Trampolin-Doppelveranstaltung:
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Vereine
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesturnverbände
In eine der ältesten deutschen Städte reisten am vergangenen Wochenende die Trampoliner des TuS Aschendorf, um in Worms an der letzten und größten Deutschen Meisterschaft dieses Jahres teilzunehmen. Mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Vereine und den Teamausscheidungen der Landesturnverbände war dies eine Doppelveranstaltung nie gesehener Art. Mit zwei Podestplätzen, einem fünften, zwei sechsten und einem siebten Rang ist die Bilanz überwiegend positiv.
Erstmas offiziell auf Bundesebene gestartet war das momentane „Talentküken“ des TuS, Friederike Haken. Die 11-jährige Rhederin startete in der niedersächsischen Mannschaft der weiblichen D-Jugend. Mit ihren Mitstreiterinnen aus Nordhorn und Salzgitter gelang ungefährdet der Sprung aufs Treppchen hinter dem Westfälischen und dem Rheinischen Turnerbund. Falls „Friedi“ Kraft und Sprungaufbau so weiterentwickelt wie bisher, kann man von ihr noch einiges erwarten. Als Ersatzturnerin in dieser Mannschaft mit in Worms war Laura Otte (10).
Lisa Droste-Rehling musste erstmas in der Klasse 12-14 an den Start und verpasste mit ihrem NTB-Team als sechste mit 0,5 Punkten Rückstand auf Rang fünf nur hauchdünn das Finale. Ähnlich erging es Marius Schulte (m12-14), dessen hoch eingeschätzte Kollegen aus Salzgitter und Melle nicht ihren besten Tag erwischten, und so das sicher geglaubte Finale unerreicht blieb.
Bei den Titelkämpfen der Vereinsmannschaften begannen die Aschendorfer B-Jugendlichen mit Eva-Maria Abheiden, Lisa Droste-Rehling, Jana Twesten und Natali Neb überraschend stark, so dass die angepeilte Plazierung unter den topten erreichbar schien. Nach einem guten Kürdurchgang landete das Team gar auf dem siebten Platz.
Die größten Hoffnungen ruhten auf der Mannschaft der weiblichen Jugend A. Die erfahrenen Janntje Barkemeyer und Kristina Dreiling wurden verstärkt durch Katrin Ista (Kempener TV) und Sandra Kroh (TSV Wallenhorst). Obwohl es in der Vorbereitung scheinbar grundlos schlecht lief, deutete der Vorkampf auf eine gut erreichbarre Silbermedaille hin. Am Abend vor den Finals erlebten sie dann zusammen mit den anderen Aschendorfern und hunderten weiteren Trampolinern das tolle Achtelfinale der Deutschen Fußballmannschaft auf einer Leinwand und Worms einen anschließenden Autokorso, wie ihn die jüngeren noch nie sahen. Trotz überwiegend guter Übungen reichte es dann im Finale nicht ganz zum zweiten Platz und die Aschendorfer gewannen Bronze hinter dem TV Nordhorn und den Frankfurt Flyers.