Bericht der Generalversammlung vom 19.September 2003

 

 

 

Top 1:             Vorgeschichte

 

 

Laut klingelt der Wecker an einem schönen Freitag morgen. Es ist 6.15 Uhr. Froh gelaunt geht der Schriftführer der A.F.V. n.e.V. Rüschendorf ins Badezimmer, um sich kurz frisch zu machen und  sich auf einen noch anstehenden Arbeitstag vorzubereiten. Ein paar Stunden noch und dann ist das wohlverdiente Wochenende erreicht. Ein Schluck aus der Kaffeetasse und schnell noch ein Blick auf den Terminkalender des bevorstehenden Wochenendes. Dann plötzlich der Schock. Übelkeit, Kopfdonnern und Erinnerungsgefühle werden auf einmal wieder wach. Nein, es ist nicht Freitag der 13 ! Es ist Freitag der 19.September 2003. Eigentlich einer der geilsten Veranstaltungen im Jahr schlecht hin. Ein Highlight in Sachen A.F.V. Die Generalversammlung 2003. Das Problem dabei ist der Samstag, der 20. September. Der schlimmste Tag im Jahr eines Antifrauenverstehers. Denn eine Versammlung der A.F.V. n.e.V. Rüschendorf hat es in sich. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. So hatte ich doch an diesem so glorreichen Termin, die Wahlergebniszettel nicht vollständig ausfüllen können. Bis zur Wahl des ersten Vorsitzenden konnte ich alles schriftlich mithalten. Danach jedoch taten sich Lücken auf, die schwer zu füllen waren. Wer ist eigentlich zweiter Vorsitzender bzw. Vizekanzler geworden ? Auch der Kassenwart grübelte noch über die Ergebnisse des Vortages und konnte keine klaren Antworten geben. Nach langer Recherche konnte ich dann nach Zeugenaussagen der anwesenden Mitglieder die folgenden Wahlen nachkonstruieren. In der Zwischenzeit ist es mir jedoch gelungen die geschriebenen Werke meiner Seits zu entziffern und somit die Wahlergebnisse niederzuschreiben. Verluste konnten dieses Jahr nicht verzeichnet werden. Auch Albert Themann, Bernhard Kettler und Hagen Marianne gaben zu Protokoll, dass die Gartenanlagen nicht beschädigt wurden und keine Fortbewegungsgegenstände wie z.B. ein Fahrrad entwendet wurden. Piepers Bernd beklagte sich jedoch über Gesang bis hin zu den Morgenstunden. Das Vereinslokal wurde am Samstag morgen von einer Spezialsäuberungsfirma („Roswitha und Bernhard Pieper Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungs- GmbH“) ausgiebig gereinigt. Das Leergut wurde von der ansässigen Dammer Speditionsfirma Schwingel abtransportiert und umweltfreundlich entsorgt. Der Malteser Hilfsdienst e.V. konnte um ca. 2 Uhr abrücken musste jedoch einigen Mitgliedern noch Begleitschutz bis in die späten Morgenstunden geben, da diese noch das Cargo in Visier genommen hatten. Nun aber zu den Fakten der Generalversammlung 2003.

 

 

Top 2 :                        Generalversammlung 2003 

 

 

Um 20.15 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende M.gr. Kamphake die Generalversammlung. Zu diesem Zeitpunkt konnte der Vorsitzende 7 Mitglieder begrüßen. Hartwig Enneking, der sich bei seinen Nachbarn festgetrunken hatte, H.gr. Sandermann ohne Entschuldigung und Ludger Macke, der zuvor noch beim Schießen der 3. Kompanie Rüschendorf Schießaufsicht hatte, konnten jedoch später nachrücken. Somit waren insgesamt 10 von 11 Mitgliedern anwesend. Es folgte der Bericht des Vorsitzenden.

 

 

 

Michael bedankte sich besonders bei Webmaster Norbert Bley. Die Homepage befindet sich in einem guten Zustand. Norbert steckt viel Mühe und Zeit in seiner Arbeit. Die Photos, Berichte usw. sind immer auf dem neuesten Stand, so dass man auch nur ein halbes Jahr auf die Schützenfestphotos warten durfte. Norbert bedankte sich für das Vertrauen und die Bestätigung für sein Amt durch die Mitglieder. Des weiteren bemängelte Herr Kamphake das nur 4 der anwesenden Mitglieder eine Freundin haben. Diese Fehleinschätzung wurde durch einen Kommentar von Bobby korrigiert: „ Wieso das denn? Für jeden eine halbe Freundin, dann passt das schon.“  Weiterhin bezweifelte der Vorsitzende die Arbeit des Satzungsausschusses bestehend aus Horst, Eschy und Harty. „Das ist kein Satzungsausschuss der A.F.V., die sich monatlich treffen, um Satzungsänderungen vorzunehmen, sondern ein gemütlicher Verein bestehend aus drei anonymen Freizeit-und Sporttrinkern, die extra für die Firma Berentzen als Testtrinker angeheuert wurden,“ so der etwas umgedichtete Wortlaut des Vorsitzenden. Dies wurde dann aber dementiert durch den Satzungsausschuss und dies bezüglich wurde aus Trotz um 20:44 Uhr eine Erste Allgemeine Desinfektionsspritze in flüssiger Form zu sich genommen. Im Hintergrund sang Deutschlands Aktuelle Nummer Eins Heino (Karamba, Karacho, ein Physky)  auf Schallplatte versteht sich. Etwas Kritik übte Kampie auch an den Vorstand und bezog sich auf zu wenig organisierte Treffen bzw. Veranstaltungen der A.F.V. Im großen und ganzen bedankte sich der Vorsitzende aber für das abgelaufene Jahr. Bevor der Bericht des Kassenprüfers vorgelesen wurde, befahl der erste Vorsitzende alle Handys auszumachen.

 

Der Kassenbericht wurde vom Kassenwart Tobias Pieper vorgetragen. Die genauen Beträge bzw. Zahlen werden aus bestimmten Gründen nicht veröffentlicht. Mitglieder können diese jedoch jederzeit beim Kassenwart einsehen. Ich habe daher nur prozentual die Zahlen betrachtet. Folgende Ausgaben wurden getätigt: Getränke, Essen für die Generalversammlung 2002, Weihnachtsfestausgaben im Saal Heinrich Schomaker in Dümmerlohausen, Hühnchenessen 2002 bei Hillmanns, Polo-Shirts und die Zeitungsanzeige für den 30. Geburtstag unseres zweiten Vorsitzenden Hartwig Enneking (der sich noch einmal recht herzlich bedankte). Diesen Ausgaben stehen folgende Einnahmen gegenüber: Beitragszahlungen der Mitglieder und die gutgeschriebenen Zinsen für das Sparbuch bei der Volksbank Dammer Berge eG. Bezogen auf das Vorjahr hat sich der Kassenstand um ca. 40% (im Haben) verbessert. Auf diese gute Nachricht wurde erst einmal eine zweite und kurz danach sofort eine dritte allgemeine Desinfektionsspritze zu sich genommen. Das Bier floss in Strömen und der Schallplattenspieler leierte gerade in alter Manier Brother Lui Lui Lui runter. Das Vereinslokal bebte und im ersten Bullenschluckbehälter taten sich große Löcher auf, so dass um 21:10 Uhr Hartwig Enneking zur Moralansprache antrat. Er als alter Hase konnte die Situation gut einschätzen und bestand darauf das Tempo bzw. den Zapfhahn um eine Drehzahl runter zu schrauben. Eschy und Horst konterten jedoch heftig, und befanden das Tempo sei einem Verein wie den A.F.V. angemessen. Dabei fiel Tobias ohne Fremdeinwirkung auf den Boden. Er konnte sich jedoch wieder aufrappen. Kurze Zeit später nachdem ein paar Quickyspritzen vernascht wurden, klingelte das Handy des ersten Vorsitzenden M.gr. Kamphake um genau 21.20 Uhr. Dieser entschuldigte sich prompt. Heftige Rücktrittsforderungen der Mitglieder wurden laut, diese mussten aber unter dem Punkt Neuwahlen verschoben werden. Bevor ich nun zum Bericht des Schriftführers komme, befand die Versammlung das Herr Enneking durch die Photos, die übrigens nicht jugendfrei waren, von der Generalversammlung 2002 den Posten des zweiten Vorsitzenden abgeben muss. Grund war die unerlaubte Weitergabe an weibliche Cliquenmitglieder. Misstrauensvotum und Rücktrittsforderungen wurden laut. Auch diese sollten durch den Punkt Neuwahlen geklärt werden. Daraufhin meldete sich H. gr. Sandermann zu Wort und schrie laut auf: „Enneking, ich sauf dich unterm Tisch.“ Jedoch stellte die Versammlung sofort Einspruch gegen die Aufforderung Sandermanns. Auf Grund der Tatsache das H.gr. Sandermann unter Alkoholeinfluss die Berichterstattung sprengen würde, haben sich alle Mitglieder einstimmig darauf geeinigt, das H.gr. Sandermann kein Alkohol trinken darf. Ich schlage hiermit auch vor, dies per Satzung zu regeln. Die Rede des Schriftführers wurde des weiteren noch einmal um ca. 21:50 Uhr durch ein sehr lecker aufgetragenes Buffet verschoben (Kaviar, Lachs, nur das Beste vom Besten oder soll ich lieber sagen Scheiß egal wir haben’s doch und die A.F.V. müssen wieder in die Hände spucken, denn sie steigern das Bruttosozialprodukt). Nach dem Essen wurden weitere Weizenkaltschalen vernichtet und der Schriftführer Bernd Eschy kam endlich zu Wort. Er fasste noch einmal mit eigenen Worten stichpunktartig die wesentlichen Punkte der Generalversammlung 2002 zusammen und wies auch auf die Homepage hin, wo der Bericht jederzeit nachgelesen werden kann. Im Anschluß daran folgte der Bericht des Webmasters. Hierbei kam es um 22:15 Uhr zu ersten Ausschreitungen. Mitglieder forderten die Kastration des Webmaster. „Aufhängen, hängt ihn“, schrieen wütende Mitglieder. Dabei kann ich den Unmut nicht verstehen. Die Homepage hat doch immer einen guten Eindruck gemacht, und die Photos waren irgendwie dann doch noch auf der Homepage zur Schau gestellt worden. Dies verdanken wir aber denke ich den alten Webmaster Lübbe. Bobby, der aufgrund eines längeren Aufenthaltes im Ausland die Arbeit nicht verrichten konnte, kehrte nach einem halbjährigen Urlaub zurück und musste sich dann wegen eines komplizierten medizinischen Eingriffs im Intimbereich operieren lassen, so dass er wiederum ein halbes Jahr die Arbeit abgeben musste. Praktikant Lübbe erledigte in der Zwischenzeit die Arbeit mit Leichtigkeit und befolgte alle Anweisungen des Webmasters Bobby Bleys. Mehrere Homepageübergaben scheiterten kläglich. Die Versammlung plädierte auf Ausschluss von Norbert Bley. Dieser wurde nach zwei weiteren Weizenkaltschalen wiederrufen. Um 22:23 Uhr begab sich der Vereinswirt Tobias Pieper auf den Weg, um einen neuen Buddle Schluck zu holen. Dieser wurde auch dringend benötigt, denn die Paragraphenwälzer Eschy, Harty und Horst trugen Ihre Satzungsänderungen vor. Folgende Änderungen wurden vorgenommen. Um uns von anderen Vereinen abzusetzen, ändert sich der Wortlaut des § 7 wie folgt: Der erste Vorsitzende heißt ab sofort Kanzler, der zweite Vorsitzende Vizekanzler, der Kassenwart Minister der Finanzen, der Schriftführer Minister des heiligen Buches und der Frauenbeauftragte Minister der Inneren Sicherheit. Dieser Vorschlag wurde mit 7 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen beschlossen. Unter Punkt 2 wurde beschlossen, das der Vorstand aus dem Kanzler, Vizekanzler, Minister der Finanzen und den Minister des Heiligen Buches besteht. Der Minister der Inneren Sicherheit gehört somit nicht zum Vorstand. Dieser Punkt wurde mit 6 Ja-Stimmen und 2 Neinstimmen beschlossen. Weiterhin wurde § 8 Punkt 1 geändert. Hierbei geht es um die Auflösung des Vereins. Dabei wurde die Auflösung des Vereins verschärft, so dass nicht alle anwesenden Mitglieder sondern alle Mitglieder einer Auflösung zustimmen müssen und dies auch nur auf allen beschlussfähigen Versammlungen. Auch diese Änderung wurde einstimmig beschlossen. Punkt 4 der Satzungsänderung beinhaltet ein besonderes Stimmrecht der Gründungsmitglieder bei einer Neuaufnahme, Ausschluss eines Mitgliedes oder Auflösung des Vereins. Sind sich alle 7 Gründungsmitglieder einig (7 Ja-Stimmen), so wirken sich die Stimmen anderer Mitglieder nicht mehr auf die Entscheidung aus. Auch diesem Punkt stimmten die Mitglieder zu. Bei den Punkten 5-7 der Satzungsänderungen hatte der Satzungsausschuss Formfehler entdeckt die korrigiert wurden. Die Satzungsänderungen dazu wurden alle durchgesetzt. Des weiteren wurde mit dem § 7a Misstrauensvotum drei zusätzliche Punkte in der Satzung mit aufgenommen, die genau den Ablauf des Misstrauensvotums regeln. Auch diese Satzungsänderung setzte sich in der Versammlung durch. Der 9 und damit letzte Punkt wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Hierbei wurde das Nichtanwesenheitsrecht der Frauen weiter eingeschränkt, indem sie nicht nur auf der Generalversammlung, sondern auch auf allen weiteren Versammlungen kein Anwesenheitsrecht haben. Die Gründersatzung und die neue geänderte Satzung sollen in Zukunft im Vereinslokal aufgehängt werden.

 

 

Es ist 0.00 Uhr und der Minister des Heiligen Buches ist mit seinen Nerven am Ende angelangt, denn die Paragraphenwälzer Eschy, Harty und Horst haben es allen Mitgliedern schwer angetan. Da hilft nur eins. Augen zu und durch: Stößchen meine Herren ! Prost ! Die Weizenkaltschalen wurden geleert und die Antifrauenversteherhymne schellte aus dem Vereinslokal Tobias Pieper Richtung Hagen Marianne. Unter dem Punkt Neuaufnahmen ist uns per Post ein Antrag gestellt worden. Florian Flocky Runden stellte einen Antrag zur Mitgliedschaft im Verein der A.F.V.. Er wäre damit der erste Osterfeiner im Club. Da es Brauch ist, das sich neue Mitglieder erst einmal vorstellen und einen ausgeben wird sich der Vorstand noch einen Termin zur entgültigen Aufnahme aussuchen und bekannt geben. Nach diesem Einstand wird dann das Neumitglied offiziell in dem Verein aufgenommen.

 

Gegen 0:20 Uhr meldet sich der erste Vorsitzende M.gr. Kamphake zu Wort. Mit traurigen Worten gibt er bekannt, dass er das Amt des Vorsitzenden ablegt. Nun der nächste Punkt der Tagesordnung: Neuwahlen. Ludger Macke beantragt Entlassung des Vorstandes. Dieser wurde mit 5 Ja-Stimmen und 4-Enthaltungen beschlossen. Hier zu eine Erläuterung: Zu diesem Zeitpunkt waren nicht mehr alle 10 Mitglieder anwesend, so dass sich die abgegebenen Stimmen ändern. Zum Wahlleiter wurde Ludger Macke gewählt.

 

Zur Wahl des Kanzlers standen Eschy, Hilmi, Horst und überraschenderweise der vor kurzem abgedankte erste Vorsitzende Michael. Hierbei ergab sich folgendes Wahlergebnis (siehe Abbildung)

 

 

 

 

Neuer Kanzler ist somit Bernd Eschy Escher mit 4 Stimmen. 3 Stimmen fielen auf Michael, eine auf Hilmi, eine ungültige Stimme und keine Stimme für Horst.

 

 

 

 

 

 

Zur Wahl des zweiten Vorsitzenden standen sich Michael, Lübbe und Titelverteiltiger Harty Enneking gegenüber. Folgendes Ergebnis ergab sich daraus:

 

 

 

 

 

Damit ist Michael der neue Vizekanzler. Er konnte 4 Stimmen auf seine Seite bringen gefolgt von Lübbe mit 2 Stimmen und einer Stimme für Harty. Hier gab es 2 Enthaltungen bzw. ungültige Stimmen.

 

 

Für die Wahl des Ministers der Finanzen würde sich ein Diagramm nicht lohnen, da sich kein Gegenkandidat aufgestellt hat und sich auch nur einer zur Wahl gestellt hat. Tobias Horst Pieper wurde einstimmig per Handzeichen mit 100% wiedergewählt. Auch für das Amt des Minister des Heiligen Buches konnte kein Gegenkandidat gefunden werden. Auch hier wurde Hilmi mit 100% wiedergewählt. So kommt es zu folgenden Vorstand:

 

Kanzler                                               Bernd Escher

Vizekanzler                                         Michael gr. Kamphake

Minister der Finanzen:              Tobias Pieper

Minister des Heiligen Buches:   Hendrik Hillmann

 

 

 

     

Die Generalversammlung wurde gegen ca. 2.00 Uhr geschlossen.

 

 

Hochachtungsvoll

 

Minister des Heiligen Buches Hendrik Hillmann