Der Chaosdrill!

von Timo

 

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war sehr gut, für den See wo ich fischen wollte. Sturm und Regen (Wahrscheinlichkeit 99%). Als ich das gelesen habe packte ich kurzfristig meine Kugeln und meine Futterkelle und fuhr mit dem Fahrrad dort hin. Ich fütterte vor einem Busch in ca. 80 cm tiefe. Zwei Tage später habe ich dann meine Mainline-Köder, auf diesem Platz, auf einem leicht verschlammten Grund auffällig präsentiert. Die Ruten waren keine zwei Stunden im Wasser, da lief die erste schon los. Das Problem nur war, dass ich meine Springerstiefel soweit zugeschnürt hatte das ich sie nicht so schnell ausziehen konnte. In der Zeit, konnte der Karpfen natürlich richtig schön in den Busch neben meine Ruten hinein schwimmen.  Es war mittlerweise schon so, dass ich mit meiner Hose und den Socken ins Wasser musste.  Ich gab alles um den Karpfen irgendwie aus dem Gestrüpp zu bekommen. Nach einem Kampf von 20 Minuten konnte ich dann den langgezogenen Schuppi auf die Matte befördern. Schnell wurden ein paar schöne Bilder gemacht, Karpfen wurde verarztet und zurück in sein Element geschickt. Die Rute wurde wieder platziert und der Spot mit ein wenig Futter präpariert. An schlaf wurde gar nicht gedacht denn 2 Stunden später hat sich der nächste Schuppi angemeldet, etwas kleiner aber trotzdem ein Foto wert. In dieser Nacht haben auch andere Karpfenangler viele gute Karpfen an diesem See gefangen. Das Ergebnis nach einer Nacht konnte sich sehen lassen dachte ich und packte voller Zufriedenheit am nächsten morgen zusammen.