Warum frieren Frauen ständig?

 

Selbst bei 30 Grad im Schatten – Frauen haben das ganze Jahr Winter.

Tageszeit, Jahreszeit oder Umgebungstemperatur – alles vollkommen unwichtig. Eine Frau friert einfach immer. Der allabendliche Deckenklau im Bett, der verfrühte Abschied von der Gartenparty, weil die Frostbeule wieder friert – Mann hat sich halt dran gewöhnt. Zur Plage wird’s erst dann, wenn das Gejammer anfängt.

Genau! Sollen sich doch nicht ewig so anstellen, diese Memmen!

Problemlösung durch Erziehungsmaßnahmen? Biologen sagen “Nein!“ So ungern die Damenwelt dies auch lesen mag, aber selbst der zarteste Frauenkörper besteht prozentual aus mehr Fettgewebe als der eines Mannes. Fett gilt zwar als ausgezeichneter Wärmespeicher, muss jedoch viel stärker angeheizt werden. Und dafür sind – man ahnt es schon – die Muskeln zuständig. Hat Mann meist mehr als genug davon, ist Frau schon froh, wenn man ihren Bizeps wenigstens erahnen kann. Ohne ausreichend Muskelbetätigung bleibt der Frauenkörper deshalb kalt.

So ein Quatsch – als ob der Natur so eine Fehlplanung unterläuft!

Da ist was dran. Mutter Natur wären in der Tat stämmige und kräftige Frauen lieber. Der Höhlen-Mama-Look ist zur Zeit nur nicht in Mode. Anstatt zu futtern und Gewichte zu stemmen, befindet sich die Damenwelt auf Dauerdiät. Abspecken heißt die Devise. Und in der Mucki-Bude wird auch lieber das „Bauch-Oberschenkel-Po“-Programm gewählt, als Gewichtringe auf die Hantelstange zu packen. Und die paar Krümel an täglicher Nahrung reichen natürlich niemals aus, um selbst die mickrig vorhandene Körpermuskulatur mit Energie zu versorgen.

Nette Begründung. Aber Verständnis zeigen? Niemals!

Ach wirklich? Warum denn nicht? Sie haben die Wahl: Entweder ein Eiszapfen mit’ner Top-Figur oder die massige Dame mit ausreichend Muskeln und akkurater Betriebstemperatur? Vielleicht sind frierende Permafrost-Mädels doch gar nicht so schlecht, oder?

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