Hallo, Kollegen!
Dieses ist Eure Seite!
Auf dieser Seite findet Ihr die aktuellen Tipps in Sachen Stellplätze.Selbstverständlich versuche ich, diese Seite so aktuell
wie nur irgend möglich zu halten und ich hoffe,dass mir das gelingt.
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Geht´s noch billiger? oder auch
Das Paradies von Brokdorf.
Wer in den letzten Monaten den Stellplatz in Brokdorf an der Elbe angefahren hat, hat dort (vielleicht unbemerkt) im
wohnmobilen Paradies gestanden, denn dort auf diesem schönen Platz hinter dem Elbdeich ist wirklich alles erlaubt!
Grauwasser kippt man dort einfach so ins nebenstehende Siel. Eine Müllentsorgung hat man direkt vor der mobilen Tür.
Die Toilettenkassette wird nur entsorgt, wenn auch ein anderer bereits seinen Obolus in den Automaten geworfen hat und das
Frischwasser besorgt man sich hier grundsätzlich im Toiletten- und Duschhaus mit kleinen Kannen und Flaschen.
Sollte man zufälligerweise im Mobil auch noch alles auf Strom laufen haben, so führt kein Weg an Brokdorf vorbei, denn
hier bekommt man sogar den Strom geschenkt!!!
Glaubt ihr nicht? Dann fahrt mal auf den Platz und seht euch um. Es stehen (seit fast 3 Jahren) Wohnmobilfahrer dort,
die offenbar keinen anderen Platz kennen.
Für den Winter haben sich die Strategen Kabel angeschafft, um den Reststrom der den Platz verlassenden Kollegen abzuschöpfen
(ein Bild mit 3 langen Kabeln liegt vor).
Strom zapfen sie aus einem defekten oder manipulierten Automaten (auch hier gibt es Zeugen). Kochen, Heizen und Kühlen?
Machen die alles mit Strom!
So etwas bezeichne ich ganz einfach als Schmarotzer, doch offenbar wird es beim Bürgermeister anders gesehen, denn als
ich ihn auf den Platz bat und ihn auf diese Missstände aufmerksam machte, war ich schon fast der Schuldige und den Ausdruck
Schmarotzer könne ich so nicht gebrauchen, schließlich gehören diese Strategen ja fast schon zu den Einwohnern von Brokdorf!
Soweit die Aussage des Bürgermeisters mehreren Kollegen gegenüber.
Das soeben geschilderte hat sich im April abgespielt. Um mich zu vergewissern, ob sich denn irgendetwas geändert hat,
besuchte ich den Platz jetzt im Juli noch einmal. Es hat sich nichts geändert!
Nur bei mir persönlich, da bin ich ganz ehrlich, hat sich doch etwas geändert. Zum einen hat sich bei mir eine Abneigung
gegen Brokdorf aufgebaut und zum anderen habe ich nun ganz bewusst kein Geld in den Spendenschacht geworfen, denn mit
meinem Obolus möchte ich nicht auch noch diese schmarotzenden Wohnmobilfahrer unterstützen. Sicherlich habt ihr nun auch
bemerkt, dass ich das Wort „Kollege“ ganz bewusst nicht gebracht habe, denn Kollegen benehmen sich anders!
Übrigens, in der Zwischenzeit steht schon der nächste Stratege (aus Hamburg)auf dem Platz!!! ), Ach ja, fast hätte ich
es vergessen: Der Platz ist auch zum Abstellen von Wohnwagen gut geeignet!!!
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Wisst ihr, was mich ärgert????
Ich will es euch erzählen, muss dazu aber ein wenig in der Zeit ausholen. Seit 1979 fahren meine Frau und ich mit einem
Wohnmobil durch die Gegend. Angefangen sind wir also zu einer Zeit, als Wohnmobilfahren noch in den Anfängen lag. Bedingt
durch die wenigen Kollegen, die damals mit ihrem Gefährt unterwegs waren, wuchs die Kameradschaft unter den Mobilisten. Blieb
mal einer mit einem Defekt auf der Strasse liegen, so konnte er sich sicher sein, dass der nächstbeste Kollege, der gerade
vorbeikam, ihm half. Das war selbstverständlich!
Traf man irgendwo zusammen, so wurde gefachsimpelt. Man setzte sich zusammen, trank zusammen ein Bierchen oder einen Kaffee
und man ließ den Herrgott einen guten Mann sein. Das war selbstverständlich!
Tolle Tipps über Sehenswürdigkeiten erhielt man von den Kollegen. Auch das war selbstverständlich!
Auf jedem Parkplatz, den man ansteuerte, war irgend ein Kollege, der einen einwies in eine Parklücke. Logischerweise war auch
das selbstverständlich!
Und man grüßte die Kollegen, die einem entgegen kamen. Ein Handgruß und ein Winken waren uns nicht zuviel. Klar war auch das
eine Selbstverständlichkeit!!!
Heutzutage hat sich fast alles grundlegend geändert. Und das wahrlich nicht zum Positiven! Kommt dir auf der Straße ein
Mobilist entgegen, so wird entweder zur anderen Seite geguckt oder der Fahrer beisst gerade ins Lenkrad oder dein Gegenüber
guckt einfach durch dich hindurch. So nach dem Motto: Was wollte der denn von uns?? Mutter, haste gesehn, der hat gewunken.
Kennen wir den?
Steuerst du dann einen Stellplatz an, kommt mit Sicherheit keiner aus seiner Kiste gekrochen, um dir einen Tipp beim Einparken
zu geben. Lieber hinter der bis nach unten reichenden Gardine sitzen und zugucken, wie sich der "Neuling" beim Einparken in
die enge Parklücke einen abbricht. In die Glotze gucken ist sowieso wichtiger als sich unterhalten!
Oder mit einer Clique zusammen auf dem Stellplatz stehen und sich einen Ast lachen, wenn der "Neue" sich ein wenig tollpatschig
anstellt beim Rückwärtseinparken. Vielleicht trifft er ja doch den Laternenpfahl!?!
Das da bloß keiner auf die Idee kommt,um diesem Kollegen zu helfen. Gott bewahre mir meinen Starrsinn! Ich bin ja schon hier
und habe einen guten Platz! Was will der Kollege so spät auch noch auf diesem Platz.
Wiss ihr was? Es kotzt mich an! Unterwegs grüßen? Das war einmal! Und um es hier mal deutlich auszusprechen: Je größer das
Fahrzeug, desto weniger Kameradschaft ist diesen Fahrern noch anzumerken. Offenbar ist es unter deren Würde, sich mit dem
niederen Volk zu unterhalten, von ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.
So geschehen in unserem letzten Urlaub, den wir in Schleswig - Holstein verbrachten. In Heide standen wir zusammen mit vier
Concorde - Fahrzeugen auf dem Platz. Glaubt nun aber nicht, dass von denen auch nur einer gegrüßt hat. Um Gottes Willen, dann
könnte denen ja ein Zacken aus der Krone fliegen!
Von all den vielen Fahrzeugen, die uns in diesem Urlaub entgegen kamen, hatten gerade mal 5 die Freundlichkeit zu grüßen! Ich
musste einfach zählen!
Für mich sind das ganz einfach keine Kollegen, es sind ganz einfache Fahrer, die mit einem Wohnmobil durch die Gegend fahren.
Mehr nicht! In meinen Augen sind das ganz arme Würstchen. Und wenn nun irgendeiner glaubt, ich könnte mir kein großes Fahrzeug
zum Protzen und Zeigen auf den Hof stellen, der irrt! Ich habe sogar viele von diesen Fahrzeugen in Besitz und meine engsten
Freunde wissen, was gemeint ist. Grüßen kann ich trotzdem!
Nur als Beispiel möchte ich noch erwähnen, dass ein Fahrer eines Mobils in Niebüll auf den Platz gefahren kam und sich
unvermittelt auf dem aufgeweichten Platz fest fuhr.Ich war derjenige, der noch zwei weitere Kollegen animieren konnte,
um diesen Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Soll ich euch nun auch sagen, warum ich diesen Fahrer nur als Fahrer
und nicht als Kollegen bezeichne? Bedankt hat er sich bis heute nicht! Zwei Tage hat er neben uns gestanden und hat es in
dieser Zeit nicht geschafft, auch nur einmal ein einziges Wort mit uns zu reden. Entweder hatte er große Probleme oder er war
ganz einfach dumm! Mehr Möglichkeiten gibt es für mich nicht!
Es ist wirklich schade, dass das für mich schönste Hobby, was ich mir denken und vorstellen kann, anderen Strategen so am
"Ar..." vorbei geht. Wie schon erwähnt, früher war das mobile Reisen schöner, denn heutzutage sind mir zu viele Möchtegern -
Mobilisten auf der Piste!
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