Besatz
Als Naturschützer und -nutzer sind die Mitglieder
des Fischereivereines Wildeshausen an einem möglichst arten- und zahlreichen
Fischbestand interessiert. Dieser Bestand soll den naturgegebenen Bedingungen
der Gewässer entsprechen und ein optimales Verhältnis der Fischarten
zueinander beinhalten. Erreicht wird ein entsprechender Bestand durch
Maßnahmen der Gewässerpflege und -hege, sowie - wo nötig - durch Besatz.
Ein Besatz ist in erster Linie notwendig bei
Arten, deren natürliches Aufkommen unmöglich oder eingeschränkt ist,
z. B. durch fehlende, nicht ausreichende oder unerreichbare Laichmöglichkeiten.
Weiterhin kann nach Verbesserung der Lebensbedingungen eine ausgestorbene
Fischart durch Besatz wieder eingebürgert werden. In einigen Fällen
dient Besatz auch zur Verbesserung der ökologischen Verhältnisse, z.
B. Muschelbesatz zur Verringerung der Algenblüte, Besatz mit Hechtbrut
zum Eindämmen zu großer Weißfischbestände.
Als Grundlage dafür, welche Arten in welcher
Quantität besetzt werden, dienen folgende Parameter:
- Die Ergebnisse der chemischen und biologischen
Gewässeruntersuchung.
- Die geologischen Gewässerverhältnisse und die
Gewässerregion.
- Die vorkommenden Fischarten und ihre Individuenzahl.
- Das Vorhandensein von Laich-, Fraß- und Unterstandplätzen.
- Die Qualität und Quantität der vorhanden Fischnahrung.
- Die Auswertung der Fangstatistiken.
Besetzt wird grundsätzlich mit Fischbrut bzw.
Jungfischen, da diese sich dem neuen Lebensraum am besten anpassen.
Jungfische - je nach Art - passen in das Beuteschema sehr vieler Fischfresser;
dieses ist bei der zu besetzenden Stückzahl zu berücksichtigen. Nur
in Ausnahmefällen wird auch mit laichreifen Fischen besetzt,
z. B. nach einem Fischsterben zum Wiederaufbau der natürlichen Alterspyramide.
Bezogen wird der Besatz selbstverständlich nur von seriösen Lieferanten
in bester Qualität.
Als oberste Prämisse gilt jedoch: Der
"beste" Besatz sind die natürlich aufkommenden Jungfische,
denn sie sind genetisch phänotypisch dem Gewässer am besten angepasst.
Besatz 2011:
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1500
Stück/Jährlinge (Smolts)
4500 Stück Brut (eigene)
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79500
Stück Brut (eigene)
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Einige Beispiele (zum Vergrößern auf
das Bild klicken):
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Forellen und Saiblinge
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Hechte ......................................
Lachse
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Krebse ..................................
Meerforellen
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Aal ..............................
Quappen
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Karpfen .................................
Wildkarpfen
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Hechtbesatz benötigt viele Hände (kleine
und große)
..
Es ist schon etwas Interessantes, wenn die kleinen Zander in die Freiheit
schwimmen
Das Wiederansiedlungsprogramm der Barbe und der Äsche wurde auch in
diesem Jahr wieder gefördert.

Bei den Schleien muss immer nachbesetzt
werden.