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LITURGISCHE GEWÄNDER

 

Die Gewänder des Priesters bei der hl. Messe:

SCHULTERTUCH
Das Schultertuch ist ein weißes Tuch, das um die Schultern gelegt und mittels zweier Bänder vor der Brust festgebunden wird.

ALBE

Die Albe (von lat. albus = weiß) ist ein weißes Untergewand (von der röm. Tunika), das der Priester unter dem Messgewand trägt.

ZINGULUM

Der Gürtel, der die Albe zusammenrafft, nennt man Zingulum (vom lat. cingere = gürten).

STOLA

Die Stola ist das Zeichen des priesterlichen Amtes (von den röm. Senatoren). Sie wird unter oder über dem Messgewand getragen, bei den anderen priesterlichen Amtshandlungen über dem Chorhemd.

MESSGEWAND

Das Messgewand (Casel) ist ein Obergewand, das von der röm. Toga abgeleitet ist. Es existiert in allen liturgischen Farben.

Andere Gewänder des Priesters:

TALAR

Der Talar, auch Soutane genannt, ist beim Priester schwarz. Er kann auf der Straße oder bei feierlichen Anlässen außerhalb des Gottesdienstes als Obergewand getragen werden. Bei Prälaten, Bischöfen und Kardinälen ist der Talar violett bzw. rot.

CHORHEMD (ROCHETTE)

Das Chorhemd (Auch Chorrock) ist ein halblanges weißes Hemd, das bei Amtshandlungen außerhalb der Meßfeier getragen wird.

CHORMANTEL

Der Chormantel (Pluviale) wurde ursprünglich als Regenumhang bei Beerdigungen und Prozessionen getragen. Neuerdings wird er auch bei Segensandachten getragen.

SCHULTERVELUM

Großes, rechteckiges Tuch, das der Priester beim eucharistischen Segen zum Anfassen der Monstranz um die Schultern .

BIRETT

Das Birett ist die Kopfbedeckung des Priesters.

 

1. GEWÄNDER DES PRIESTERS BEI DER MESSE

1.        Schultertuch – ein weißes Tuch wird um die Schultern gelegt und mit Bändern festgeschnürt.

2.        Albe – langes, weißes Gewand.

3.        Zingulum – Gürtel (Strick), um die Albe zusammezuraffen.

4.        Stola – eine schmale Schärpe (Schal), über die Schultern gelegt. Die Stola ist das Amtszeichen des Priesters.

5.        Messgewand – das Hauptgewand des Priesters. Es zeigt seine besondere Stellung bei der Messe.

Die Gewänder des Priesters stammen aus der Zeit der Römer. In manchen Kirchen zeiht der Priester nur ein Messgewand und darüber eine breite Stola an.

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2. GEWÄNDER DER MESSDIENER

Es gibt viele Arten von Messdienergewändern.

Weit verbreitet ist der Talar, ein mantelartiges Gewand (in roter oder schwarzer Farbe), darüber ein Rochett, ein weißes, hemdartiges Gewand.

Oft findet man folgende Teile:

Rock, Rochett, Kragen.

Rock und Kragen sind dabei in den Farben des Kirchenjahres (grün, rot, violett).

Manche Gemeinden haben für die Messdiener auch Kutten, die Alben ähneln und mit einem Zingulum zusammengehalten werden.

3. GEWÄNDER DES PRIESTERS BEI DER ANDACHT

Talar, Rochett, Stola.

Beim sakramentalen Segen legt er einen Chromantel um und darüber zum Anfassen der Monstranz ein Velum als Zeichen der Ehrfurcht.

    

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