Der Grosse

von unserem Gast Raimund Lührs

 

Das Jahr 2010 schien es wohl nicht so gut mit mir zu meinen. An einen Baggersee in der nähe meines Wohnortes  lief es einfach nicht so wie ich es wollte.

Immer wieder fuhr ich an diesen See um mein Glück z versuchen aber es  sollte nicht sein.  Irgendwie habe ich mich hier  „festgeangelt“.

Eigentlich wollte ich   dieses Jahr nur an diesen Baggersee fischen. Aber Mario meinte ich sollte es sein lassen und mir ein neues Zielgewässer suchen,  um den „Kopf“ frei zubekommen und dann später wieder an den Baggersee zurück zukehren. Irgendwie wollte ich es aber nicht war haben und so versuchet ich es noch weitere 3mal am Baggersee.  

Am letzten Wochenende hatte ich aus Beruflichen gründen leider nur eine Nacht Zeit , deshalb beschloss ich mal für eine Nacht ein anderes Gewässer aufzusuchen.  Ich besorgte mir die erforderliche Angelerlaubnis und ging am Vorabend um den See um mir einen besseren Eindruck zu verschaffen.

Der See hat eine tiefe bis 25 Meter und das Ufer fällt nach 2 Metern  schon sehr steil ab. Die Uferregion ist  von einem breiten Krautgürtel bewachsen.

Ich wählte eine Stelle die Abseits der bekannten Angelstellen lag. Ein  Krautfeld mit mehreren kleinen Lücken in denen ich meine TFB Murmeln ablegte.

 Nachdem ich meine Ruten  ausgelegt hatte musste ich erst mal meine Frau anrufen, denn ich  bin direkt nach der Arbeit nach Hause gefahren und habe  meine Angelsachen in meine  Auto beladen und ohne ihr bescheid zusagen losgefahren!  Glückgehabt sie war noch auf der Arbeit und hat von der ganzen Aktion nichts mitbekommen.  Ich erzählte ihr,  dass ich schon am Wasser bin und Morgen mit frischen Brötchen  zum Frühstück wieder zurück bin.  Als ich gerade  auflegen wollte meldet sich mein rechter Bissanzeiger sofort schmiss ich das Handy auf meine Liege und lief zur Rute und nahm dieses auf.

Der Fisch  ging sofort  über die Bremse und holte sich einige Meter Schnur. Er flüchtete  in Richtung des nächsten Krautfeldes, ich erhöhte den Druck auf den Fisch damit er sich nicht dort festsetzen kann. Dieses  gelangt mir auch nach wenigen Minuten jetzt zog er ins Freiwasser und ich konnte ihn  sicher ausdrillen.

Endlich war er bereit für meinen Kescher und ich konnte ihn sicher landen. Schon beim ersten Blick   stellte ich fest, dass es wohl der größte Karpfen des Sees sein muss aber ich war mir nicht zu 100% sicher. Beim tragen zur Matte  merke ich das er doch recht schwer ist ( Tragen mit einer Hand war nicht mehr möglich ). Sofort war meine Waage griff bereit und jetzt folgt die Sekunde der Wahrheit Ja, meine Waage zeigte ein Gewicht von 18,7kg an  und somit stand fest das ich nach nur wenigen Stunden am Wasser den Großen gefangen habe!

Sofort rief ich  Marco an  und er  versprach mir das er gleich zum Fotografieren  vorbei käme.

Wir machten einige Bilder und Videoaufnahmen  und  Marco bestätigte mir, dass es  sich um den Großen handelt.

Wieder einmal haben die TFB Murmeln gezeigt das ich mich zu 100% auf  diesen Köder verlassen kann!!

Ich bin begeistert  von diesen Boilies!