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Liebe leuchtet in der Dunkelheit Ist es nur ein schöner Brauch am 11. November mit den Laternen durch die Straßen zu ziehen oder verstärkt sich der Eindruck, dass wir mit den Laternen Licht in die Dunkelheit bringen und den Tag erhellen?
Wir glauben, der Martinstag will mehr zum Ausdruck bringen.
Martin gehört zu den Heiligen, die lange nach ihrem Tod noch geliebt und nicht vergessen werden. Indem Martin in der "Martinslegende" mit dem frierenden Bettler seinen Mantel teilt, zeigt er uns seine Liebe zu dem Nächsten.
Dies ist sicher ein prägender Wesenszug des heiligen Martin, der uns deutlich macht, dass die Nächstenliebe wie ein Licht sein kann. Martin war ein großer Liebender. Daran also sollen uns die Martinszüge in den Tagen um den 11. November erinnern:an die wirkliche Liebe. Wer Gutes tut, lässt in der Dunkelheit Licht leuchten. Lassen wir uns von der Liebe Martins anstecken und entzünden ein Licht in der Dunkelheit.
Wir laden jedes Jahr die Kinder und Eltern unseres Kindergartens und unserer Kirchengemeinde zu einem Martinsspiel ein. Nach einem Gottesdienst laufen wir mit unseren Laternen zur Musik der Showband aus Grabstede durch die dunklen Straßen. An einem kleinen Feuer auf dem Spielplatz unseres Kindergartens gibt es warme Getränke und Würstchen.
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