Zunächst besuchten wir den Wohnmobil-Händler Kai Brumberg in Kamen. Innerhalb kurzer Zeit hatte er das
defekte Hartal-Dach wieder fit gemacht; es war keine
Schraube locker, sondern einige zu fest! J Ein Besuch bei einem Freund
aus der Kinderzeit in Seeheim-Jugenheim (562 km), den ich seit fast 40 Jahren
nicht mehr gesehen hatte, rundete den Tag ab.
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Erste Station am Ende des nächsten Tages in Frankreich war der
Air de Camping in Beausemblant südlich von Lyon (743
km).

Am Rande
des Dorfes ruhig gelegen. Eine Entsorgungsstation war auch dabei. Alles
kostenlos.
Die
Mittagszeit verbrachten wir in Viviers an der Rhone.
Der
Stellplatz befand sich direkt an der Rhone am Bootshafen.

Von dort
ging es in den Georges de l`Ardeche.
An vielen
Stellen hielten wir an, um sehr schöne "Einblicke" zu genießen.


Was gibt
es für schöne "Kleinigkeiten" in Gottes großer Welt.

Auch das
kann ein Aussichtspunkt sein.
Zwischenübernachtung
in St.Martin, Campingplatz mit Eisduschen (163 km).
Unser Ziel war der Luberon in der
Provence. Wir wollten unbedingt auf der Südseite des Gebirgszuges einen
Campingplatz finden. Lourmarin entsprach nicht unseren
Vorstellungen. Aber bei Cucuron in den Weinbergen fanden wir den kleinen
Campingplatz: Moulin du Vent
(162 km).




Mühlen,
Chateaus mit schönen Einfahrten,... alte
Häuser mit wunderschönen Türen...
Alles war
in der „Ebene“ zu bewundern.
Der Etang de la Bonde – eine bequeme
Radtour entfernt. Ein schöner Weg führt einmal um den See. Hier ist im Sommer
sicherlich „der Bär los“.

Markttag in Cucuron ist – eine farbenprächtige Sache.

Auf dem Campingplatz konnte man sich gut erholen. Leider setzte
der Wind (Mistral) uns einige Zeit sehr zu.
Der Campingplatzchef ist
gelernter Koch: Jeden Abend konnte man sehr gutes Essen bestellen. Wir
haben es genossen: Fisch, Ente, Geschnetzeltes, Fischsuppe,...

Nach 9
Tagen Erholung wollten wir uns langsam auf den Heimweg machen.

Über Sisteron und Grenoble fuhren wir an Lyon vorbei.
In Bilieu am Paradru
(280 km) standen wir vor dem noch geschlossenen Campingplatz – die
Sanitäranlage war geöffnet! Toll!

Der
Bordatlas lockte uns nach Charmes (440 km): Stellplatz am Hafen....

Ich habe über 50 Wohnmobile
gezählt. Wir sind 600 m
weiter auf den Campingplatz gefahren: 9 € statt 5 €, aber mit Dusche und allem
und ein Platz direkt an der Mosel!
Durch Luxemburg, Belgien und die Niederlande ging es über den
Ostfriesenspieß (A 31) in einem Rutsch nach Hause (729 km).
Unser erster richtiger Wohnmobil-Urlaub hat uns gut gefallen.
Wir werden uns an unsern Pössl gewöhnen, da sind wir uns sicher!
Haba 12.05.06