Eine
Zeitschrift haben die Gehörlosengemeinden in
Nordoldenburg und Ostfriesland schon. Sie heißt
"Für uns" und wird von Gehörlosen und
den Seelsorgern gestaltet. In Cloppenburg gibt es
zudem den "Vereinsgruß".
In so einer
Zeitung steht viel drin: Termine, Berichte,
Zeitungsartikel über Gehörlosen-Themen. Bilder
sind aber meist nur etwas unscharf zu sehen. Das
liegt an der Drucktechnik. Und aktuelle
Änderungen findet man natürlich auch nicht.
Denn die Zeitschrift erscheint nur alle zwei
Monate.
Da haben wir, die
Seelsorger der Region, eine Idee aufgegriffen.
Ein Vereinsvorstand hatte bei einer Versammlung
gesagt: Wir müssen ins Internet. Und los ging
es: Wir starteten mit Seiten über alle
Oldenburger, ostfriesischen und Osnabrücker
Gemeinden. Schnell kamen Anfragen von den
Nachbarn: Wir möchten auch dabei sein. Und so
kamen das Emsland, das östliche Niedersachsen,
Hamburg und Bremen hinzu. Unsere Seiten sind das
Tor zu allen evangelischen und katholischen
Gehörlosengemeinden im ganzen Norden geworden.
Gehörlose leben
ja weit verstreut, und die Gemeinden umfassen
große Gebiete. Und so gibt es in diesem großen
Gebiet Ostfriesland / Oldenburg / Osnabrück /
Bremen neun Seelsorger aus drei evangelischen
Landeskirchen, dem Bistum Osnabrück und dem
Bischöflichen Offizialat Vechta, die eng
zusammen arbeiten. Ein gelungenes Beispiel für
Ökumene, finden wir. Denn auch die Gemeinden und
Vereine der Region kommen immer wieder gemeinsam
zusammen.
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