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Publikationen
J. Poeschel,Verband GroĂźraum Braunschweig und kommunale Selbstverwaltung, DĂ–V, 1977, S. 131 ff.
J. Poeschel, Anthropologische Voraussetzungen der Staatstheorie Rudolf Smends. Die elementaren Kategorien Leben und Leistung,1978.
„Mit der vorgelegten Arbeit ist Poeschel ein bemerkenswertes Werk gelungen. Über das Ausmaß des „spezialistischen“ Gewinnes für die Smend-Forschung
mag man streiten können, weil eben doch die Grenzen zur eigenständigen Fortbildung fließend erscheinen. Aber die engagierte Herausstellung der gefühlsmäßigen, unwägbaren Elemente des menschlichen Wesens und ihrer
Fundamentalität für das verfasste Gemeinschaftswesen ist von unbestreitbarem Verdienst. So theoretisch abgesichert und von derart plastischer, sprachlicher Eindringlichkeit fand man sie bisher kaum dargeboten. Dass der damit
profilierte staatswissenschaftliche Grundfaktor angesichts des vielfach erdrückenden, modernen Zuges zu Rationalisierung und Automation, im beständig stärker werdenden „Robotismus“ (Erich Fromm) öffentlicher
Funktionswahrnehmung auch politisch immer größere Aktualität gewinnt, ist ein Umstand, welcher der Schrift zusätzliches Echo sichern sollte.“
Professor Dr. Edzard Schmidt-Jortzig
„Der esoterisch anmutende Titel des Buches führt nur scheinbar in die undurchsichtigen Gefilde jener Theorieformationen, deren Zusammenhang mit staats-
und verfassungstheoretischen Grundfragen allenfalls noch durch terminologische Verknüpfungen hergestellt wird. Bei näherem Hinsehen geht es Poeschel weniger um „Anthropologie“ selbst als um einen nach seiner Meinung
vernachlässigten Zugang zur Staatstheorie Rudolf Smends. Smend, Carl Schmitt und Hans Kelsen haben die Staatstheorie dieses Jahrhunderts in unterschiedlicher, aber folgenreicher Weise intensiv geprägt, sind nicht selten aber
auch zu bloĂźen wissenschaftlichen Chiffren geworden, hinter denen sich das eigentliche Werk oft unbeachtet verbirgt. Poeschel zieht auf weiten Strecken die Arbeiten Smends heran, ohne in die FuĂźstapfen seiner zahlreichen
Interpreten zu treten, kehrt zum Lebenswerk des Autors zurück, ohne an vordergründigen Schul-Gruppierungen teilzunehmen. [...] Ist die nähere Beschäftigung mit dem Werk Smends schon aus diesem Grunde zu begrüßen, so
erhält die Thematik ihren besonderen Reiz auch durch den Umstand, dass die Göttinger Dissertation von Ernst Rudolf Huber betreut wurde und der Autor selbst in engem persönlichen Kontakt zu Rudolf Smend stand. Schon diese
Ausgangsposition verspricht ungewöhnliche Ergebnisse und unkonventionelle Argumentationen, an denen sich die Kontroversen fast zwangsläufig entzünden müssen. Aber auch der anthropologische Ansatz wird sowohl dem Werk Smends
als auch den Bedürfnissen moderner Verfassungstheorie gerecht, die nicht erst bei der Frage nach dem „Menschenbild des Grundgesetzes“ auf die „Wirklichkeit des Menschen“ stößt.“
Professor Dr. Wilfried Fiedler
J. Poeschel, Einleitung zur Tagung „Verrechtlichung unseres Gemeinwesens?“ , Loccumer Protokolle, 22, 1979,S. 1
ff.
J. Poeschel, Konflikt – Staat – Institutionen. Grundsätzliche Überlegungen zur politischen Bildung in der deutschen Umbruchsituation, in:
Forum Politikunterricht, (Hrsg.) Deutsche Vereinigung fĂĽr Politische Bildung, Landesverband Bayern, Heft 1/92, S. 14 ff.
J. Poeschel, Der neue niedersächsische Oberbürgermeister in seinem institutionellen und politischen Umfeld aus staatstheoretischer Sicht,in:
Recht – Staat – Gemeinwohl, Festschrift für Dietrich Rauschning, hrsg. v. Jörn Ipsen und Edzard Schmidt-Jortzig, 2001, S.601 ff.
J. Poeschel, Die Stellung des BĂĽrgermeisters in der neuen Kommunalverfassung - kommunalrechtliche und staatstheoretische Perspektiven,
in: Kommunalverfassung im Zeichen der Eingleisigkeit - eine erste Bilanz, 12. Bad Iburger Gespräche, hrsg. v. Jörn Ipsen und Janbernd Oebbecke, 2002, S. 30ff.
„Dr. Jürgen Poeschel, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Oldenburg/Old., beschäftigte sich mit der „Stellung des Bürgermeisters in der neuen
Kommunalverfassung – kommunalrechtliche und staatstheoretische Perspektiven“. Poeschel stellte fest, der neue Oberbürgermeister sei in das staatliche und kommunale Funktions- und Integrationssystem verflochten und zwar
hauptsächlich in die beiden Bereiche der leistenden Verwaltung einerseits und des „selbstzwecklichen“ politischen Lebens andererseits. Er analysierte die Anforderungen an den Oberbürgermeister im Bereich der Verwaltung
und die Anforderungen im Bereich der politisch-demokratischen Integration. [...] Der Verlauf des Symposions hat die Erwartungen, die in eine solche Tagung gesetzt werden können, voll erfüllt. Die Referate hatten ein hohes
Niveau, die in der Schrift dokumentierten Diskussionsbeiträge der Teilnehmer machten deutlich, dass auch die kommunalen Praktiker ein großes Interesse an einer theoretischen Aufarbeitung dieses Themas haben. Der Tagungsband
ist eine gute Fundstelle für Überlegungen zur notwendigen Fortentwicklung der Kommunalverfassung.“
Heinrich Albers
J. Poeschel, Zum verfassungspolitischen Problem der Region – Eine staatstheoretische Skizze und ihre Anwendung auf Niedersachsen und seine
Verwaltungsreform, DĂ–V 2004, S.421ff
Jörg-Dieter Gauger/J. Poeschel, Zur Krise und Reform der Universität, 2004. Darin S. 41-47: J. Poeschel, Thesen und Empfehlungen
zur Bildungsreform; S. 49-182: J. Poeschel, Bildung durch Wissenschaft als Kernaufgabe der Universität und als Hauptkriterium für Reformen – Eine kulturstaatstheoretische Studie zur Krise der Universität
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