Vereinschronik
Der
Schützenverein Flachsmeer wurde 1954 gegründet. Die Gründungsversammlung fand
am 3. April 1954 um 20.00 Uhr in der Gastwirtschaft Reepmeyer statt. Einberufen
wurde sie von Folkert Reepmeyer, Heinrich Schulte und Gerd Poppen.
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Gründungsmitglieder beim 50-jährigen Jubiläum obere Reihe: Wessel Körte und Johann Kannegießer, untere Reihe: Ludwig Plenter, Folkert Huxol und Wessel Hessenius, auf dem Bild fehlt Hans Brey |
Diesem
neugegründeten Verein traten noch am selben Abend 24 Mitglieder bei. Zum l. Vorsitzenden wählte man Gerd Poppen, Heinrich Schulte übernahm die Arbeit als Schriftführer und Reinhard Kronenberg die Kassenführung. Vereinslokal wurde die Gastwirtschaft Reepmeyer. Das Gründungsfest, verbunden mit einem
Preisschießen, wurde am 18. und 19. September 1954 im Saale Reepmeyer gefeiert.
Das erste Schützenfest wurde am 4. und 5. Juni 1955 auf dem Gemeindeplatz an der Papenburger Straße gefeiert. Seitdem findet das Fest immer in der ersten Junihälfte statt. Am Himmelfahrtstag fand das Königschießen statt. Traditionsgemäß wurde dieser Brauch bis heute beibehalten. Am
Schützenfestsonntag fährt der Spielmannszug morgens um 6.00 Uhr durch den Ort,
um die verschlafenen Schützen aus den Federn zu jagen. |
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Am
Nachmittag findet alljährlich ein Werbemarsch durch den Ort unter starker
Beteiligung der Nachbarvereine statt. Mit einem Königsball endet dann das
traditionelle Flachsmeerer Schützenfest. Um
den Schießsport machten sich in den ersten Jahren |
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Alljährlich
nimmt der Schützenverein am Volkstrauertag an der Feierstunde zum Gedenken an
die Gefallenen beider Weltkriege mit anschließender Kranzniederlegung teil.
Zum
l0-jährigen Bestehen trat der Verein dann dem Osnabrücker Schützengau bei.
Somit waren die Mitglieder ausreichend versichert und man konnte am Schießsport
auf Kreis- und Bezirksebene teilnehmen.
Zum
Schützenfest 1967 konnte der Verein die neu angeschaffte Vereinsfahne weihen.
Die Fahnenweihe nahm der damalige Präsident des Osnabrücker Schützengaus, Hans Heßkamp, vor. Den dazugehörigen Fahnenschrank stiftete unser Schützenbruder, Tischlermeister Hermann Korporal
Seit
1968 veranstaltet der Verein alljährlich für die Kinder der Mitglieder im
Saale Reepmeyer eine Weihnachtsfeier, bei den der Weihnachtsmann und sein Knecht
Rupprecht den Kindern persönlich die kleinen Geschenke überreicht.
Anfang
1970 legte der langjährige l. Vorsitzende und Mitbegründer des Vereins Gerd
Poppen aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Neuer 1. Vorsitzender
wurde Wilhelm Hüsing. Gerd Poppen wurde auf Grund seiner Verdienste um den Schützenverein
Flachsmeer zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Das schon traditionelle Winterfest wurde erstmalig mit einem Snirtjeessen verbunden. Dank der großen Beliebtheit wurde dieser Brauch bis heute beibehalten.
1971
beschlossen die Mitglieder, auf einer extra zu diesem Punkt einberufenen
Versammlung, einen Schießstand in Eigenleistung zu erstellen. Durch Gönner,
insbesondere durch den Vereinswirt Hans Reepmeyer, konnte unser Bauvorhaben noch
bis Ende 1971 unter Dach und Fach gebracht werden. Verbunden mit einem großen
Pokalschießen konnte Anfang 1972 Einweihung gefeiert werden.
Im
Dezember 1972 wurde eine Gründungsversammlung für einen vereinseigenen
Spielmannszug einberufen.
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zur gleichen Zeit wurde von Schützenbruder August Ahrens eine Jugendschießgruppe
aufgestellt. Durch Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben konnten die jungen
Schützen wertvolle Pokale und Plaketten erringen. Die inzwischen aufgestellte
Luftpistolen-Mannschaft nahm schon nach kurzer Übungszeit an Wettkämpfen und
Pokalschießen teil. Pokale und Urkunden zeugen von ihrem Erfolg. Besonders
hervorzuheben ist die Teilnahme an den Bezirks- und Landesmeisterschaften in
Middels und Oldenburg. Auf der Jahreshauptversammlung l974 wurde beschlossen, vom Osnabrücker Schützengau zum Bund der Overledinger Schützen überzuwechseln. Somit wurden wir Mitglied im Ostfriesischen Schützenbund. Zu dieser Zeit zählt der Verein einschließlich Jugendlicher 113 Mitglieder. |
von links: Johannes Janssen, Hartmut Bley, Helmut Huxol, Heiko Brandt, Folkert Reepmeyer und Joachim Uken |
Erstmals
wurde 1974 beim Schießstand ein Maibaum aufgestellt und bewacht. Die anschließende
Maifeier fand jahrelang bei den Schützen großen Anklang.
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Im
September unternahm der Schützenverein mit dem Spielmannszug einen Ausflug nach
Wetter/Ruhr. Mit den dortigen
Schützen verbindet unser Verein seit 1966 eine
echte Freundschaft. Am
Ostersamstag errichtete der Schützenverein zum ersten Mal ein Osterfeuer, an
dem sich auch die anderen Ortsvereine beteiligten. Bürgermeister Fietz und
Ortsbürgermeister Collmann zündeten das Feuer an. Spielmannszug und
Posaunenchor wechselten sich beim Scheine des Osterfeuers in ihren Darbietungen
ab, was von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht wurde. |
1979
gründeten die Frauen des Vereins eine eigene Gruppe, die sich bis heute in
regelmäßigen Abständen trifft.
Bis
1982 war Wilhelm Hüsing erster Vorsitzender des Vereins. Bei der
Generalversammlung 1982 wurde Luitjen Roskam zum ersten Vorsitzenden gewählt.
Im selben Jahr wurde der Spielmannszug ein eigenständiger Verein.
Im
Jahre 1994 wurden beim Schützen- verein Anträge zum Um- und Neubau des Schießstandes
beantragt. Von 1995 bis 1997 wurden diese Baumaßnahmen überwiegend durch
Eigenleistung getätigt.
Im
Januar 1997 legte der erste Vorsitzende Luitjen Roskam sein Amt nieder und wurde
für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auf der
Jahreshauptversammlung im Januar 1997 wurde Arno Woortmann zum ersten
Vorsitzenden gewählt.
Im
Mai des selben Jahres wurde der neue Schießstand eingeweiht und seiner
Bestimmung übergeben.
Auf
der Jahreshauptversammlung in Jahre 1998 wurde beschlossen, das die Damen
Uniformiert mitmarschieren. Im Jahre 2000 wurde als erste Königin Inge
Lichtblau proklamiert. Der Schützenverein Flachsmeer wird im Jahre 2001 ins
Vereinsregister eingetragen und beantragte die Gemeinnützigkeit, welche vorläufig
Bescheinigt wurde. Am 28. April 2003 wurde die Gemeinnützigkeit bestätigt.
Zum
50. Jubiläum wird erstmalig ein Kaiser ausgeschossen, an diesem Schießen dürfen
sich nur die ehemaligen Majestäten beteiligen.
Gruppenbild zum 50-jährigen Jubiläum