Downloads
Tips & Tricks

Auszug aus SYNRISE

XD 5 pol syn 1540 (1990)
Äußerlich dem K 4 R aus dem Gesicht geschnitten, offenbare auch die inneren Werte eine Verwandtschaft zum K 4 R. Der XD 5 wurde jedoch in erster Linie als Drumsynthesizer konzipiert, wenngleich man diesem Synthesizer auch andere Klänge entlocken kann. Die Tonerzeugung arbeitet 16-stimmig polyphon und greift auf 215 Samples und 41 Digital-Cyclic-Wellenformen zurück. Der XD 5 arbeitet nach dem Prinzip der subtraktiven Synthese, verfügt also über ein 24 dB/Oct.-Tiefpassfilter mit Resonanz, einen Verstärker (DCA) und eine ADSR-Hüllkurve für die Lautstärke und das Filter. Die Samples wurden in 16-Bit-Qualität mit einer Abtastrate von 44,1 kHz gesampelt. Anschlussseitig ist der XD 5 mit einem Stereoausgang, einem Kopfhörerausgang und sechs Einzelausgängen ausgestattet.
Dazu kommt natürlich das obligatorische MIDI-Trio. Intern können 64 Programme und 16 Drumkits (jeweils mit bis zu 88 Klängen) gespeichert werden. Bei Bedarf ist die gleiche Menge auch auf optionale RAM-Karten ablegbar (bzw. von ROM- Karten lesbar). Ferner können 16 sogenannte Output-Sets im internen Speicher des XD 5 abgelegt werden. Unterstützt wird die Bedienung durch ein zweizeiliges Display mit je 16 Zeichen (hintergrundbeleuchtet). Die Stimmenzahl von 16 Stimmen wird nur dann erreicht, wenn der XD 5 im Single-Modus betrieben wird. Im Double-Modus verringert sich die Stimmenzahl auf acht Stimmen, da hier zwei Oszillatoren mit kompletter Nachbearbeitungssektion kombiniert zum Einsatz kommen. Neben den von einem Drumsynthesizer erwarteten Drumklängen können damit aber auch E-Pianos, Orgeln, Bässe und andere Klänge erzeugt werden - allerdings natürlich nicht in der Fülle und Vielfalt, wie dies z.B. mit einem K 4 R möglich wäre. Interne Effekte gibt es wie beim K 4 R auch hier leider nicht.



Kawai Q 80 Korg M1R EX