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AT Rodenkirchen e.V. |
Jahreshauptversammlung 2011
Stefan Hauk ist neuer Vorsitzender des Allgemeinen Turnvereins
Rodenkirchen (ATR). Während der Jahreshauptversammlung wurde er zum Nachfolger
von Ingo Lieken gewählt, der auf eine Wiederwahl
Bei den Neuwahlen gab es einige Umbesetzungen. Zu Diskussionen führte der Antrag eines Mitgliedes auf geheime Wahl, nachdem Stefan Hauk als Kandidat für das Amt des Vorsitzenden vorgeschlagen worden war. „Was soll das?“ – „So ein Blödsinn“ oder „Da ist jemand einfach nur feige“, raunte man sich an den Tischen zu. Auch Ingo Lieken wunderte sich über den Antrag: „Das gab es bisher noch nie.“ Da müsse man erst einmal in die Satzung schauen. Während Wahlhelfer und Ehrenvorsitzender Hans-Hermann Blohm schon Wahlzettel verteilen ließ, blätterten der Vorstand hektisch in der Vereinssatzung. Schließlich fand man einen entsprechenden Passus. Der besagte jedoch, dass 25 Prozent der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder einem solchen Antrag zustimmen müssten. Folglich musste zunächst einmal über den Antrag abgestimmt werden. Nur sieben Mitglieder sprachen sich letztlich für eine geheime Wahl aus. Damit wurde der Antrag unter dem Applaus der Mehrheit abgelehnt.
Die Wahl des Führungsteams ging nach der Verzögerung umso zügiger über die Bühne. Stefan Hauk wurde in offener Wahl mit 40 von 52 Stimmen, bei drei Nein-Stimmen und neun Enthaltungen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Einstimmig gewählt wurden Alexander Knupp zum stellvertretenden Vorsitzenden, René Schäfer zum Schriftführer und Petra Haase zur Frauenwartin. Traute Renken, die über 11 Jahre als Frauenwartin sehr gute Vorstandsarbeit geleistet hatte, trat ebenso wie Ingo Lieken nicht zur Wiederwahl an. Einzig Kassenwart Bastian Strathmann behielt seinen Posten – er wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Nach der Wahl hatte Stefan Hauk in seiner Funktion als neuer Vorsitzender die erfreuliche Aufgabe, langjährige Vereinsmitglieder zuAktuell gehören dem AT Rodenkirchen 1.446 Mitglieder an. Davon sind 31 Prozent unter 18 Jahren. „Wir können ganz entspannt in die Zukunft gehen“.