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Ostertradition in Schweden 

 

Ostern ist eines der wichtigsten christlichen Feste in Schweden.

 
Das zeigen uns auch viele Ostertraditionen. Es werden Birkenzweige in die Wohnungen gestellt, die dann grün werden, und es werden viele Eier gegessen.  
   

So feierte man früher Ostern

 
Zu Anfang an war Ostern nur ein jüdisches Fest. Ostern heißt "pesach", auf hebräisch. „Judarna“ Soweit man sich erinnern kann, war es in Ägypten vor mehreren tausend Jahren, dass dort das.„Judarna Fest“ zuerst gefeiert wurde. Dann wurde Ostern auch ein christliches Fest. Um 1100 wurden die meisten Schweden christlich, und auch katholisch. Die Christen feiern Ostern, weil sie sich erinnern, wie Jesus am Kreuz starb und wieder von den Toten auferstanden ist. Die Christen sagten: „Jesus war Gottes Lamm das zu Ostern geopfert wurde.
Ostern fällt auf verschiede Daten in verschiedenen Jahren. Ostern wird immer am ersten Sonntag nach Vollmond nach dem 20 März gefeiert. Das ist immer im März oder April. 
Zum Beispiel: 1998 war Ostern 9-13 April, 1999 war Ostern 1-5 April.
 

Eier

 
Im Frühjahr nach dem langen Winter erwacht wieder das Leben in der Natur. Viele Ostertraditionen gehören dazu.. Als Schweden von 1100- bis 1500 katholisch war, fastete man 40 Tage vor Ostern. Während des Fastens durfte man weder Eier, Käse, Milch oder Fleisch essen. Im Frühjahr beginnen dann die Hühner Eier zu legen, und so gab es viele Eier. Deshalb hatte man viele Eier wenn, das Osterfest begann. Eier waren auch ein Symbol für Leben und Wuchs- bzw. Manneskraft. 

Osterfeuer 

 
Früher zündete man große Feuer an um Hexen zu verscheuchen und um Dunkelheit und böse Kräfte fort zu jagen. Manchmal hatte man auch besondere ”Osterknaller”, Diese wurden in das Feuer geworfen. Man glaubte so die Geister zu erschrecken, so dass alle Schmerzen in die Luft flogen. Man räumte im Frühjahr die Gärten auf und verheizte die alten Zweige und anderes Gerümpel. Das ist nicht mit dem heutigen Osterfest zu vergleichen. 

Hexen und Teufel

Lange, bevor Schweden christlich wurde, gab es das "kluge Mütterchen" und den "klugen Greis" die Krankheiten und Wunden bei Menschen und Tieren heilen konnten. Oft glaubte das Volk, dass die klugen Greise und Mütterchen zaubern konnten, so dass Menschen und Haustiere krank wurden oder dass ihnen ein Unglück ereilte. Man glaubte z.B. Hexen konnten Milch von anderen Kühen nehmen. Sie verwandelten diese in einen „mjölkhare“ (Milchhasen) sagte man. Das ist wahrscheinlich der Osterhase geworden, der mit Ostereiern zu den Kindern kommt. Das Christentum sprach von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist, aber auch vom Teufel und der Hölle. Viele Menschen begannen zu glauben, dass das kluge Mütterchen und der Greise mit dem Teufel zusammen arbeiteten. Man sagte sie waren Hexen. Die Kirche, die katholische und die protestantische - warnten vor Hexen. Bald begann die Kirche besondere Hexenjagden zu veranstalten, weil die Kirche glaubte, dass sie mit dem Teufel zusammen arbeiteten. Die Kirche versuchte sie dazu zu zwingen zuzugeben, das sie mit dem Teufel im Bunde stecken. Viele wurden gefoltert, weil sie die Wahrheit sagten. Viele wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Hexenprozesse begannen in Europa im 14. Jahrhundert. In Schweden waren die meisten Prozesse im 16. Jahrhundert. Aber einige Frauen wurden noch im Jahre 1757 gefoltert, weil sie dann die Hexerei zugegeben hatten. Wer sagte, dass er eine Hexe war, der war ein Feind zu der Zeit. Man glaubte, dass Hexen (Frauen und Männer) auf einem Besen am Gründonnerstag zu einem Fest beim Teufel in „Blåkulla“ geritten sind. Deshalb versteckte man alle Besen vor den Ostertagen, sodass niemand mit ihnen weg fliegen konnte. Auf dem Besenstiel saß eine Katze. Die Katze war ein Symbol für den Teufel. Man glaubte auch, Hexen konnten sich zu Katzen verwandeln, aber man wusste es nicht genau. Wo „Blåkulla“ lag, wusste In Schweden glaubte man, dass es die Insel „Blaue Jungfrau“ in Kalmarsund war (zwischen Öland und Festland). Zu Ostern glaubte man, dass die Hexen zurück kamen und man konnte genau hören, dass die Gebete rückwärts gelesen wurden. Es gibt immer noch "Hexen" zu Ostern, aber niemand glaubt, dass sie gefährlich sind. 

Osterreisig

Früher wurden Birkenzweige zu Karfreitag geschlagen Der Hausherr (Mann in Familie) schlug die Kinder und die Dienerschaft mit Birkenreisig, damit sie sich erinnern wie Jesus am Kreuz gepeinigt wurde. Solch ein Brauch ist heute verboten. Bevor das Christentum nach Schweden kam, schlug man sich gegenseitig mit Birkenreisig. Aber wenn man es machte, nahm man grüne Zweige, weil sie Glück und Fruchtbarkeit brachten.
 

So wird Ostern heute gefeiert:


Gründonnerstag

 
Ostern beginnt mit Gründonnerstag. Viele haben einen kürzeren Arbeitstag, ungefähr so wie am Sonnabend. Die Kinder verkleiden sich dann und ziehen von Haus zu Haus. Manchmal gehen sie auch am Ostersamstag. Das ist in verschieden Teilen von Schweden unterschiedlich. Sie verkleiden sich mit langen Röcken und Schürzen. Um die Köpfe werden lange Schals gewickelt, die Lippen und Wangen werden rot bemalt. Sie nehmen einen Besen, an dem ein Topf befestigt ist, und ziehen von Haus zu Haus. Dort bekommen sie Süßigkeiten und ein wenig Geld. 

Am Gründonnerstag stellt man sich gerne Birkenzweige in einer Vase auf den Tisch. Die Zweige kauft man sich schon vorher, damit sie schon anfangen grün zu werden. In die Zweige hängt man bunt gefärbte Hühnereier. Viele haben auch einen zweiten Osterstrauch in der Wohnung stehen. Mit bemalten ausgeblasenen Eiern sowie anderen Osterdekorationen und kleinen gelben Küken. Viele Kinder basteln solche Sachen in der Freizeit oder in den Kindergärten. Einige Familien mit Kindern züchten Gras auf einem Tablett in den Wochen vor Ostern. Wenn das Gras gewachsen ist, setzen sie kleine Küken und andere Osterdekorationen in das Gras.

Die gelbe Osterglocke (ein Sorte Narzisse) ist die Schönste Blume auf dem Ostertisch in Schweden. Gelb ist die Farbe zu Ostern. Viele kaufen Osterglocken und stellen sie auf den Tisch. In den Gärten werden sie gepflanzt, und manchmal blühen sie zu Ostern. 

In vielen Ländern ist die Osterglocke eine unter vielen Frühlingsblumen. So sagte der Prophet Mohammed um 16 Jahrhundert: "Brot ist das Essen für den Körper und Narzissen sind das Essen für die Seele". 

   

Karfreitag

 
Karfreitag ist ein Feiertag. An diesem Tag starb Jesus am Kreuz, sagt das Christentum. Früher war das ein Tag an dem alle Geschäfte geschlossenen waren. Man durfte nicht tanzen oder ins Kino gehen. 
   

Ostersonnabend

 
Ostersonnabend wird ein besonderes essen gekocht. Ei und Hering sind die wichtigsten Speisen zu Ostern. Die Eier werden dann mit verschiedenen Farben bemalt. Die einfachste Weise Farbe auf Eier zu bekommen, ist sie mit Zwiebelschale zu kochen. Sie werden rot, wenn man sie mit roter Schale kocht. Goldbraun werden sie durch gelbe Zwiebelschale. Man kann sie aber auch mit einem Pinsel und Wasserfarbe bemalen, wenn sie gekocht sind. In den Geschäften kann man auch Farben kaufen die in das Wasser geschüttet werden, in dem die Eier dann gekocht werden. Viele spielen ein spezielles Spiel mit den gekochten Eiern. Das Spiel wird Eierpicken genannt. Zum Beispiel: Ole hält sein Ei in der Hand, und Pelle schlägt seins dagegen. Man schlägt immer das „stumpfe Ende“ gegen das „stumpfe Ende“, oder das „spitze Ende“ gegen das andere „spitze Ende“. Verloren hat derjenige, dessen Ei kaputt geht. 
   

Osterei

 
Die Kinder bekommen am Ostersonnabend die Ostereier. 

Die Ostereier sind meistens aus Pappe und mit Süßigkeiten gefüllt. Es können aber auch Spielsachen in den Ostereiern sein. Manchmal sind die Ostereier auch aus Schokolade.

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Osterhase 

 
Osterhasen sind eine neue Tradition in Schweden. Das ist eine Tradition die aus Deutschland kommt. Dort findet man die Osterhasen gewöhnlich. Der Osterhase kommt mit Ostereiern zu den Kindern. Der Osterhase versteckt die Eier, und die Kinder müssen dann nach ihnen suchen. 


Ostersonntag

Ostersonntag setzt man das Fest mit einem speziellen Essen fort. Viele essen Lamm und Lachs zu Ostern. 


Ostermontag

 
Der Montag ist auch ein Feiertag. Die Schulen haben Osterferien entweder die Woche vor Ostern oder die Woche darauf. Ein Teil der Schweden fährt in den Ferien in die Berge, weil Ski laufen möchten, Andere fahren südwärts in Europa, weil sie Frühlingsblumen und grüne Parks sehen möchten.


Osteressen

 
Diese Speisen pflegt man Ostern in Schweden zu essen. 
Es befinden sich immer Eier auf einem schwedischen Ostertisch. Das sind gewöhnlich gefärbte und gekochte Eier. 
Lammbraten gehört auch zu Ostern. Das ist eine jüdische Sitte. 
Hering passt zu vielen schwedischen Festen, zu Ostern, Mittsommer und Weihnachten. 
Lachs gehört gewöhnlich auch dazu. In der katholischen Zeit war es verboten am Karfreitag Fleisch zu essen. Deshalb aß man für gewöhnlich Fisch an diesem Tag. Auf vielen Ostertischen findet man auch Lachspudding. 

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