Fünf Leute im Finale beim 10. Barmstedt-Cup

Mit insgesamt 241 Meldungen aus 46 Vereinen von Flensburg bis Neufahrn (By) war der traditionelle Saisonauftakt des deutschen Trampolin-Nachwuchses wieder einmal voll besetzt. Auch der wir waren mit elf Aktiven recht stark vertreten und erreichten neben einem Podestplatz durch Stefanie Abheiden, fünf Finalteilnahmen und weitere gute Platzierungen.
Die neunjährige
Stefanie, Mitglied im Perspektiv-Kader des NTB, startete ihren Wettkampf (w, Jg.
96 und jünger) ziemlich nervös mit einer eher durchschnittlichen Pflicht. Nach
einer nicht besonders schweren, aber sauberen
Kür
zog sie als dritte ins Finale ein. In der Finalübung zeigte sie nocheinmal ihr
ganzes Talent und bekam sogar mehr Punkte als die spätere Siegerin Larissa Müller
vom Bundesstützpunkt Salzgitter. Doch der Rückstand war zu groß und so konnte
sich Stefanie bei ihrem ersten Einsatz auf Bundesebene über einen tollen 3.
Platz freuen. Ihre Trainingspartnerin Malea Cordes war durch eine
Fingerverletzung etwas gehandicapt, umso erstaunlicher ist es, dass sie in der Kür
zu den besten sechs gehörte. Leider ließ ein Fehler in der Pflicht die
Teilnahme am Finale nicht zu.
Fünf unserer Mädels
gingen in der mit 55 Teilnehmerinnen stärksten Wettkampfklasse der 11/12-jährigen
an den Start. Mit sauberen Übungen schafften Lisa Droste-Rehling und Friederike
Haken den Sprung unter die besten Zehn. Lisa riskierte im Finale durch eine Erhöhung
des Schwierigkeitsgrades viel und die Übung gelang ihr auch bis zum vorletzten
Sprung sehr gut. Doch dann kam ein grober Schnitzer und der greifbare
Podestplatz war verloren. Mit nur 0,2 Punkten verpasste Eva Abheiden das Finale
das Finale hier nur äußerst knapp. Das hoffnungsvolle Team in dieser
Altersklasse vervollständigen Jasmin Ossowski (30.) und Laura Otte (35.).
Ina Meyering und Marius Schulte landeten ihren Wettkampfgruppen der 13/14-jährigen im Mittelfeld, wobei Marius ohne eine Einbeinlandung am Ende der Pflicht eine echte Finalchance gehabt hätte.
Die erfahrenen
A-Jugendlichen Janntje Barkemeyer und Kristina Dreiling hatten, obwohl sie den
Endkampf erreichten, nicht ihren besten Tag. Kristina musste schon in der ersten
Kür ziemlich kämpfen um ihre Übung zu beenden, was ihr dann bei der zweiten
nicht mehr gelang, und sie auf Rang 10 zurückfiel. Auch Janntje konnte all ihre
Übungen nicht zentral auf dem Trampolintuch halten und zeigte Unsicherheiten
bei der Armführung. Dass sie trotzdem auf dem 5. Platz landete zeigt, dass mehr
drin war.
Bereits am
kommenden Wochenende müssen wir zum nächsten großen Test. Sie starten beim
10. Int. Niederrhein-Cup und treten dort gegen den Nachwuchs aus sechs Nationen
an.
Thomas Springub