GANDERKESEE Zum dk-Artikel „Tennis-Spielerinnen werden zu Waldfeen“ (25. Februar, Seite 3) legt Faschingsprinz Torsten I. (Reusch) Wert
auf die Feststellung, dass er maßgeblich am Bau des GTV-Siegerwagens im vorigen Faschingsjahr beteiligt gewesen sei.
„Die Damen, die jetzt als GTV-Narren unterwegs sein werden und den Namen von uns übernommen haben, waren voriges Jahr weder beim Wagenbau dabei,
noch haben sie an der Gestaltung der Kostüme mitgewirkt“, stellt Reusch klar.
Zur Abspaltung der Gruppe um den jetzigen Faschingsprinzen kam es nach dessen Worten, „weil es Ungereimtheiten innerhalb des Teams“ gegeben habe.
Das Zerwürfnis habe aber nichts mit dem Tennisverein
zu tun, betont Reusch.
Mit Prämierungen kennt sich Bettina Wiegmann vom Ganderkeseer Tennisverein bestens aus.
Im vergangenen Jahr wurde ihre Gruppe für das schönste Kostüm und den besten Festwagen ausgezeichnet.
,,Damals hatten wir das Thema ,In 80 Tagen um die Welt'.
Die Frauen trugen lange Röcke mit Blazer und die Männer Frack mit
Zylinder", erinnert sich Wiegmann.
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Prinzenpaar 2010 / 2011 gekürt
Freitag, 12. November 2010
Mit Torsten I. (Reusch) und Merle I. (Claußen) wurde am 11.11. bei Witte in Immer das neue Prinzenpaar in Ganderkesee vorgestellt.
Ebenfalls wurde mit Joscha I. (Goette) sowie Mariele I. (Tober) ein neues Kinderprinzenapaar dem närrischen Volk präsentiert.
Gerrit Meyer führte am Faschingsauftakt durch das rund 90 minütige Showpogramm. 300 Besucher feierten mit.
Das Highligt des Abends war jedoch, wie in jedem Jahr, die Proklamation des neuen Prinzenpaares, sowie Ehrendamen und Kinderprinzenappar.
Mit Torsten I. und Merle I. wurde dann durch die Proklamation des Präsidenten das neue Prinzenpaar gekührt. Ihnen zur Seite stehen Viviane Grunenwald, Lena Holte, Jenny Tönjes und Maren Schwarting als Ehrendamen.
Auch ein neues Kinderprinzenpaar wurde gefunden. Mit Prinz Joscha I. und Prinzessin Mariele I. wurde wieder ein Prinzenpaar gefunden, was die jungen Jecken durch den Fasching begleitet.

Ganderkesee...
...hinein und he geiht!
Beim Fasching um den Ring 2010 hat die Eleganz die Farbigkeit ausgestochen.
Nach vielen Anläufen und dem zweiten Platz im vergangenen Jahr hat der Ganderkeseer Tennisverein mit dem Festwagen „In 80 Tagen um die Welt“ den ersten Platz erreicht.
Die „Elfen und Kobolde“ des Ortsvereins Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege, in den vergangenen Jahren Sieger in Serie, wurden von der Jury auf Platz zwei gesetzt.
'Richtig klasse - darauf haben wir so viele Jahre gewartet', schreit Torsten Reusch gegen die beachtliche Geräuschkulisse im Festzelt an.
Er hat allen Grund zur Freude, denn sein Team vom GTV Ganderkesee hat soeben mit dem Festwagen 'In 80 Tagen um die Welt' den ersten Platz ergattert.
Zu recht, findet Dirk Wieting, Sprecher der sechsköpfigen Jury. 'Absolute spitze, eine tolle Idee, die Umsetzung ist sehr beeindruckend',
überschlägt er sich mit Worten des Lobes für den Wagen, der besonders durch einen imposanten Nachbau des Big Ben Aufsehen erregt.
Über die beiden Nachplatzierten entscheidet das Los.
Auf Platz zwei landen die Elfen und Kobolde des Ortsvereins Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege und Rang drei geht an den Wagen der Bergedorfer Faschingsfreunde, unter dem Titel 'Excalibur'.
Beitrag des Ganderkeseer Tennisvereins wird doppelt ausgezeichnetDa war die Freude groß:
Nicht nur die GGV-Jury hatte den GTV-Festwagen mit dem ersten Platz bedacht,
auch die Nutzer von NWZ-Online votierten für den Ganderkeseer Tennisverein. Mediaberater Jörg Rabenberg (vorn links) überreichte den Preis
„Das freut mich. Dann waren wir ja gar nicht so schlecht“, entfuhr es Dirk Wieting, als er hörte, dass der Festwagen des GTV beim Zuschauer-Voting auf NWZ-Online gewonnen hatte.
Die GGV-Jury unter Vorsitz von Wieting war in der Kategorie Festwagen zu dem gleichen Ergebnis gekommen.
„Wir haben also den Geschmack des Publikums getroffen“, resümierte das Faschings-Urgestein.Der Platz vor der Bühne im Festzelt reichte kaum aus,
als neben den Siegern vom GTV Ganderkesee auch die punktgleichen Teilnehmer des Ortsvereins Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege
und der Bergedorfer Faschingsfreunde zur Preisverleihung gebeten wurden. Es gab ein fröhliches Gedränge.
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Zum zweiten Mal hatte die GGV den Wettbewerb „Beste Fußgruppen mit Mottowagen“ ausgeschrieben, und zum zweiten Mal waren die Urneburger Schützen erfolgreich, diesmal 70 Teilnehmer im Frosch-Kostüm unter dem Motto „Quaken ist unser Ding“. Tierisch auch die „Grafenthaler“ auf Platz zwei mit dem Motto „Fische ziehen um den Ring“. Platz drei erreichten die „Spätzünder“ mit „Am Ende des Regenbogens“.Von der Spitze des Umzugs weg eroberte Enno Vosteens Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege die Gunst der Jury. Ihr Festwagen „Carnevale di Venezia“, besetzt und begleitet von 171 Aktiven aus den drei Bauerschaften, errang mit Klasse und Masse zum vierten Mal in Folge Platz eins bei den Festwagen.
Die GTV-Narren mit „Ein Hauch von Indien“ belegten Platz zwei vor den Faschingsfreunden Bergedorf unter dem Motto „Samba, Rio und Narretei“. Sie heimsten Meyers Extra-Lob ein; sie zogen zum 40. Mal mit um den Ring.
Wenn Masse gleich Klasse heißt, werden wir wohl nie den 1. Platz erreichen !!
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DIE NARREN VOM GTV BRINGEN EINEN ZIRKUS MIT. IHR BISHERIGER FESTWAGEN ROLLT JETZT IM RUHRGEBIET.
Wenn die Narren vom Ganderkeseer Tennisverein (GTV) einen Faschingsfestwagen bauen, dann ist das Ergebnis sehenswert. Und begehrt. Wie begehrt, das zeigte sich beim vorigen Wagen, einer phantasievollen Meereslandschaft: Via Internet hatte ein Faschingsverein aus Bocholt das maritime GTV-Produkt gesehen. Zwei Mitglieder machten sich daraufhin per Trecker auf den langen Weg nach Ganderkesee, um das gute Stück ins Ruhrgebiet zu holen. „Mit Tempo 40 und teils ohne Kissen – die haben ein richtiges Opfer gebracht“, meinte Wagenbauer Mark Heinrich anerkennend.
Zum Fasching 2008 sind die GTV-Narren aus dem Meer wieder aufgetaucht – um sich als Clowns ins Umzugsgetümmel zu stürzen. „Der Zirkus kommt“, heißt ihr Motto.
Seit Anfang September wird in der Scheune von Hilmer Wieting in Bookhorn an einem neuen Festwagen mit drei Etagen gewerkelt. Vier große Elefanten aus Pappmaché zieren das Gefährt – wobei die lilagrauen Dickhäuter keineswegs furchteinflößend wirken, sondern wohl eher an Benjamin Blümchen erinnern.
Wie in den Vorjahren, werden die GTV-Narren eine große Gruppe stellen. Drei Generationen sind mit von der Partie. Mark Heinrich rechnet mit knapp 60 rothaarigen Clowns – wovon aber „im Höchstfall 25 bis 30“ auf dem Festwagen mitfahren, alle anderen seien per pedes unterwegs.Mit zwei Ausnahmen: Wenn das Wetter mitspielt und der Ring trocken ist, dann wollen Michelle Pischel und Anne Reusch mit dem Einrad vorausfahren.
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Die Kostüme sind in ihrer Realisierung schon weiter als der Wagen. Für die 40 Narren des Ganderkeseer Tennisvereins sind 4000 Schuppen genäht worden.
In einem Schuppen an der Westtangente sind einige Mitglieder des Ganderkeseer Tennisvereins (GTV) seit ein paar Wochen unermüdlich im Einsatz, um den lang ersehnten Auftritt auf dem Ganderkeseer Faschingsumzug am 17. Februar nicht zu gefährden.
„Wir sind mit unserer Planung etwas im Verzug”, räumt Sprecherin Dagmar Reusch ein. Zwar hatten die Faschingsaktivisten des GTV schon im Sommer 2006 ihr inhaltliches Konzept für den diesjährigen Faschingsbeitrag festgelegt. Doch als es an den Aufbau des Faschingswagens gehen sollte, haperte es urplötzlich mit den Räumlichkeiten. „Uns war zum Aufbau eine Halle zugesagt worden, die wir dann aber doch nicht nutzen konnten”, so Dagmar Reusch.
Das 40-köpfige GTV-Faschingsteam wird, so viel vom Geheimnis wurde bereits am Wochenende gelüftet, unter dem Titel „Regenbogenfisch” mit einer Unterwasserwelt vertreten sein, die wie in den Vorjahren die besondere Begeisterung des Publikums hervorlocken soll. „Wir sind eigentlich immer unter den Preisträgern gewesen”, sieht sich Dagmar Reusch mit ihrer Mannschaft zu erneuter Höchstleistung herausgefordert. Letztlich sei es allerdings lediglich eine Handvoll von handwerklich begeisterten Vereinsmitgliedern, die die Gemeinschaftsideen beim Aufbau des Wagens in die Realität umsetzt. „Insgesamt kommen wir bestimmt auf 600 Arbeitsstunden”, schätzt Helmut Will, bevor er sich wieder den Pappmaché-Figuren und -Puppen zuwendet.
Bereits seit Wochen unter Dach und Fach haben die Sportler ihre 40 Regenbogenfisch-Kostüme, für die in Fleißarbeit 4000 einzelne Schuppen genäht und 500 Meter Stoff verbraucht wurden. Für die nun anstehende Wagendekoration wurden zudem 200 Fische ausgesägt und per Handarbeit bemalt. „Traditionell haben wir sehr aufwändige Ideen”, erzählt Dagmar Reusch.
Da bei der Kostümerstellung alle 40 Tennis-Narren Mitverantwortung übernehmen müssten, komme man jedes Jahr ohne allzu großen Stress über die Runden. Auch Kinder würden beim GTV regelmäßig in die Aktionen mit einbezogen. „Selbstverständlich stehen die in ihren Kostümen auch auf dem Wagen”, so Dagmar Reusch.
Angeschafft sind übrigens bereits die Süßigkeiten, die beim Umzug auf die Köpfe oder in die Hände des Narrenvolks segeln sollen. „Natürlich haben die auch mit unserem Thema Unterwasserwelt zu tun”, verspricht Reusch.
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