Ive von Rekkas Holzhütte

DerBeagle

Ive von Rekkas Holzhütte

Ich habe für Dich ein bisschen im Internet recherchiert und Informationen über den Beagle aufgestöbert.

Herkunft

Wenn man allen Informationen im Internet glauben schenken darf, dann gehört der Beagle vermutlich zur ältesten Gruppe der Jagdhunde. Seine Vorfahren stammen aus Frankreich (Southern Hound) und aus Skandinavien (Northern Hound). Um spätestens 1400 n. Chr. wurden diese Rassen auf den britischen Inseln gekreuzt und es entstand der Urahne des Beagle.

Auf der Insel wurde der Beagle als Meutehunde speziell für die Treibjagd für Feldhasen und Wildkaninchen eingesetzt. Die Aufgabe des Beagles besteht darin, Hasenspuren bellend zu verfolgen und dadurch den Hasen dem Jäger vor die Flinte zu treiben.

Diese Aufgabe erfordert natürlich selbständiges Denken, weshalb der Beagle oft als sturer Hund gilt, da er nur Befehle befolgt, die er für sinnvoll hält.

Stimmt. Das kann ich nur bestätigen. Ich kann einer Hasen- oder Rehspur nicht widerstehen. Die Dickköpfigkeit sagt mir mein Herrchen auch nach. Manchmal bezeichnet er mich als einen sturen Esel und nennt mich dann Apollo 13. Das ist der sture Esel in "Der Schuh des Manitus".

Name

Der Name Beagle leitet sich entweder vom englischen "begle", dem keltischen " beag" oder dem französischen " beigh" ab. Diese Worte bedeuten alle klein. Die Bezeichnung Beagle erscheint zum ersten Mal 1475 in einem Buch.

Wesen

Der Beagle ist stets gut gelaunt und sehr anpassungsfähig. Nicht vergessen! Er ist ein Jagdhund und wird dieser Leidenschaft jederzeit nachgehen, wann immer er dazu Gelegenheit bekommt.

Der Beagle ist zur Wachsamkeit erzogen. Außergewöhnliches in seinem Revier wird durch ein Bellen gemeldet. Als Schutzhund ist er allerdings nicht geeignet, denn eines ist er nicht: Scharf und aggressiv.

Körper

Seine Größe ist begrenzt zwischen 33 und 40 cm Schulterhöhe. Sein muskulöser Körperbau muss dazu geeignet sein lange und ausdauernd zu laufen.

Das Gewicht des ausgewachsenen Beagles kann zwischen 10 und 18 Kilogramm betragen und richtet sich nach Größe und Typ des Hundes.

Der Standard verlangt auf jeden Fall eine weiße Rutenspitze, da sie für den Jagdgebrauch unbedingt erforderlich ist. Der Hund folgt bellend und mit aufgestellter Rute wedelnd dem Hasen. So ist die weiße Rutenspitze im hohen Gras oder Gebüsch das einzige, an dem der Jäger seinen Hund erkennt und nicht irrtümlich ihn an Stelle des Hasen erschießt.

Eine detaillierte Beschreibung des Rassestandards findest Du auf der Homepage des Beagle-Club.
Den Link findest Du in meinem Linkverzeichnis.

FellFarbe

Das Fell des Beagles ist kurz und wetterfest. Die Farben können

  • zweifarbig braun/weiß ("tan and white")
  • rot-weiß ("red and white")
  • zitronengelb-weiß ("lemon and white")
  • dreifarbig schwarz/braun/weiß ("tricoloured")
  • dreifarbig mit durchbrochener Flanke ("tricoloured broken")
Denke jetzt nicht, dass durch das kurze Fell keine Haare in der Wohnung liegen. Falsch gedacht, auch ich verliere Haare.

Familienhund

Eine Anschaffung soll gut überlegt sein. Den Beagle als Familienhund aufzunehmen, nur weil er fröhlich, hübsch anzusehen und nicht aggressiv ist, könnte fatal sein.

Ein Beagle ist eigentlich kein Hund für jemanden, der keine Erfahrung mit Hunden hat. Man sollte sich im Vorfeld ausreichend Informationen über den Beagle einholen. Eine gute Möglichkeit bietet da das Internet. Schaut mal ins Beagle-Forum. Dort kannst Du lesen, was Beagle-Besitzer so alles mit Ihren Hunden erleben. Den Link findest Du in meinem Linkverzeichnis.

Und bedenke, der Beagle wurde jahrhundertelang nur auf die Jagd in der Meute gezüchtet. Es gibt nur wenige Beagle, mit denen man ohne Leine im Wald oder auf den Wiesen spazieren gehen kann. Das Risiko, dass ein Beagle plötzlich eine Spur aufnimmt und dieser dann selbstständig und stur nachgeht, ist immer gegeben. Da hilft dann meistens auch kein Rufen und Schreien mehr.

Bei der Erziehung des Beagle ist Konsequenz das Stichwort. Man braucht Geduld und viel Liebe. Seine Verfressenheit kann bei der Erziehung von Vorteil sein. Für Leckerlis tut er alles und er ist sehr lernfähig.

ProminenterBeagle

Bekanntester Beagle ist die von Charles M. Schulz erfundene Comic-Figur Snoopy, die zu den Peanuts gehört.






 ©2007 Thorsten Lütjen