Pelzer Jugendfischen 2010
Nachdem ich auf der Internetseite von Pelzer Baits gelesen habe, das auch dieses Jahr wieder ein Jugendfischen stattfindet, musste ich mich natürlich sofort dafür bewerben, in der Hoffnung, dieses Jahr mitmachen zu dürfen. Es verging kaum ein Tag wo ich nicht mindestens 5-mal meine E-Mails nachguckte, bis dann endlich Anfang Juli die Einladung kam. Am selben Tag erfuhr ich noch, dass Falko, ein weiterer Karpfenangler aus unserer kleinen Stadt, auch eingeladen wurde. Je näher das Wochenende kam, desto mehr freute ich mich darauf.
Am Freitag, dem 23. Juli, fuhren wir gegen 13 Uhr los, sodass wir um etwa 15:15 Uhr am Silbersee ankamen. Dort wurden wir dann von Markus und seinem Team begrüßt. Nachdem wir uns den See angeguckt haben, bauten Falko und ich schnell unser Tackle auf, bevor es Anfing zu regnen und wir wieder zum Basislager zurückgekehrt sind, wo es dann ein klasse Begrüßungsgeschenk gab. Jeder bekam einen 3kg Eimer The Element Proton MCS Boilies und einen Rucksack, welcher prall gefüllt war mit Boilies, Pop-Ups, Partikel, Haken, Vorfachschnüren, Bleien und noch sehr vieles mehr (Nochmals vielen Dank dafür!!!).
Zurück an unserem Platz, zeigten uns Raimund, unser Betreuer, und Markus mit welcher Montage wir dort am besten fischen können und wo wir die Köder platzieren sollen. Danach wurde dann gegrillt, sodass wir gestärkt zurück zu unseren Ruten konnten. Um etwa halb 12 gingen wir dann in unsere Zelte und hofften von unseren Bissanzeigern geweckt zu werden. Um ca. 6 Uhr meldete sich dann mein linker Bissanzeiger, doch leider hakte der Fisch nicht. Danach legte ich mich wieder auf meine Liege und habe bis um kurz vor 9 Uhr weitergeschlafen. Beim Frühstück erfuhren wir dann, dass in der Nacht insgesamt nur 4 Karpfen gefangen wurden und die meisten davon auf Pop-Ups. Nachdem ich dann beim fotografieren zugeschaut habe, bastelte ich mir auch noch ein Pop-Up Rig mit einem Pelzer Baits Neon Yellow Pop-Up Monster Crab als Köder, welches ich dann an einer Rute montierte. Mittags bekam ich auf meine Rute mit einem 24mm Blond Witch Boilie einen Fallbiss, wobei sich der Fisch am anderen Ende der Schnur allerdings als einen Brassen rausstellte. Der Fisch wurde dann im Wasser abgehakt und nach einem schnellen Foto durfte er wieder weiter schwimmen. Den restlichen Nachmittag gab es bei uns keine Aktion an den Ruten, sodass man noch das ein oder andere lernen konnte wie z.B. ein paar Knoten. Abends beim grillen haben wir dann aber auch erfahren, das seit einiger Zeit nichts mehr an den Ruten los ist. Als wir dann wieder bei unserem Camp waren, redeten wir noch über verschiedene Dinge, bis plötzlich Falkos linke Rute abzog. Der Fisch wehrte sich nicht, bis er etwa 10m vorm Ufer war. Dann wurde er sicher gekeschert und versorgt. Kurz darauf bin ich dann in mein Zelt gegangen und hab mich hingelegt, da es schon spät war. Um 3 Uhr wurde ich dann von meiner Funkbox geweckt und bin direkt zu meinen Ruten gerannt, doch es war wohl nur ein Schnurschwimmer oder etwas ähnliches, da sich nichts mehr tat an den Ruten. Als ich mir dann morgens gerade die Zähne putzte, ging bei Falko eine Rute ab. Da er merkte das da was dranhängt, gab er mir die Rute, da wir beide einen Karpfen fangen wollten und er schon einen hatte. Doch ich merkte so gut wie nichts das was am Haken hängt, erst am Ufer sah ich, dass ein Brassen den Boilie genommen hat. Auch dieser wurde wie der erste von mir im Wasser abgehakt und nach einem Foto wieder in sein Element gelassen. Immerhin besser als nichts dachte ich mir. Doch kurze Zeit später gab es einen Run auf meiner Rute mit dem Neon Pop-Up. „Das muss doch jetzt endlich ein Karpfen sein“, hoffte ich, während ich die Rute in Hand nahm. Und es war dieses mal ein Karpfen, welcher stark kämpfte. Als der Fisch endlich im Kescher lag, sahen wir einen sehr schönen, schlanken Spiegelkarpfen. Nach der üblichen Prozedur kam auch dieser Fisch zurück in den See. Ich freute mich natürlich riesig über diesen Fisch, da wir ja nicht mehr viel Zeit zum fischen hatten. Der Pop-up war dann nicht mal 15 Minuten wieder im Wasser, da bewegte sich der Swinger schon wieder hoch und runter. Dieses mal war Falko wieder dran und nach einem spannenden Drill lag ein Schuppenkarpfen im Kescher. Da die Karpfen wohl gerade an dem Spod sind, wurde die Rute sofort wieder dort platziert. Und nach einer halben Stunde gab es den nächsten Run, wieder auf der Rute mit dem Neon Pop-Up. Auch dieser Fisch lieferte einen guten Drill. Nach einiger Zeit lag er dann auf der Abhakmatte und nach einer nassen Fotosession durfte er auch wieder zurück in den Silbersee. Danach kam die Montage auch nicht mehr ins Wasser, sondern wir fingen an unser Tackle abzubauen und im Auto zu verstauen. Nachdem dann zum Abschluss noch mal gegrillt wurde, verabschiedeten wir uns und fuhren die ca. 230km zurück nach Löningen.
Fazit: Es war ein absolut geiles Wochenende, mit klasse Leuten und schönen Fischen. Es war alles perfekt organisiert und man konnte einiges lernen und Erfahrungen sammeln. An dieser Stelle sag ich noch mal Dankeschön an das ganze Pelzer Baits Team die dieses Event möglich gemacht haben.
Mehr Fotos gibt es auch wohl demnächst auf www.pelzerbaits.eu