Rückblick auf eine rundum gelungene Radtour

 
Da stehe ich in Schönbrunn und mache einen kleinen Rückblick auf unsere Fahrradtour entlang der Donau von Passau bis Wien....
Unten geht es mit Text und "Dias" weiter...oder gleich an Ende?

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Zeitleiste der Radel-Tage:
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Vorbereitung:
Wir hatten uns entschlossen, endlich einmal nicht nur rund um Butjadingen (wir leben auf der Halbinsel Butjadigen: links Jadebusen, oben Nordsee, rechts ist die Weser mit Bremerhaven auf der anderen Weserseite) zu radeln.
Die Bustouren "Donau-Radwanderweg" waren ausgebucht (wir sind eigentlich bequem). Also haben wir selbst geschaut und uns für eine "altersgerechte"  Möglichkeit (aber keine Gruppenreise) entschieden: Anfahrt mit der Bahn und Koffertransport durch die DB, Leihräder, Koffertransport von Hotel zu Hotel...

Die Beschreibung der einzelnen Orte spare ich mir, sondern verweise auf den tollen "Fremdlink Camping-Radwanderung" auf meiner Berichts-Seite. Die Fotos dort geben einen guten Überblick.  Ansonsten: einfach mal die Suchmaschinen bemühen... Da gibt es unheimlich viel, einschließlich der Verkehrsverbindungen in den Städten und Beschreibungen der einzelnen Orte, teilweise sogar mit den Hotels, in denen wir übernachtet haben.

Die Hotels mit Anschriften usw. sind in der Anlage (.rft-Datei) meiner Mail an die Veranstalter (Foxtours bzw.  Oberösterreich-Touristik) kurz bewertet (siehe ebenfalls Berichts-Seite). Dort stehen auch zusätzliche Anmerkungen. 


Ankunft in Passau: 06.08.2001 nachmittags. Wir kriegen eine Gürteltasche mit ausführlichen Reiseunterlagen. Das Wetter ist herrlich; fast zu schade, abends wegen des Videos über die Strecke so lange drin geblieben zu sein.
(Die "Dias" führen übrigens zu den etwas deutlicheren Bildern)
Tiefer Blick in  Inn...
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1. Tag: 
Von Passau nach St. Agatha = 40km. Die Fahrradausgabe verzögert sich; es nieselt zunächst leicht, ist aber trotzdem warm. 

Jochenstein und Engelhardtszell verschwinden dann  hinter Regenwolken, aus denen es kräftig gießt, dann ist bestes Wetter.....

An der Schlögener Schlinge setzen wir mit der Radfähre über und rufen den Abholservice des Hotel Kocher an. Wir werden per Kleinbus mit Fahrradanhänger nach oben gekarrt. Das Hotel liegt herrlich ruhig und bietet einen Superrundblick, denn St. Agatha liegt ganz "oben", ca. 8km von der Donau entfernt. Der Ort ist nicht mehr im Donauradweg-Buch, welches wir mit den Unterlagen bekommen hatten.
(Text und weitere Landschaftsbilder Abschnitt 2 + 3 "Fremdlink")
Gut, dass wir oben sind....Aufbruch am nächsten Tag zur Abfahrt....
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2. Tag:
Von St. Agatha nach  Linz  = 60km

Rauf ging es per Kleinbus, runter nun allein. Bremsen ist gar nicht so einfach für Norddeutsche, die nur den Deich als Erhebung kennen. Rücktritt besser nicht, wird zu heiß. Uns tun die Hände weh und wir haben immer noch so ca.20km drauf.

Die Schlögener Schlinge sehen wir von oben aus der Bilderbuchperspektive. Es wird richtig warm. Als wir im Hotel in Linz sind, gewittert es heftig.
(Text und weitere Landschaftsbilder Abschnitt 3 "Fremdlink"
Naturschutzgebiet
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3. Tag:
Von Linz nach Perg = 50km

Zunächst noch bedeckt, dann sehr warm. Wir fahren, oder besser gesagt schieben nach Mauthausen hoch.
Perg liegt wieder "landeinwärts". Wir haben schon die schlimmsten Befürchtungen wegen Steigungen. Ist aber total flach.
(Text und weitere Landschaftsbilder Abschnitt 3 "Fremdlink")
Foto vom Stau in Perg
Foto aus dem Gasthausgarten in Perg

Wegweiser
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4. Tag:
Von Perg nach Ybbs (der einzig  durchgehend regenfeuchte Tag) = 40 km
Wir fahren direkt durch bis Ybbs. Der Gasthof im Zentrum hat eine Badewanne; tut gut. Wir hoffen, daß das Wetter wieder besser wird; trifft ab 5. Tag schon bei der Abfahrt voll zu; Sonne satt - s. u.
(Da wir beide Raucher sind, haben wir zwischendurch auch mal öfter angehalten und sind nicht nur stur von Punkt A nach Punkt B durchgefahren; haben damit viel mehr und bewußter gesehen, als Nichtraucher. Na ja, Süchtige finden immer eine Rechtfertigung für ihr Laster... ) 
Start am 5. Tag
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5. Tag:
Von Ybbs nach Krems = 60km

Melk ist echt sehenswert .

Dann geht es durch die Wachau, vorbei an wunderschönen Wein- und Obstgärten. Trotzdem geht es flach zu, nur der Radweg ist manchmal etwas schmaler. 
Hilde vor dem Ortsschild von Groisbach in der Wachau
Horst in den Weinbergen

Dürrstein
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6. Tag:
Von Krems nach Wien = 80km
Die längste und wärmste Etappe. Wir haben Durst und machen hinter Tulln  eine "Radlerpause". Es geht etwas von der Donau ab durch Wiesen und Felder
Prost

Vor Wien herrscht reger Radlerrückreiseverkehr, denn es ist Wochenende und bestes Wetter.

Wir verfehlen die Strecke, landen aber trotzdem zielgerecht beim Hotel und geben die Leihräder ab. Das Hotel liegt nahe an der U-Bahn-Station. Wir nutzen das 24-Stunden-Ticket. Abends schauen wir beim Prater vorbei.
 
 

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7.- 9. Tag:
Aufenthalt in Wien (Text und weitere Bilder Abschnitt 5 "Fremdlink"
Wir kennen die Stadt schon von früher. Besichtigen wollen wir diesmal nicht groß denn
wir haben die wärmsten Tage des Sommers erwischt Schönbrunn  und schauen uns die Gärten an. Belvedere: Betreten des Rasens verboten;  Sitzen doch wohl erlaubt? Zwischendurch gönnen wir uns ein Bierchen Das tut gut..  im Biergarten.
Der Steffel Gitter muß wohl sein... waren natürlich auch ein Ziel...

Statt nach Grinzing oder Nußdorf fahren wir per Bus und Straßenbahn nach Stammersdorf raus. Das ist ein Heurigenort ohne Leuchtreklame und Touristenbusse. Dort sitzen wir beim Wein und genießen den herrlichen Sommerabend im Buschenschank der Familie Reinbacher unter Kastanien..

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10. Tag:
Ausklang in Passau
Von Wien nach Passau sind wir erst- und einmalig für den Koffertransport selbst verantwortlich. Zeit haben wir genug. In Linz steigen wir um. Überraschung: Unsere Nachbarn sind im Zug. Sie haben auch die Tour gemacht; allerdings ohne Vorbuchung und Gepäcktransport; geht also auch. Die Welt ist klein. In Passau sind wir wieder im Holiday Inn untergebracht. Wir machen noch einen ausgiebigen Stadt- und Flüssebummel abends. 

Am nächsten Tag räumen wir das Zimmer und schauen noch einmal durch die wunderschöne Altstadt von Passau. Unsere beiden Koffer bleiben im Hotel und werden von dort nach Nordenham zurücktransportiert. Um 13:30Uhr fährt der ICE planmäßig ab. In Bremen haben wir (wie immer) Wartezeit. Mit dem Zug kommt man/frau eben doch ziemlich zügig an. Statt Parkgebühren für den Pkw zu löhnen, sollte man besser selbst übernachten.

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