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Jedermannsrecht

Rechte und Pflichten in der Natur:

Erläuterungen zum schwedischen Allemansrätt. 

Das Allemansrätt, ein traditionelles Recht zum Gemeingebrauch, regelt den Aufenthalt in Schwedens Natur. Unter Einhaltung der Bestimmungen können auch ausländische Besucher den Duft der Blumen, den Gesang der Vögel, das üppige Blühen der Wiesen, die Stille der Wälder und das Glitzern unserer Seen erleben. Dabei gilt es, behutsam mit der Natur umzugehen und Rücksicht gegen6uuml;ber Mitmenschen und Tieren walten zu lassen.

Nicht stören - nicht zerstören, so lautet die einfache Faustregel dieses Rechtes. Die einzelnen Bestimmungen werden nachfolgend erläutert.

Allgemeine Regeln

  1. Rechte & Pflichten in der Natur:
    In der Natur dürfen Sie wandern, Fahrrad fahren, reiten und Ski fahren, wenn dadurch Saaten, Schonungen und dergleichen keinen Schaden nehmen. Sie dürfen jedoch nicht ohne Erlaubnis ein privates Hausgrundstück queren oder sich darauf aufhalten, denn dies gilt in Schweden als Hausfriedensbruch.
  2. Respektieren Sie den Hausfrieden!
    In der Natur dürfen Sie wandern, Fahrrad fahren, reiten und Ski fahren, wenn dadurch Saaten, Schonungen und dergleichen keinen Schaden nehmen. Sie dürfen jedoch nicht ohne Erlaubnis ein privates Hausgrundstück queren oder sich darauf aufhalten, denn dies gilt in Schweden als Hausfriedensbruch.
    Unter einem Hausgrundstück ist der engere Bereich um ein Wohn- oder Ferienhaus zu verstehen, der nicht unbedingt eingezäunt sein muss. Hier haben die Besitzer den berechtigten Anspruch, nicht gestört zu werden. Ist das Haus nicht vor Einblicken geschützt, muss es in besonders großem Abstand passiert werden. Und keinesfalls darf der Grundstückseigentümer in seinen Tätigkeiten behindert werden.
    Von Reitern wird besondere Vorsicht verlangt, da das Flurschadenrisiko entsprechend hoch ist. Dies gilt vor allem für das Reiten in der Gruppe. Es ist verboten, auf gekennzeichneten Trimm-dich-Pfaden, Loipen, Wanderwegen oder über weichen, empfindlichen Untergrund zu reiten. Auch durch Mountainbiking können Schäden verursacht werden, eine besondere Vorsicht ist daher auch hierbei geboten. Eingefriedetes Weideland darf nur überquert werden, wenn dabei weder die Umzäunung beschädigt, noch das Vieh in irgendeiner Weise gestört wird. Vergessen Sie nie, die Gatter wieder zu schließen, damit die Tiere nicht entlaufen können.
  3. Im Gelände sind Motorfahrzeuge verboten!
    Verboten ist es, mit Auto, Wohnmobil, Motorrad, Moped oder anderen Motorfahrzeugen im Gelände zu fahren - das Allemansrätt schafft hier keine Ausnahmeregelung. Auch Privatstraßen und -wege sind für motorgetriebene Fahrzeuge gesperrt. Ein solches Verbot ist durch Schilder mit Aufschriften wie "Förbud mot trafik med motordrivet fordon", "Enskild väg" oder auf andere Weise gekennzeichnet.
    Das Parken am Straßenrand ist im allgemeinen erlaubt, solange dabei nicht gegen Verkehrsregeln verstoßen wird, Grundeigentümer gestört werden oder kein Schaden an Grund und Boden entsteht. Parken Sie bitte so, dass Sie niemanden gefährden oder behindern.
  4. Camping 
    Dem Einzelnen ist es erlaubt, in Schwedens Natur ohne Einwilligung des Grundbesitzers eine Nacht zu zelten, sofern sich der Standort nicht auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche oder in der Nähe eines Wohn- oder Ferienhauses befindet. Gruppen benötigen zum Lagern und Zelten in jedem Fall die Erlaubnis des Grundeigentümers! Wollen Sie in Sichtweite eines Hauses zelten oder länger als eine Nacht an einem Standort bleiben, müssen Sie ebenfalls die Erlaubnis des Eigentümers einholen. Besondere Rücksichtnahme ist beim Campen mit Wohnwagen oder Wohnmobil geboten. Am besten, Sie nutzen den hohen Komfort der naturnahen schwedischen Campingplätze - so vermeiden Sie Konflikte mit Grundeigentümern.
  5. Lagerfeuer (siehe auch Feuer machen)
    Lagerfeuer sind nur dann erlaubt, wenn keine Flächen- oder Waldbrandgefahr besteht. Bei Trockenheit wird ein allgemeines Feuerverbot erlassen. In Naturreservaten und Nationalparks sind Lagerfeuer meist gänzlich verboten. Erkundigen Sie sich daher vor einem Outdoor- Aufenthalt im nächstgelegenen Touristenbüro! Löschen Sie Ihr Feuer sorgfältig, bevor Sie Ihren Lagerplatz verlassen. Sollte sich Ihr Feuer ausbreiten, haften Sie allein für den entstehenden Schaden!
    Machen Sie niemals Feuer auf Felsen oder Klippen. Die Hitze lässt diese bersten, und es entstehen nicht wiedergutzumachende Schäden.
  6. Lassen Sie keine Abfälle zurück!
    Sie dürfen in der Natur keinerlei Unrat zurücklassen. Zudem bilden Glas, Dosen und Verschlüsse eine Gefahr für Mensch und Tier. Auch können Plastiktüten bei Tieren zu qualvollem Verenden führen, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Nach dem Zelten oder Picknick muss der Platz sauber hinterlassen werden. Und: Stellen Sie niemals Ihre Abfalltüte neben einen vollen Abfallbehälter!

 

Regeln auf dem Wasser

  1. Rechte & Pflichten beim Paddeln:
    Lautlos über spiegelblanke Seen gleiten. An wildromantischen Ufern rasten. Wildtiere beobachten ... Mit dem Kanu erlebt man die Natur hautnah. Hinter jeder Landzunge, hinter jeder Flussbiegung warten neue Naturerlebnisse. So entdecken denn auch immer mehr Zeitgenossen die Faszination des Kanuwanderns in Schweden. Aber die Natur gehört nicht nur den Kanufreunden. Je mehr wir werden, um so mehr Rücksichtnahme eines jeden einzelnen ist erforderlich. Wir sind Gäste in der Natur und tragen große Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Dies ist auch der Grundgedanke des Allemansrätten, des schwedischen Rechtes zum Gemeingebrauch.
  2. Wildtiere
    Ein Prachttaucher mit Nachwuchs. Ein Fischadler, der hoch über dem See seine Kreise zieht. Das dort hinten am Ufer muss ein Biber sein. Wildtiere beobachten zu können, stellt ein Naturerlebnis ganz besonderer Art dar. Hier lautet die Devise: Beobachten ja, aber bitte nicht stören. Versuchen Sie nicht, den Tieren so nahe wie möglich zu kommen, um sie z.B. zu fotografieren oder um sie einfach besser sehen zu kÖnnen. Benutzen Sie statt dessen ein Fernglas bzw. ein Teleobjektiv. Da man sich mit dem Kanu beinahe geräuschlos bewegen kann, passiert es leicht, dass man brütenden Vögeln auf Inseln oder im Uferbereich zu nahe kommt. Insbesondere in Frühjahr und Sommer, wenn die Vögel brüten und ihren Nachwuchs aufziehen, müssen Sie besonders umsichtig sein. Werden die Vogeleltern vom Nest verjagt oder wird die Vogelbrut getrennt, minimieren sich die Überlebenschancen der Jungvögel.
  3. Hier einige Tipps, die Störungen vermeiden helfen:
    Paddeln Sie mit offenen Augen durch die Natur! Wenn Vögel oder andere Tiere nervös auftreten, sind Sie ihnen zu nahe gekommen. Ziehen Sie sich schnell zurück. Der Prachttaucher, der oft auf Inseln brütet, reagiert auf Störungen besonders empfindlich. Wenn er in Ufernähe umherschwimmt, liegt sein Nest vermutlich ganz in der Nähe: Gehen Sie nicht an Land, um eine Pause zu machen oder um Ihr Zelt aufzuschlagen, wenn sich in der Nähe Nistplätze von Vögeln befinden. Der Fischadler ist ein weiterer Vogel, der auf Störungen sehr empfindlich reagiert. Sein Nest befindet sich oft gut sichtbar in der Spitze einer Kiefer in Ufernähe oder auf einer kleinen Insel. Wenn der Fischadler hoch oben über seinem Nest in der Luft "steht", sind Sie ihm zu nahe gekommen! Hetzen Sie keine Vogelfamilie vor Ihrem Kanu her! Insbesondere in schmalen Flüssen ohne schützende Ufervegetation ist die Gefahr groß, dass die Jungen voneinander getrennt werden. Sollten Sie in eine solche Situationen geraten, legen Sie eine Paddelpause ein, bis die Vögel ein Versteck gefunden haben. Wenn Sie mit mehreren Kanus unterwegs sind, ist es am besten, wenn die Gruppe sich sammelt und dann in einem Zuge die Vogelfamilie so rasch wie möglich passiert. So stören Sie am wenigsten. Bestimmte Gebiete mit besonders empfindlicher Vogelfauna werden als Vogelschutzgebiete geschützt. Dort ist das Anlandgehen oder ein Aufenthalt in der näheren Umgebung verboten. Auch in anderen Gebieten z.B. in Uferschutzgebieten oder in Naturreservaten kann das schwedische Allemansrätten durch besondere Regeln eingeschränkt werden. In solchen Gebieten kann z.B. das Entfachen von Lagerfeuern oder das Zelten außerhalb der angelegten Lagerplätze verboten sein. Über die geltenden Vorschriften geben i.d.R. entsprechende Informationstafeln Aufschluss. Die Gebiete können auch durch weiße Ringmarkierungen an Bäumen in Kombination mit einem stilisierten Stern markiert sein.
  4. Am Lagerplatz keine Spuren hinterlassen!
    Übernachten Sie in erster Linie auf offiziell angelegten Lagerplätzen. Dort sind Feuerstelle, Abfallbehälter und Trockentoilette vorhanden. Ist dies nicht möglich, wählen Sie Ihren Lagerplatz stets so, dass er außerhalb der Sichtweite von Wohn- und Ferienhäusern liegt, damit Anwohner nicht gestört werden. Ohne Erlaubnis des Grundeigentümers dürfen Sie nicht länger als eine Nacht an ein und derselben Stelle verbringen. Sind Sie in einer größeren Gruppe unterwegs, ist die Erlaubnis des Grundeigentümers in jedem Fall erforderlich, auch wenn Sie nur eine Nacht bleiben möchten. Beim Verlassen des Lagerplatzes dürfen keinerlei Spuren zurückbleiben. Lassen Sie niemals Abfall zurück, auch nicht den allerkleinsten Schnipsel. Bedenken Sie bitte, dass nach Ihnen noch andere Kanuwanderer kommen werden und auch kleine Müllreste sich im Laufe der Zeit summieren. Legen Sie Ihre Abfalltüten nicht neben überfüllte Müllbehälter. Tiere reißen die Tüten auf und verteilen den Abfall in der Umgebung. Ist der Müllbehälter voll, nehmen Sie Ihren Müll bitte mit, bis Sie ihn ordnungsgemäß entsorgen können. Benutzen Sie die Toiletten auf den angelegten Lagerplätzen. Ist dies nicht möglich, graben Sie für Ihre Exkremente eine kleine Grube, die anschließend wieder mit Erde abgedeckt wird. Ein kleiner Spaten gehört deshalb stets zur Kanuausrüstung.

  5. Angeln
    Wer in Schweden Angeln möchte benötigt in der Regel keinen Angelschein. Einige Kommunen verlangen aber eine "Fiskekord". Die Angelkarte können sie im Rathaus oder Touristenbüro erweben. Die Angelkarten gelten für die ganze Familie, wobei sie die Wahl zwischen einer Tageskarte bis hin zur Jahreskarte haben.

  6. Lagerfeuer? (siehe auch Feuer machen)
    Im Sommer wird in Schweden oft ein allgemeines Verbot erlassen, das offene Feuer wie z.B. Lagerfeuer gänzlich verbietet. Aufgrund der Trockenheit ist dann die Waldbrandgefahr sehr groß, und selbst das Feuermachen in den Feuerstellen der offiziellen Lagerplätze ist nicht erlaubt. Erkundigen Sie sich deshalb in Touristenbüros oder bei Kanuvermietern, ob ein solches Verbot erlassen wurde. Berücksichtigen Sie, dass auch zu anderen Zeiten Brandgefahr herrschen kann. Wenn Sie dennoch unbedingt ein Feuer entzünden müssen, wählen Sie hierfür einen geeigneten Platz: einen steinigen oder kiesigen Untergrund ohne angrenzenden Bewuchs, am besten in Wassernähe. Berücksichtigen Sie die Windrichtung, damit kein Funkenflug in Richtung Wald möglich wird. Entzünden Sie niemals ein Feuer auf Felsen oder Klippen, denn diese bersten aufgrund der Hitzeeinwirkung, und es entstehen unwiderrufliche Schäden in der Natur. Kunststoffverpackungen sowie andere nicht brennbare Materialien gehören nicht ins Feuer, denn es bleibt Restmüll zurück. Auf dem Boden liegende Zweige, Äste und Zapfen dürfen Sie als Brennmaterial verwenden. Verboten ist es jedoch, Birken zu entrinden oder Bäume zu fällen. Löschen Sie die Glut anschließend sorgfältig mit Wasser!

  7. Rücksichtnahme auch zu Lande
    Stehen Portagen an, dürfen Wohn- und Ferienhausgrundstücke sowie Äcker nicht überquert werden. Gatter sind nach dem Passieren wieder zu schließen. Respektieren Sie das Schild "Enskild Väg", das auf Privatwegen den Autoverkehr verbietet.

     

    Feuer machen

    "Wir haben den Waldbrand nicht entfacht. Wir haben nur ein klitzekleines Feuerchen am Waldrand angezündet."  

    Feuer hat den Menschen schon immer fasziniert. Ein prasselndes Lagerfeuer verleiht dem Leben unter freiem Himmel das gewisse Extra. Es kann aber auch zu einer Katastrophe führen, wenn man damit zu nachlässig umgeht. Das Recht zum Gemeingebrauch berechtigt nicht dazu, uneingeschränkt Lagerfeuer zu machen, es besagt nur, dass ein Feuer unter sicheren Umständen erlaubt ist.

    1. Im Sommer ist meist jegliches Feuermachen verboten
      Im Sommer herrscht wegen der hohen Waldbrandgefahr oft ein Verbot für jegliche Art von Feuer. Informationen hierzu erhalten Sie aus den lokalen Rundfunknachrichten, den Verkehrsdurchsagen und der lokalen Presse. Oft können Sie diese Angaben auch auf Campingplätzen, von Touristikbüros und vom Rettungsdienst der Gemeinde bekommen. Einige Gemeinden informieren auch telefonisch über die Brandgefahren. Schlagen Sie unter "Feuerwehr" oder "Rettungsdienst" in den Grünen Seiten des Telefonbuchs nach. Die Brandgefahrwerte sind in einer fünfteiligen Skala angegeben, bei der 4 und 5 häufig absolutes Verbot für Feuer bedeutet! In diesem Fall ist jegliches offenes Feuer verboten! Dies gilt auch für vorhandene Feuerstellen, die von der Leitung der örtlichen Rettungseinheit nicht genehmigt wurden. Nur Kohlegrills und Campingkocher dürfen verwendet werden

    2. Wenn Sie ein Feuer machen
      Verwenden Sie nach Möglichkeit einen Campingkocher. Sollten Sie dennoch ein Feuer machen, ist die Wahl des Platzes von entscheidender Bedeutung. Kies- oder Sandböden in Wassernähe eignen sich am besten. Achten Sie auf die Windverhältnisse, da die Funken leicht auf die Bäume überspringen können. Machen Sie einen Graben um das Feuer oder legen Sie Steine rundherum, und halten Sie das Feuer möglichst klein. Bei starkem Wind sollten Sie gar kein Feuer machen! Legen Sie die Feuerstelle nicht auf Torfböden oder bemoosten Flächen an. Auch erdiger Waldboden birgt besonders große Brandgefahr. Hier kann das Feuer im Boden weiter schwehlen und später erneut aufflammen. Schließlich sollte auch auf Feuer in der Nähe von Ameisenhügeln oder bei Baumstümpfen verzichtet werden. Feuer auf glatten Felsen kann diese verfärben, bersten lassen und dadurch zerstören. Die Feuerstelle ist kein Mülleimer. Werfen Sie keinen Abfall ins Feuer, sondern werfen Sie den Abfall in die dafür vorgesehenen Vorrichtungen. Als Zündmaterial können Sie auf dem Boden liegende Äste, Zweige und Tannenzapfen verwenden. Reißen Sie jedoch niemals Äste oder Zweige von gesunden Bäumen ab.

    3. So machen Sie das Feuer aus
      Lassen Sie das Feuer völlig ausbrennen. Ersticken Sie das Feuer mit Wasser und wenden Sie die Asche mehrmals, so dass die Glut erlischt. Graben Sie den Boden unter der Asche um, so dass keine Glut und kein Rauch mehr vorhanden ist. Hierfür sollten Sie immer eine kleine Schaufel und einen Wassereimer griffbereit haben.

    4. Wenn sich das Feuer ausbreitet
      Falls Sie die Kontrolle über das Feuer verlieren, sollten Sie - wenn möglich - schnellstens die Feuerwehr über 112 anrufen. Versuchen Sie das Feuer in Windrichtung zu stoppen. Verwenden Sie zum Ausschlagen Zweige von kleinen Nadelbäumen oder -büschen. Diese sind mindestens einen Meter unter der Krone abzureißen. Nadelbäume eignen sich hierfür besser als Laubbäume. Am günstigsten ist es, wenn die Zweige angefeuchtet werden können. Schlagen Sie nicht zu stark, da dies die Funken aufwirbelt, und das Feuer so verstärkt wird. Material, das Feuer gefangen hat, ist nach Möglichkeit in das Feuer zu werfen. Drücken Sie die zum Ausschlagen verwendeten Zweige zum Boden, um das Feuer zu ersticken. Entfernen Sie jegliches trockenes Baummaterial und Moosflächen vor dem Feuer.

    5. Wenn die Kleidung Feuer fängt
      Wenn Ihre eigene Kleidung Feuer fängt, sofort auf den Boden legen und hin- und herrollen. Brennt die Kleidung einer anderen Person, legen Sie sie auf den Boden. Ersticken Sie das Feuer mit einer Decke oder Jacke. Beginnen Sie von Kopf abwärts, so dass die Flammen nicht das Gesicht berühren. Beachten Sie, dass synthetisches Material sich entzünden oder schmilzen kann, und damit die Verbrennungen noch verschlimmert werden. Glühende Kleidung und Verbrennungen sind sofort mit Wasser zu kühlen. Versuchen Sie nicht, Kleidung, die sich in die Haut gebrannt hat, zu entfernen. Kühlen Sie so lange, bis eine Linderung der Schmerzen eintritt (ca. 10 Min.). Arzt aufsuchen.

    6. Beim Zelten zu beachten
      Offenes Feuer oder glühende Kohle im Zelt oder Vorzelt sind absolut verboten! Das Zelt überhitzt sich schnell, und es entstehen stark giftige Gase. Sie sollten immer ein Messer griffbereit haben, um schnell aus dem Zelt zu gelangen. Gießen Sie niemals Zündflüssigkeit in den Brenner des Campingkochers, bevor Sie sichergestellt haben, dass das Feuer ausgebrannt und der Brenner abgekühlt ist. Ist dies nicht der Fall, kann sich die Flüssigkeit in der Flasche entzünden und starke Verbrennungen verursachen. Auf dem Zeltplatz ist immer genügend Abstand zwischen den Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen zu halten, um die Brandgefahr zu verringern (möglichst 4 m). Grills, Kochplatten u.ä. sollten in einen Mindestabstand von 1 m zu der Zeltplane stehen. Schläuche und Anschlüsse zum Kocher sollten fehlerfrei und korrekt montiert sein und auf Leckage überprüft werden. Sie sollten darüber informiert sein, wo sich Feuerlösch- und Alarmvorrichtungen befinden.

 

 

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