52. Kompanie "Pichelsteiner"


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Satzung der Pichelsteiner

 

 


 

52. Kompanie

 

Satzung

Stand 23.01.2010

 

1. Neuaufnahmen

 

Alter mindestens 16 Jahre.

                       

Über die jeweilige Aufnahme hat die Kompanie auf Vorschlag des Hauptmanns

mit 2/3Mehrheit in geheimer Wahl abzustimmen.

Potentielle Neuschützen haben sich beim amtierenden Hauptmann zu melden. Es besteht die Möglichkeit, als Gastschütze das Schützenfest mit den Pichelsteinern zu feiern. Eine Beitragsverpflichtung entsteht hierdurch nicht. Über die Zulassung eines Gastschützen entscheidet der Kompanievorstand.

 

 

 

2. Austritt

 

Der Schütze bekommt nur seine anteilig eingezahlten Jahresbeiträge zurück.

 

 

 

3. Beiträge

 

Der Jahresbeitrag beträgt 180,-€. Er ist spätestens bis zum 31.05. eines Jahres zu zahlen.

Schüler, Auszubildende und Studenten zahlen 100 €. Eine Aufteilung des Jahresbeitrags in Raten ist nach Absprache mit dem Kassierer möglich. Die Beiträge sollten möglichst per Einzugsermächtigung gezahlt werden.

 

 

4. Orden

 

-          Orden für Kameradschaft und Treue (Verleihung durch den Schützenverein Lohne) werden vom Vorstand bestimmt.

-          Orden für Kameradschaft und der Majorsorden ( beide für Kompanieverdienste)

werden vom Kompanievorstand bestimmt.

 

 

 

5. Beschlüsse

 

Eine Versammlung ist nur dann beschlussfähig, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind.

 

 

7. Ehrenamtsträger

 

werden für 5 Jahre gewählt.

 

 

8. Der Vorstand (Kompanie)

 

setzt sich aus folgenden Ehrenamtsträgern zusammen:

 

-          Hauptmann

-          Feldwebel

-          Kassenwart

-          Schriftführer

 

 

9. Weisungsbefugnis

 

Nur Hauptmann und Feldwebel sind gegen eigene Kompaniemitglieder weisungsbefugt. Oberleutnant und Leutnant  haben keine Weisungsbefugnis, es sei denn, sie sind durch den Hauptmann schriftlich eingesetzt worden.

 

 

10. Tragen der Schützenuniform

 

Siehe Schützenordnung des Schützenvereins Lohne.

 

11. Anzugsordnung, aktiver Dienst sowie Beförderung

 

Siehe Schützenordnung des Schützenvereins Lohne

 

12. Uniform nach dem Ausschneiden aus dem aktiven Dienst

 

Siehe Schützenordnung des Schützenvereins Lohne

 

 

13. Fahnenträger

 

Erklärt sich kein Schützenbruder bereit die Kompaniefahne während der Umzüge zu

tragen bzw. die Verantwortung dafür zu übernehmen, wird der Fahnenträger unter den „Neu-Schützen“ ermittelt.

 

14. Beitragsrückerstattung  

 

 

Kann ein Kompaniemitglied nicht am Schützenfest (Freitag, Samstag, Sonntag, Montag) teilnehmen, so wird ihm der Jahresbeitrag zu 60% erstattet. Der Hinderungsgrund ist für die Höhe der Erstattung nicht ausschlaggebend.

 

 

 

Diese Satzung ist jeweils für ein Jahr gültig und muss auf der jährlichen Generalversammlung neu bestätigt werden!

 

 

Satzung des Schützenvereins Lohne e.V. 1608

Schützenverein Lohne e.V. von 1608 Die Vereinssatzung Stand: März 2001 Blatt 1 von 5

Die Vereinssatzung

Satzung des Schützenvereins Lohne e.V. von 1608

§ 1

(Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen „Schützenverein Lohne e.V. von 1608". Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und auch mildtätige Zwecke im Sinne des Ab-schnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er hat weder politische noch kon-fessionelle Interessen und ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftli-che Zwecke.

Der Verein hat seinen Sitz in Lohne.

§ 2

(Zweck des Vereins)

Vereinszweck ist der Zusammenschluß der Schützen von Lohne und Umgebung zur Förde-rung und Ausübung:

1. des Schießsports,

2. kultureller Betätigungen, die in erster Linie der Freizeitgestaltung dienen,

3. der Heimatpflege und Heimatkunde,

4. der nach § 52 Abs. 2 Nr. IV der AO gemeinnützigen Zwecke.

§ 3

(Vereinstätigkeit)

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

1. die Errichtung und Unterhaltung von Schießsportanlagen sowie durch die Organisati-on und Durchführung von Schießsportveranstaltungen (-übungen),

2. die Pflege des historischen Lohner Schützenbrauchtums, des Liedgutes, der Ausbil-dung von Musikern (Spielleuten, Blasmusik), der Unterstützung vereinseigener Mu-sikzüge, der Aufführung von Theaterstücken sowie die Erziehung junger Menschen zu demokratischer rechtsstaatlicher Ordnung,

3. die Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes und der Heimatkun-de,

4. gesellige Veranstaltungen und Aktivitäten, die der Jugend und Altenhilfe sowie der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen dienen. Vor allem soll auch die Alois-Diekstall-Stiftung durch finanzielle Zuwendung unterstützt werden.

§ 4

(Mitgliedschaft)

Jeder, der die Bestrebungen des Lohner Schützenvereins fördern will, kann Mitglied werden, auch juristische Personen. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein. Die An-meldung zur Mitgliedschaft, die keiner besonderen Form bedarf, erfolgt über die jeweiligen und für jedes Mitglied zuständigen Kompanieführer und sind dem Vereinsvorstand in Vorla-ge zu bringen. Schützenverein Lohne e.V. von 1608 Die Vereinssatzung Stand: März 2001 Blatt 2 von 5

§ 5

(Mitgliedsbeitrag)

Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten, der aus dem Jahresbeitrag und dem Ausmarschgeld besteht. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung. Der Beitrag ist an die Kompanie-führer zu entrichten, die ihn am Schützenfestsonntag an den Kassenwart abführen.

Erst durch Zahlung des Mitgliedsbeitrag beginnt die Mitgliedschaft. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zu entrichten. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§ 6

(Rechte der Mitglieder)

Alle Mitglieder haben gleiche Rechte.

Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Mitglieder erkennen durch ihren Beitritt die Satzung des Vereins als für sie verbindlich an.

Sie unterwerfen sich darüber hinaus den durch die Mitgliederversammlung festgelegten Be-dingungen beim Königsschießen. Ferner haben sie sich an die vom Vorstand und vom Offi-zierkorps geforderte Ordnung während des Schützenfestes und bei sonstigen vereinsmäßigen Anlässen zu halten.

§ 7

(Verlust der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet

1. bei Tod des Mitglieds

2. durch jederzeit zulässige Austrittserklärung

3. durch Streichung der Mitgliedschaft

4. durch Ausschluß

Die Austrittserklärung ist nur wirksam, wenn sie dem zuständigen Kompanieführer und dem Vorstand mündlich oder schriftlich zugegangen ist. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft ist durch den Kompanieführer mit einer Fristsetzung von drei Monaten hinzu-weisen. Die Streichung wird dem betroffenen Mitglied nach Fristablauf nicht bekanntgege-ben. Der Ausschluß aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund und bei grob vereinsschädi-gendem Verhalten zulässig. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfas-sung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben und bekanntge-macht werden. Ein Widerspruch des Betroffenen hat aufschiebende Wirkung bis zur Ent-scheidung durch die Mitgliederversammlung, die alsdann über den

Ausschluss zu entscheiden hat, wobei der Ausschluss sodann mit der Beschlussfassung wirk-sam wird.

Der Vorstand wird ermächtigt, Vereinsordnungen zu beschließen, die von der Generalver-sammlung zu genehmigen und den Vereinsmitgliedern durch Bekanntmachung in der Ver-einszeitung mitzuteilen sind.

§ 8

(Ehrenmitglieder)

Personen, die sich um die Sache des Vereins verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, wenn mehr als 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Schützenverein Lohne e.V. von 1608 Die Vereinssatzung Stand: März 2001 Blatt 3 von 5

§ 9

(Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand (§ 10 und § 11 der Satzung)

b) der erweiterte Vorstand und Stab (§ 12 der Satzung)

c) das Offizierskorps und Fahnenzug (§ 13 der Satzung)

d) die Mitgliederversammlung (§ 14 der Satzung)

§ 10

(Vorstand)

Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem ersten Vorsitzenden (Präsident) dem zweiten Vor-sitzenden, dem dritten Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer, dem Schießwart und dem Geräte- und Zeugwart. Der erste Vorsitzende, zweite Vorsitzende, dritte Vorsitzen-de, Kassenwart und Schriftführer haben Einzelvertretungsbefugnis. Im übrigen vertreten je zwei Mitglieder gemeinsam.

Der Vorstand wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.

Das Amt eines Mitglieds des Vorstands endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Ver-schiedene Ämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

§ 11

(Aufgaben des Vorstands)

Der Vorstand führt die Verwaltung des Vereins und vertritt ihn gerichtlich und außergericht-lich. Er beaufsichtigt das Vereinsvermögen, das Kassen- und Rechnungswesen und die Schriftführung. Zur Verwaltung des Vereins gehört die Gründung neuer Kompanien und ihre Zulassung.

Der Vorstand hat das Recht, Anschaffungen und Ausgaben, die im Interesse des Vereins lie-gen, zu tätigen, falls es die Kassenlage erlaubt. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§ 26 Abs. 2 Satz 2 BGB), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke (und grundstückseigene Rechte) sowie zur Aufnahme von Krediten in einer Gesamthöhe von mehr als 5.000,00 DM (in Worten: fünftausend Deutsche Mark) die Zustimmung des Gesamtvor-standes nach § 10 und 12 Abs. 1 erforderlich ist.

Der erste Vorsitzende hat die für eine ordnungsgemäße Vereinsführung notwendigen Vor-standssitzungen einzuberufen und sie zu leiten. Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit Mehrheit gefaßt.

§ 12

(Erweiterter Vorstand)

Zum erweiterten Vorstand gehören der stellvertretende Schriftführer, der Platzwart, drei Schießoffiziere sowie zwei Betreuer des Kinderschützenfestes.

Der Stab besteht aus dem Regimentskommandeur, dem Platzkommandant, zwei Adjutanten sowie dem Oberfähnrich.

Der erweiterte Vorstand sowie der Stab stehen dem Vorstand zur Beratung und Unterstützung zur Seite. Auf den Vorstandssitzungen haben sie volles Stimmrecht.

§ 13

(Offizierskorps und Fahnenzug)

Das Offizierskorps hat neben der Aufgabe, in den Kompanien und Bataillonen ein lebhaftes Vereinsleben zu gestalten, für einen ordentlichen Ablauf des Schützenfestes zu sorgen.

Der Stab wird von der Generalversammlung für 3 Jahre gewählt. Die Batail-lonskommandeure werden von den Vorständen der Kompanien, wobei für jede Kompanie 3 Stimmen zulässig sind, mit einer Amtszeit von 5 Jahren und die Hauptleute (Kompaniefüh-rer) von den einzelnen Kompanien gewählt werden. Der Oberfähnrich und die Fähnriche Schützenverein Lohne e.V. von 1608 Die Vereinssatzung Stand: März 2001 Blatt 4 von 5

werden vom Gesamtvorstand, die übrigen Offiziere im Einvernehmen mit den Kommandeu-ren von den Bataillonen bzw. Kompanien berufen.

Die Bataillonskommandeure und die Fähnriche werden grundsätzlich zu Vorstandsitzungen, die ihren Kompetenzbereich berühren, beratend hinzugezogen. Darüber hinaus sind sie hierzu nach dem Ermessen des Vorstands einzuladen, wenn wichtige Vorstandsbeschlüsse zu fassen sind. Ein Stimmrecht haben die Bataillonsmajore und Fähnriche nicht.

§ 14

(Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist zu berufen

a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Jedoch mindestens

b) jährlich einmal, möglichst in den ersten 3 Monaten des Kalenderjahres (Generalver-sammlung)

c) bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen 3 Monate

In der Generalversammlung hat der Vorstand einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die Entlastung des Vorstands Beschluß zu fassen.

§ 15

(Form der Berufung)

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter der Angabe der Tagesordnung einzube-rufen. Eingeladen wird hierzu mindestens eine Woche vorher durch Anzeige in der Olden-burgischen Volkszeitung.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen einberufen werden, wenn sie mindestens von 50 Mitgliedern verlangt werden. Entsprechende Anträge sind an den Vorstand zu richten.

Der Präsident oder einer seiner Stellvertreter leiten die Mitgliederversammlung

§ 16

(Beschlußfähigkeit)

Beschlußfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Zur Beschluss-fassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von 2/3 der Ver-einsmitglieder erforderlich.

Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederver-sammlung nach Abs. 2 nicht beschlußfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Ver-sammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberu-fen.

Die weitere Versammlung darf frühestens 2 Monate nach dem ersten Versammlungstag statt-finden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.

Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlußfähigkeit (Abs. 5) zu enthalten.

Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlußfähig.

§ 17

(Beschlußfassung)

Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf einen Antrag von mindestens 5 der Anwesen-den ist schriftlich und geheim abzustimmen.

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist die Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltungen zählen für die Mehrheit der erschienenen Mitglieder (Abs. 2, 3 und 4) als Nein-Stimmen. Schützenverein Lohne e.V. von 1608 Die Vereinssatzung Stand: März 2001 Blatt 5 von 5

§ 18

(Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse)

Über die in der Versammlung gefaßten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Nie-derschrift.

Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt die Niederschrift einzusehen.

§ 19

(Das Rechnungsjahr)

Das Rechnungsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Die Rechnungslegung hat in der Generalversammlung, nachdem die drei von der Generalver-sammlung zu wählenden Kassenprüfer tätig geworden sind, zu erfolgen.

§ 20

(Vereinsvermögen)

Das Vermögen des Vereins besteht aus dem jeweils belegten Kassenbestand und dem vor-handenen beweglichem und unbeweglichem Inventar, wie beispielsweise „der neu errichtete, zeitbedingte Schießstand, Königskette, Gewehre, Fahnen, Degen, Schärpen, Schreibmaterial, Munitionsbestände und sonstige Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens."

Das Inventarverzeichnis ist vom Geräte- und Zeugwart ordnungsgemäß zu führen und aufzu-bewahren. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Vereinsämter sind Ehrenäm-ter.

§ 21

(Schützen-Volks-Fest)

Das Schützenfest findet alljährlich am Wochenende der zweiten Woche im Juli statt, sofern in der Generalversammlung nicht ein anderer Zeitpunkt festgelegt ist. Die hierzu erforderli-chen Vorbereitungen und Arbeiten werden vom Vorstand und vom Offizierkorps übernom-men.

Die Königswürde kann nur erringen, wer das 25. Lebensjahr vollendet hat und seit mindes-tens fünf Jahren mit Wohnsitz in Lohne Mitglied des Vereins ist. Der Kreis der Schützen, die für die Königswürde in Betracht kommen, wird jährlich vom Vorstand erkoren und zugelas-sen. Der beste Schütze aus diesem Kreis wird König. Die Schießart bestimmt die Mitglieder-versammlung.

§ 22

(Auflösung des Vereins)

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelost werden. Für die Til-gung der im Falle der Auflösung des Vereins bestehenden Verbindlichkeiten haften sämtliche Vorstandsmitglieder.

Das bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks vorhandene Vereinsvermögen fällt an die Stadt Lohne, die es unmittelbar und aus-schließlich an sportfördernde Vereine zu verteilen hat.

 

 

 


Schützenordnung

 

Die Schützen- und Disziplinarordnung

A. Allgemeiner Teil

I. Rechte und Pflichten

1. Die Rechte und Pflichten der Schützen sowie des Vorstands und des Offizierskorps sind in der Vereinssatzung geregelt.

2. Für Beschluß- und Wahlverfahren in Bataillons- und Kompanieversammlungen gilt die gesetzliche und satzungsmäßige Regelung entsprechend. Demnach ist bei Wahlen die ab-solute Mehrheit notwendig. Sollte ein Kandidat im ersten Wahlgang keine absolute Mehr-heit erreichen (über 50 %), scheidet bei Vorhandensein von mehr als zwei Kandidaten der-jenige mit der niedrigsten Stimmenzahl aus.

3. Vorstandsmitglieder sind gegenüber jedem Vereinsmitglied, Bataillonskommandeure ge-genüber Kompanieführungen ihres Bataillons, sowie Hauptleute und Feldwebel gegenüber eigenen Kompaniemitgliedern weisungsbefugt. Leutnante haben keine Befehlsgewalt.

4. Beförderungen nimmt ausschließlich der Vorstand vor, soweit nicht im nachstehenden Teil B der Schützenordnung Ausnahmen gemacht sind.

5. Schnüre und Regimentsorden werden ausschließlich durch den Vorstand verliehen. Der Vorstand kann die Verleihung Bataillonskommandeuren übertragen. Orden am Band kön-nen nur vom Regiment verliehen werden. Schnüre für 3, 5, 10, 15 oder 20jährige Dienst-zeit werden nur bei ununterbrochener Dienstzeit vergeben. Ausnahmen: Krankheit, Todes-fall oder eine vergleichbare Situation (strenge Auslegung).

6. Von den Bataillonen und Kompanien dürfen keine Orden ausgegeben werden, die in Form und Art vom Regiment verliehen werden, z. B. Orden für Kameradschaft und Treue, Treueorden, Kameradschaftsorden, Verdienstorden "Die gute Tat".

Anläßlich des Schützenfestes werden vier höchste Regimentsorden „für Kameradschaft und Treue" verliehen. Jedes Bataillon hat das Recht und die Pflicht, auf der zweiten Haupt-leuteversammlung vor dem Schützenfest mindestens einen, höchstens zwei Kandidaten vorzuschlagen. Die Kandidaten sind auf der zweiten Hauptleuteversammlung durch den zuständigen Bataillonskommandeur oder den zuständigen Kompanieführer bzw. dessen Vertreter persönlich vorzustellen. Ferner ist eine schriftliche Begründung des Vorschlages vorzulegen. Die Begründung soll den Umfang einer maschinengeschriebenen DIN A 4-Seite nicht überschreiten.

Die Ordensträger werden durch den Präsidenten, die beiden stellvertretenden Präsidenten und den Regimentskommandeur an einem von dem Präsidenten festzulegenden Termin in geheimer Wahl gewählt. Die Wahlzettel sind in einem geschlossenen Umschlag bei dem Präsidenten zu hinterlegen. Die Auszählung der Stimmzettel erfolgt eine Stunde vor dem Kommers am Schützenfestsamstag. Sollte auf zwei oder mehr Kandidaten die gleiche Stimmenanzahl entfallen, entscheidet der Präsident darüber, wer den Orden erhält.

Das Stimmenergebnis ist geheim zu halten. Die Bataillonskommandeure können sich nach dem Kommers über die Wahl informieren. Die Verleihung der Orden wird am Schützen-festsonntag durch S.M. auf dem Regimentsantreteplatz vorgenommen.

Anläßlich des Schützenfestes werden am Sonntag durch die jeweiligen Bataillonskom-mandeure „Orden für Kameradschaft" verliehen. Jede Kompanie, die mehr als 50 beimVe-rein gemeldete Mitglieder hat, darf zwei Ordensträger benennen; die übrigen Kompanien

 

 

benennen einen Ordensträger. Der Ordensträger muß in dem Jahr, in dem er den Orden er-hält, mindestens das dritte Mal beim Schützenfest mitmarschieren.

II. Tragen der Schützenuniform

1. Die Uniform besteht aus der Lohner Schützenjacke mit Emblem auf dem linken Ärmel, Schulterstücke grün mit Kompanienummer, Revers: gekreuzte Gewehre mit Zielscheibe, der schwarzen Hose, schwarzen Socken und schwarzen Schuhen. Dazu gehören ein weißes Hemd mit grüner Schützenkrawatte und der Schützenhut mit Feder (Filz- oder Strohhut). Zu den eigenen Festmärschen wird ein geschmücktes Holzgewehr auf der linken Schulter getragen.

2. Das Tragen der Schützenuniform ist an allen von den Regiments-, Bataillons- oder Kom-panieführungen für offiziell erklärten Veranstaltungen Pflicht. Bei der Frage, ob Veranstal-tungen offiziell sind, gehen Anordnungen des Regiments vor.

B. Besonderer Teil

I. Anzugordnung aktiver Dienst sowie Beförderung

1. Kompanieebene

a) Hauptmann: Schulterstücke silber mit Kompanienummer gold; Revers: Zwei Kragenspie-gel rot mit gekreuzten Gewehren und Zielscheibe; Schnur: Es wird jeweils nur die zuletzt verliehene Schnur getragen. Beim Ausmarsch Säbel und Schärpe. Beförderung: nach 25jähriger ununterbrochener Dienstzeit Major ehrenhalber mit Urkunde vom Regiment.

b) Kompaniefeldwebel: An beiden Ärmeln der Schützenjacke unten im Abstand von 5 cm zwei silberne Ringe; Schulterstücke: silberne Litze, zwei Sterne mit Kompanienummer; Revers: zwei Kragenspiegel gelb mit gekreuzten Gewehren und Zielscheibe. Schnur: die zuletzt verliehene grüne Feldwebelschnur. Beförderung: keine.

c) Kassierer/Schriftführer: Schulterstücke: je nach Dienstgrad mit Kompanienummer; Dienstgrad: bis 3 Jahre Unteroffizier, bis 5 Jahre Stabsunteroffizier, bis 10 Jahre Feldwe-bel, bis 15 Jahre Oberfeldwebel (Schulterstücke sämtlich grün mit entsprechenden Litzen), bis 20 Jahre Leutnant, ab 20 Jahre Oberleutnant (silberne Schulterstücke), Oberleutnant mit einem Stern. Beförderung: durch Bataillonskommandeur

d) Schütze: Anzugordnung siehe oben Teil A II Nr. 1. Beförderung: zum Gefreiten, Oberge-freiten, Hauptgefreiten, Unteroffizier, Stabsunteroffizier und Feldwebel durch den Kompa-niehauptmann.

2. Bataillonsebene

a) Bataillonskommandeur: Schulterstücke silber geflochten je nach Dienstgrad mit Batail-lonsnummer; Revers: zwei Kragenspiegel rot mit Eichenlaub silber; Schnur: die zuletzt verliehene Hauptmannschnur; Dienstgrad: Major; Beförderung: nach 30jähriger ununter-brochener Dienstzeit als Hauptmann und/oder Bataillonskommandeur zum Oberstleutnant

b) Adjutant: Schulterstücke: je nach Dienstgrad mit Bataillonsnummer; Revers: Eichenlaub silber; Schnur: silberne Dienstschnur, dazu die zuletzt verliehene Feldwebel-, Hauptmann- oder Adjutantenschnur; Dienstgrad: bis 5 Jahre Leutnant, bis 10 Jahre Oberleutnant, da-nach Hauptmann; Beförderung durch Bataillonskommandeur.

 

c) Bataillonsfahnenträger: Uniform entsprechend Dienstgrad, dazu beim Ausmarsch grün-weiße Schärpe von der rechten Schulter nach links unten zu tragen sowie Stulpen-Handschuhe

d) Vorstand: Uniform entsprechend Dienstgrad, dazu silberne doppelte Fangschnur bis auf ersten, zweiten und dritten Vorsitzenden, die eine goldene doppelte Fangschnur tragen. Dienstgrad: Major; nach 30jähriger ununterbrochener Dienstzeit als Hauptmann/Major: Oberstleutnant; 1., 2. und 3. Vorsitzender tragen goldene geflochtene Schulterstücke mit goldenem Eichenlaub auf Revers.

e) Stab: Uniform: weiße Jacken. General: Schulterstücke und doppelte Fangschnur gold; Kragenspiegel rot mit goldenem Eichenlaub, Hose mit roten Biesen. Adjutanten: Dienst-grad Major, sonst wie Bataillonskommandeur Fahnenzug: Dunkelgrüne Uniform, sonst wie Fahnenzug der Bataillone.

II. Uniform nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst

1. Kompanieebene

a) Hauptmann: Nach Ausscheiden bei 5jähriger Dienstzeit werden rote Kragenspiegel, rote Hosenbiesen Schärpe und Säbel entfernt; Schulterstücke verbleiben. Nach Ausscheiden bei 10jähriger Dienstzeit werden rote Hosenbiesen, Schärpe und Säbel entfernt; rote Kragen-spiegel und Schulterstücke verbleiben; beim Ausmarsch ohne Holzgewehr.

b) Feldwebel: bei 5jähriger Dienstzeit werden nach dem Ausscheiden Ärmelringe, gelbe Kra-genspiegel und gelbe Dienstschnur entfernt; Schulterstücke verbleiben. Nach Ausscheiden bei 10jähriger Dienstzeit werden Ärmelringe und gelbe Dienstschnur entfernt; gelbe Kra-genspiegel und Schulterstücke verbleiben; Ausmarsch ohne Holzgewehr.

c) Kassierer/Schriftführer: Schulterstücke verbleiben nach Beendigung der Dienstzeit

2. Bataillonsebene

a) Bataillonskommandeur: Die zuletzt verliehene Schnur als Hauptmann verbleibt, wenn sein Dienst als Bataillonskommandeur ohne Unterbrechung weitergeht; sonst fängt er bei "Null" an. Ansonsten verbleiben nach dem Ausscheiden die Schulterstücke ohne Batail-lonsnummer und die Kragenspiegel; die roten Hosenbiesen werden entfernt.

b) Adjutant: Bei Ausscheiden nach 5jähriger Dienstzeit wird die silberne Dienstschnur ent-fernt; silbernes Eichenlaub und Schulterstücke verbleiben, aber ohne Bataillonsnummer; beim Ausmarsch: mit Holzgewehr. Nach Ausscheiden bei 10jähriger Dienstzeit wie oben, beim Ausmarsch jedoch ohne Holzgewehr.

c) Vorstand/Stab: Nach dem Ausscheiden verbleiben Uniformen sowie Schulterstücke, nicht jedoch die doppelte Fangschnur.

C. Disziplinarordnung

1. Wegen schuldhaften Verstoßes gegen die Bestimmungen der Vereinssatzung und gegen Anordnungen der Vereinsorgane können folgende Disziplinarmaßnahmen gegen Vereins-mitglieder verhängt werden: a) Mißbilligung; b) schriftliche Abmahnung.

2. Disziplinarmaßnahmen können nur von aktiven Vorstandsmitgliedern, Bataillonskomman-deuren und Hauptleuten getroffen werden entsprechend ihrer Weisungsbefugnis.

3. Anstelle des in der Satzung geregelten Vereinsausschlusses kann der Vorstand auch weite-re Strafen verhängen, wenn sie nach seiner Überzeugung ausreichen, um künftigen Scha-den vom Verein abzuwenden. Nachfolgende, nicht in der Satzung verankerte Vereinsstra-fen sind bei schwerwiegenden, schuldhaften Verstößen zulässig:

 

 

a) Suspendierung auf Zeit vom aktiven Vereinsbetrieb bis zu einem Jahr, wobei die Bei-tragspflicht fortbestehen bleibt;

b) Amtsenthebung.

4. Vor Verhängung einer Strafmaßnahme ist das betroffene Mitglied persönlich oder schrift-lich anzuhören. Die Entscheidung über die Strafmaßnahme ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied per eingeschriebenem Brief gegen Rückschein zuzustellen. Gegen eine Ent-scheidung hat der Betroffene das Recht, binnen zwei Wochen nach Zustellung der schrift-lichen Entscheidung Einspruch beim Vereinsvorstand einzulegen. Der Vorstand hat unver-züglich nach Einlegung des Einspruches den Vorsitzenden des Schiedsgerichts zu unter-richten und ihn um Einberufung des Schiedsgerichts zu ersuchen.

5. Soweit nicht die Generalversammlung bei Widersprüchen gegen Strafen für die endgültige Entscheidung zuständig ist, erfolgt die Entscheidung eines Rechtsstreits zwischen dem Verein und seinen Vereinsmitgliedern durch ein Vereinsschiedsgericht (vgl. § 7 der Sat-zung). Das Schiedsgericht setzt sich zusammen aus einem Vorsitzenden und zwei Beisit-zern. Der Vorsitzende muß die Befähigung zum Richteramt haben. Jede Partei hat das Recht, einen Beisitzer zu ernennen. Der Vorsitzende wird alle drei Jahre von der General-versammlung gewählt. Die klagende Partei hat den von ihr benannten Beisitzer zusammen mit der Erhebung der Klage zu bezeichnen, die beklagte Partei bezeichnet den von ihr be-nannten Beisitzer binnen zwei Wochen nach Zustellung der Klage. Der Vorsitzende des Schiedsgerichts bestimmt Ort und Zeit der mündlichen Verhandlung. Die Verhandlungen vor dem Schiedsgericht sind stets mündlich und nicht öffentlich.

6. Das Schiedsgericht ist unabhängig und keiner Weisung unterworfen. Seine Mitglieder sind nur den Gesetzen, der Vereinssatzung um dem geschriebenen und ungeschriebenen Recht verantwortlich. Schiedsrichter kann niemand sein, bei dem die Ausschließungsgründe des § 41 der Zivilprozeßordnung (ZPO) vorliegen. Schiedsrichter soll insofern niemand sein, der an der zur Verhandlung stehenden Streitsache mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist. Wirkt ein solcher Schiedsrichter an einem Schiedsspruch mit, ohne daß eine Partei die Mitwirkung gehörig rügt, so wird dadurch die Rechtsgültigkeit des ergangenen Schieds-spruchs nicht berührt.

7. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ergeht aufgrund einer Beratung und Abstimmung im Wege eines Mehrheitsbeschlusses. Kein Schiedsrichter kann sich der Stimme enthalten. Über die Beratung und Abstimmung wird kein Protokoll geführt. Die Beratungen unterlie-gen der Verschwiegenheitspflicht.

8. Gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts gibt es keine vereinsinternen Rechtsmittel. Soweit in dieser Schiedsordnung nichts anderes bestimmt ist, gelten die Bestimmungen der ZPO für das Schiedsgerichtsverfahren gemäß §§ 1025 ff. ZPO.

9. Verhandlungsort des Schiedsgerichts ist die Thingstätte auf dem Rießel.

Stand: 26. März 2003


 

Rangabzeichen / Beförderung

 

Rangabzeichen des Schützenregiments Lohne

 

Geschichte der Rangabzeichen

 

Generäle

 

 

 

 

 

Generalfeldmarschall

Generaloberst

General

Generalleutnant

Generalmajor

 

 

 

 

Offiziere

 

 

 

 

 

 

Oberst

Oberstleutnant

Major

Hauptmann

Oberleutnant

Leutnant

 

Unteroffiziere mit Portepee

 

 

 

Stabsfeldwebel

Oberfeldwebel

Feldwebel

 

Unteroffiziere ohne Portepee

 

 

Stabsunteroffizier

Unteroffizier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mannschaften

Die Gefreitendienstgrade tragen die dargestellten Oberarmzeichen. Die Schulterstücke sind wie beim Schützen.

 

 

 

 

Stabsgefreiter

Obergefreiter

Gefreiter

Schütze

 

 

 

Schuss Heil !!!

© 21.05.2003