Reisebericht Provence 2006                                                                von Haba 12.05.06


Zunächst besuchten wir den Wohnmobil-Händler Kai Brumberg in Kamen. Innerhalb kurzer Zeit hatte er das defekte Hartal-Dach wieder fit gemacht; es war keine Schraube locker, sondern einige zu fest! J Ein Besuch bei einem Freund aus der Kinderzeit in Seeheim-Jugenheim (562 km), den ich seit fast 40 Jahren nicht mehr gesehen hatte, rundete den Tag ab.   -----

Erste Station am Ende des nächsten Tages in Frankreich war der Air de Camping in Beausemblant südlich von Lyon (743 km).

        

Am Rande des Dorfes ruhig gelegen. Eine Entsorgungsstation war auch dabei. Alles kostenlos.

Die Mittagszeit verbrachten wir in Viviers an der Rhone.

Der Stellplatz befand sich direkt an der Rhone am Bootshafen.

   

Von dort ging es in den Georges de l`Ardeche.

An vielen Stellen hielten wir an, um sehr schöne "Einblicke" zu genießen.

        

       

Was gibt es für schöne "Kleinigkeiten" in Gottes großer Welt.

Auch das kann ein Aussichtspunkt sein.

Zwischenübernachtung in St.Martin, Campingplatz mit Eisduschen (163 km).

Unser Ziel war der Luberon in der Provence. Wir wollten unbedingt auf der Südseite des Gebirgszuges einen Campingplatz finden. Lourmarin entsprach nicht unseren Vorstellungen. Aber bei Cucuron  in den Weinbergen fanden wir den kleinen Campingplatz: Moulin du Vent (162 km).

        

        

                Cucuron ist ein kleiner wundervoller Ort.                          Ansouis, südlich von Cucuron

Eine schöne Wanderung führte uns auf den Moure de Negre, den höchsten Berg im Luberon (1175 m). Als Ostfriesen hatten wir 780 Höhenmeter zu überwinden. Eine für uns anstrengende Sache. Die Sicht dort oben war leider etwas trübe.

        

Zurechtgestutzte Weinstöcke, Obstbäume in voller Blüte, weite Felder,....

        

Mühlen, Chateaus mit schönen Einfahrten,...  alte Häuser mit wunderschönen Türen...

Alles war in der „Ebene“ zu bewundern.

Der Etang de la Bonde – eine bequeme Radtour entfernt. Ein schöner Weg führt einmal um den See. Hier ist im Sommer sicherlich „der Bär los“.

     

Markttag  in Cucuron ist – eine farbenprächtige Sache.

        

 

Auf dem Campingplatz konnte man sich gut erholen. Leider setzte der Wind (Mistral) uns einige Zeit sehr zu.

Der Campingplatzchef ist  gelernter Koch: Jeden Abend konnte man sehr gutes Essen bestellen. Wir haben es genossen: Fisch, Ente, Geschnetzeltes, Fischsuppe,...

Nach 9 Tagen Erholung wollten wir uns langsam auf den Heimweg machen.

         

Über Sisteron und Grenoble fuhren wir an Lyon vorbei.

In Bilieu am Paradru (280 km) standen wir vor dem noch geschlossenen Campingplatz – die Sanitäranlage war geöffnet! Toll!

Der Bordatlas lockte uns nach Charmes (440 km): Stellplatz am Hafen....

        

            Ich habe über 50 Wohnmobile gezählt.             Wir sind 600 m weiter auf den Campingplatz gefahren: 9 € statt 5 €, aber mit Dusche und allem und ein Platz direkt an der Mosel!

Durch Luxemburg, Belgien und die Niederlande ging es über den Ostfriesenspieß (A 31) in einem Rutsch nach Hause (729 km).

Unser erster richtiger Wohnmobil-Urlaub hat uns gut gefallen. Wir werden uns an unsern Pössl gewöhnen, da sind wir uns sicher!

Haba     12.05.06