Sprit sparen
Reifen können Sprit sparen
Gerade in Zeiten explodierender Benzinpreise suchen Automobilhersteller, Zulieferer
und nicht zuletzt auch die Autofahrer selbst nach immer neuen Möglichkeiten,
mit möglichst wenig Sprit auszukommen. Die Reifen spielen auch hier eine tragende
Rolle. So wirkt sich der Rollwiderstand eines Reifens unmittelbar auf den
Energieverbrauch aus. Er erhöht sich mit zunehmendem Gewicht, zunehmender
Geschwindigkeit und nicht zuletzt mit abnehmendem Reifenluftdruck. Bereits 0,4 bar
weniger, als der vom Fahrzeughersteller empfohlene Reifendruck, erhöht den
Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent. Völlig unverständlich also, dass nur jeder
vierte Autofahrer mit dem optimalen Luftdruck unterwegs ist. Jeder zehnte Autofahrer
fährt sogar mit einem Minderdruck von mehr als 0,6 bar. Aufgrund natürlicher Diffusion
verliert der Reifen stets etwas Luft. Ist der Anteil zunächst verschwindend gering,
addiert er sich im Laufe der Zeit auf ein hohes Maß. Die Reifenexperten von
Dunlop empfehlen deshalb, den Luftdruck in regelmäßigen Abständen - möglichst
alle 14 Tage - zu überprüfen. Wichtig dabei: Luftdruck immer am kalten Reifen prüfen.
Ein nach längerer Fahrt erwärmter Reifen verfügt über einen bis zu 0,5 bar höheren
Luftdruck. Deshalb: Aus warmen Reifen nie Luft ablassen! Die Folgen eines zu geringen
Minderdruck verringert die Lebensdauer eines Reifens um etwa 15 Prozent, 0,6 bar
Minderdruck um immerhin 45 Prozent. Ganz abzusehen von den Folgen eines Unfalls,
dessen Ursache ein zu geringer Reifenluftdruck ist.
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