
Die
Brennwerttechnik mit Erdgas gilt heute als die umweltschonendste Art der
Wärmeerzeugung mit fossilen Energieträgern.
Beim Verbrennungsprozeß enstehen Abgase. Diese enthalten beträchtliche Mengen an fühlbarer "versteckter" Wärme. Diese "Wärme im Verborgenen" ist in Form von Wasserdampf gebunden und geht bei konventionellen Geräten mit den Abgasen ungenutzt in die Atmosphäre.
Gas-Brennwert-Kesselthermen haben besonders große "Wärmetauscherflächen" für die Wärmeübertragung zwischen Heizgas und Heizwasser. Dadurch kondensiert der im Heizgas enthaltene Wasserdampf und gibt seine zusätzliche Wärme an das Heizwasser ab.
So können je nach Systemauslegung, Normnutzungsgrade bis 108% erreicht werden.
(Auszüge aus Junkers Prospekt "Wandhängende Junkers-Gas-Kesselthermen")
Brennwertgeräte lassen sich in den meisten Fällen auch in der Modernisierung einsetzen, da auch in "alten Häusern" oft mit den etwas niedrigeren Vorlauftemperaturen geheizt werden kann. Oft wurde Doppelverglasung sowie zusätzliche Isolierung eingebaut, so daß die Heizkörperflächen ausreichen.