
Tagebuch
von Thurion Sterngeflüster
Dies ist das Tagebuch von Thurion
Sterngeflüster aus Rasberry. Es beginnt mit dem Abenteurerleben, das er mit
achtzehn Jahren begann. Er und seine drei Freunde fanden das Leben bisher
langweilig...
1. Mirtul 1367 TZ: Abreise in
Rasberry
Rasberry ist nur ein kleines Dorf
mitten im nirgendwo, aber für uns war es die Heimat. Uns... das sind Xomasch,
der Sohn von Thoron dem Zwergenschmied in Rasberry; Jorig Waldschatten, der Sohn
von Iragh Waldschatten, dem Dorfjäger; Talas Westwind, er ist der Sohn unseres
Dorfschreiners und er ist der Schüler von Balian dem Tymorapriester und natürlich
ich, ich bin bei Baranor dem Magier aufgewachsen und habe einiges von ihm
gelernt, aber jetzt zieht es uns aus unserem Heim in die Wildnis, wo es noch
Abenteuer zu erleben gibt.
Auf jeden Fall trafen wir uns schon
früh morgens in der "Gersten Gabe" , wo wir unser Abschiedsfrühstück
einnahmen. Noch während des Frühstücks diskutierten wir über unsere Ziele,
Talas wollte am liebsten in den Scharfzahnwald rennen, um ihn auszukundschaften
(und um natürlich viele Monster zu töten, was Xomasch bestimmt gefallen hätte,
denn sein Vater war auch schon Abenteurer gewesen). Mir war das zu gefährlich
und ich wollte lieber zu einer der großen Bibliotheken im Westen ziehen, wo man
bestimmt ein Abenteuer erlebt hätte, allein die Strecke, die uns aus dem
Bereich herausgeführt hätte den wir so gut kannten, wäre schon ein Abenteuer
gewesen. Wir bemerkten gar nicht das Thoron an unseren Tisch trat, er erzählte
uns, das ein Zwerg namens Kern im Dorfe war, der mutige Männer suchte. Kern
berichtete das zwei Zwerge in einer der Minen, die Vert umgeben, verschwunden
seien und jetzt ein Suchtrupp sie suchen sollte und dieser Suchtrupp, das waren
wir! Unser erstes Abenteuer, direkt vor unserer Tür! Wir machten uns also auf
den Weg nach Vert, Kern legte dabei ein erstaunliches Tempo vor, dem wir nur mit
Mühe folgen konnten.
Abends kamen wir dann in Vert an.
Die Ortschaft war von Hügeln eingeschlossen, in denen hier und da Höhlen
gegraben sind, die allem Anschein nach als Wohnräume dienen. Kern ging dann mit
uns direkt in die Schänke "Kupferkessel", wo wir zu unserer Überraschung
einen Menschen an der Theke fanden und eine junge Menschenfrau, die als
Schankmaid arbeitete, in dieser auf Zwerge ausgelegten Schänke. Der Empfang der
uns zuteil wurde war sehr freundlich, die Minenarbeiter, die hier direkt
nach der Arbeit aßen und tranken freuten sich, daß jemand gekommen war um die
Minen wieder sicher zu machen. Kaum hatte ich mein Mahl beendet, kam ein
hysterischer Zwerg in die Schänke gestürmt und brüllte, daß ein weiterer
Arbeiter verschwunden sei! Wir, daß heißt Xomasch, Talas und ich machten uns
auf den Weg dorthin. Am Mineneingang angekommen wurden wir informiert, daß
Thorim von seinem letzten Kontrollgang nicht zurückgekehrt war. Wir
beschlossen, obwohl es mir doch etwas unheimlich war, sofort in die Mine zu
gehen, in der Hoffnung Thorim noch lebend zu finden. Nachdem ich Jorig geholt
hatte, gingen wir hinab in die Mine.
Auf der ersten Ebene der Mine,
fanden wir keine Spuren, jedoch auf der zweiten Ebene fanden wir deutliche
Spuren an den Wänden, als wenn etwas sehr breites sich durch diesen Gang gedrückt
hätte. Von unserer natürlichen Neugier getrieben folgten wir den Spuren und
trafen nach nicht allzu langer Zeit auf ein zwei bis drei Meter langes, grünes
Wesen, daß viele Tentakeln und unzählige Beine hatte. Während des Kampfes
paralysierte die Kreatur Xomasch als Folge eines Treffers. Zunächst war ich
unsicher, was ich tun könne um produktiv in den Kampf einzugreifen und so
entschloß ich mich nach einer kurzen Pause einen Schlaf gegen die Kreatur zu
wirken, er war erfolgreich. Daraufhin wollten wir die Kreatur töten, doch
unsere Versuche weckten das Tier und es paralysierte mich, aber Jorig konnte es
mit einigen gut gezielten Pfeilen töten. Es dauerte vielleicht jeweils zehn
Minuten, bis Xomasch und ich uns wieder bewegen konnten. Wir folgten den Spuren, die
diese Wesen hinterließen weiter, bis wir an einen Schacht kamen, der nach unten
führte, diesen stiegen wir hinab und fanden unten in einer Höhle ein zweites
dieser Wesen vor, das Xomasch erfolgreich bezwingen konnte. Wir, vor allem Talas,
sorgten dafür, daß die Nachkommen, die in den Kadavern von Rehen und anderen
Tieren herumkrochen nicht weiter gediehen. Dort fanden wir auch die Leichen der
Zwerge, sie waren von den Wesen verschleppt und als Nahrung verwendet worden.
Bei der Erkundung dieser Ebene stießen wir auf einen gemauerten Gang, der durch
einen Einsturz freigelegt worden war. Selbstverständlich betraten wir das Gewölbe,
zu Beginn fanden wir einen Sarkophag vor, den Xomasch in seiner unendlichen
Neugier (oder vielleicht Dummheit?) öffnete. Das Skelett, welches sich in dem
Grabe befand erhob sich auf einmal, aber es gelang mir es geistesgegenwärtig
niederzuschlagen!
Wir durchstreiften das restliche Gewölbe,
an dessen Wände viele Urnen standen und hier und da waren weitere Sarkophage,
die wir allerdings in Ruhe ließen, der Schock des ersten Sarkophags reichte
mir. Das Öffnen einer der Türen des Gewölbes, hatte zur Folge, daß wir uns
von Skeletten umringt sahen und zum kämpfen praktisch gezwungen waren (selbst
um fliehen zu können mußten wir kämpfen, mir war Angst und Bange!!!). In der
plötzlichen Panik und dem aufkommenden Kampfgetümmel, konnte Talas die Untoten
nicht mehr rechtzeitig bannen und so mußten wir mit ansehen, wie Xomasch und
Jorig unter Schwerthieben zu Boden fielen und sich nicht mehr rührten. Von
Panik ergriffen, lief ich davon, wurde aber eingeholt und ebenfalls
niedergeschlagen. Es wurde dunkel um mich herum.
Ich dachte bereits es sei
ausgewesen, aber weit gefehlt! Ich weiß nicht wieviel Zeit vergangen ist, aber
das Nächste an das ich mich erinnern konnte, war, daß ich und die anderen, daß
wir uns in einem großen Raum befanden, in dem auf einer erhöhten Plattform ein
Altar stand, hinterdem ein Mann stand. Es war ein junger Mann, er konnte kaum älter
als ich gewesen sein, er trug eine schwarze Kapuzenrobe und hatte soweit
sichtbar blondes, fast weißes Haar. Sein Blick war der eines Enttäuschten
Mannes, er sah uns absolut mißmutig an und wiederholte (auch im anschließenden
Gespräch) immer wieder den Satz: "Enttäuschend, wirklich sehr enttäuschend!" Auf meine Anfrage hin stellte er sich als Malbeth vor, obwohl ich glaube, daß das nicht sein richtiger Name
ist, sondern nur eine Ablenkung. Ich bekam den Eindruck, daß Malbeth
ein Mann mit eindrucksvollen Fähigkeiten sein mußte, da er offenbar die
Macht hatte uns aus unserer Misere herauszuholen, und uns vollständig zu
heilen! Auf jeden Fall erklärte er uns, das er sehr enttäuscht sei, daß wir
seine Prüfung nicht zu seiner Zufriedenheit erfüllt haben und daß er überlege
ob er uns seine Aufgabe überhaupt auferlegen
könne. Er stellt uns die Aufgabe den Ort an dem wir uns befanden, irgendwann
wiederzufinden und durch die Doppeltür zu betreten. Unterwegs sollten wir dabei
Erfahrungen sammeln, die uns helfen sollen auf unserer Queste. Um diese
Vereinbarung zu besiegeln, sollten wir eine Unterschrift aus Blut leisten. Ich zögerte
zunächst aber mein Überlebenstrieb war zu dem Zeitpunkt stärker als meine
Vorsicht und so willigte ich als letzter ein. Jeder von uns erhielt einen
offensichtlich magischen Gegenstand, Xomasch erhielt eine Axt, Jorig ein paar
Armschützer, Talas einen Stecken und ich selbst erhielt einen Ring, der drei
Zauberformeln von beliebiger Stärke speichern kann.
Im nächsten Moment, fanden wir uns
auf dem Platz in Rasberry wieder und die Verwunderung unter dem Leuten war groß!
Wir kehrten erst einmal wieder zu unseren Familien zurück und berichteten. Am nächsten
Tag wollten wir wieder nach Vert aufbrechen um die Minen endgültig zu befreien
und dieses Mal würden wir uns von den Skeletten nicht so einfach einschüchtern
lassen!!!
2. Mirtul 1367 TZ: Zurück nach
Vert!
Am Morgen brachen wir abermals nach
Vert auf. Unterwegs konnten wir eine Gruppe von Personen auf der weiten Ebene
sehen, aber wir interessierten uns nicht weiter für diese Leute. Später trafen
wir Kern, der sich wunderte wo wir plötzlich herkamen, er war auf dem Weg nach
Rasberry gewesen um den Bewohnern zu berichten, daß auch wir nicht aus den
Minen zurückgekehrt seien.
Kaum in Vert angekommen stiegen wir
wieder in die Minen hinab, fanden aber keine weiteren Aasfresser mehr (Thoron
hatte uns erzählt wie diese Kreaturen hießen). Weiter unten erschlugen wir die
verbleibenden Skelette. Dort war auch ein besonders bedrohliches Skelett, es war
viel größer als die anderen und hatte einen riesigen Morgenstern! Während
Talas mit Hilfe seiner Kräfte die anderen Skelette zurück drängte, gelang es
uns mit vereinten Kräften dieses Monsterskelett zu vernichten. auf dem
Knochenhaufen fanden wir noch einen kupfernen Stirnreifen, den ich erst mal an
mich genommen habe, falls er magische Kräfte birgt. Aber ich konnte keine Magie
in der näheren Umgebung feststellen, mit Ausnahme der Gegenstände die wir von
Malbeth erhalten hatten.
Nach einigen Stunden, kehrten wir
wieder an die Oberfläche zurück und berichteten, was wir noch alles gefunden
hatte. Dann legten wir uns schlafen.
3. Mirtul 1367 TZ: Der letzte
Sarkophag
Noch einmal beschlossen wir in die
Begräbnisstätte hinabzugehen, um den letzten noch verbleibenden Sarkophag zu
öffnen. Wir dachten zunächst es wäre wieder einer der üblichen Särge, aber
eine frühere Untersuchung hatte ergeben, daß das Gestein besonders glatt war,
jedoch ebenfalls ohne jede Verzierung- das machte den Sarkophag unheimlich.
Unter dem Deckel entdeckten wir dann Erde, viel Erde, kein Skelett wie wir es
erwartet hatten. Obwohl ich mich fürchtete, begann ich aus Neugier, was denn
unter der Erde sei, in dem Sarkophag zu graben. Unter dieser Erde befand sich
eine unverweste Leiche mit einem Stock, der in die Herzgegend gebohrt war. Auf
einmal beschlich mich ein Gefühl des Unbehagens und ich warf die Erde hastig in
den Steinsarg zurück. Mir war wirklich nicht wohl bei der ganzen Sache.
Zusammen versuchten wir die Steinplatte wieder auf den Sarg zu heben, aber er
war einfach zu schwer. Erst einmal wußten wir nicht was wir tun sollten; und
dann kam Xomasch auf die Idee den Stock herauszuziehen und grub die Leiche an
der Stelle wieder aus! Die anderen zogen sich zur Tür zurück, auf alle
Eventualitäten vorbereitet. Auch ich ging bis zur Tür zurück, aber ich
wollte, obwohl ich vor Angst zitterte, sehen was passiert. Es dauerte nicht
allzu lange, da stand die Leiche aus dem Sarg auf und sprach zu uns. Sie
bedankte sich offenbar, daß wir sie aus dieser Ruhe befreit hätten. Die
anderen waren skeptisch, aber mir kam es so vor, als hätte ich diese Person
schon ewig gekannt. Ich konnte es mir auch nicht erklären, daß Xomasch plötzlich
auf ihn einprügelte, obwohl er doch mein Freund war.
Irgendwann löste sich die Leiche in
einen Nebel auf und verschwand. Die anderen waren erleichtert, aber ich war enttäuscht,
daß er nicht noch ein Weilchen blieb, man hätte sich noch austauschen können.
Xomasch und Jorig und Talas schütteten den Zugang zur Mine zu, damit keiner
mehr rein oder raus komme. Die Gefahr, die von der Mine aus ging
war zwar gebannt, aber sicher ist sicher meinten sie.
4. Mirtul 1367 TZ:
Nach einer guten Nachtruhe, sind wir
nach Rasberry zurück gekehrt um von der Begegnung zu berichten. Ich erzählte
meinem Vater von der Begegnung und er war auf einmal voller Sorge! Er sagte der
Vampir, die Leiche war nämlich ein Vampir, hätte mich bezaubert. Vater brach
diesen Fluch und plötzlich wurde mir alles klar. Die anderen müssen sich über
mein wunderliches Verhalten ziemlich gewundert haben. Vampire sind gefährliche
Untote und bestimmt schwer zu vernichten. Ich werde Vater bitten mir den einen
oder anderen Zauberspruch in meinen Ring zu laden, den ich befürchte, daß die
anderen den Vampir jagen wollen. Mir persönlich ist das zwar zu gefährlich,
aber ich will meine Freunde nicht im Stich lassen, außerdem ist es vielleicht
die einzige Gelegenheit einen Vampir zu bekämpfen, die ich bekomme! Ich darf
diese Erfahrung nicht verpassen. Ich habe desweiteren meinen Vater gebeten
meinen Ring mit einigen Sprüchen zu bestücken, die mir im Kampf gegen den
Vampir helfen. Morgen wird er fertig sein.
5. Mirtul 1367 TZ: Warnung!
Am Morgen trafen wir uns alle in der
Gersten Gabe zu einem gemeinsamen Frühstück. Während wir uns absprachen was
wir als nächstes unternehmen, spendete uns ein Fremder Mann ein Getränk, wir
kannten ihn nicht, waren aber trotzdem dankbar. Nach einer Weile trat Beregond
der Sprecher unseres Dorfes an unseren Tisch und erzählte uns von einer
Handelstraße, die er und einige andere Händler von Scornubel durch den
Schafzahnwald nach Beregost legen
wollen! Damit soll der Umweg über Baldur´s Tor unnötig werden. Naja, auf
jeden Fall hat er uns gebeten ihn auf seiner Reise nach Suzail, der Hauptstadt
von Cormyr, zu begleiten. Und weil wir möglichst viel von der Welt sehen
wollen, haben wir natürlich einstimmig eingewilligt.
Der Fremde stellte sich als Bagbie
vor und fragte uns über unsere bisherigen Erlebnisse, außerdem wollte er uns
begleiten auf unseren Reisen. Ich weiß noch nicht was ich von diesem Bagbie
halten soll, aber ich denke, daß er keine bösen Absichten verfolgt. Gegen
Mittag sind wir nach Vert abgereist.
Am späten Nachmittag, fanden wir am
Wegesrand einen Handkarren und einen toten Zwerg. Dem Zwerg hatte man den Kopf
abgerissen, ob das der Vampir war? Wir
konnten keine Spuren in der näheren Umgebung finden, vielleicht war es ja eine
Warnung des Vampirs. Meine Entschlossenheit, den Vampir zu stellen, ist
gesunken. Wir nahmen die Leiche auf dem Handkarren mit und brachten sie nach
Vert. Im Kupferkessel sprachen wir mit dem Wirt über den Zwerg, es war ein
Zwerg namens Thogrim, der verschwunden war und jetzt war er tot, einige Zwerge
stürmten heraus und konnten den Toten anhand seiner Kleidung identifizieren.
Wir ließen Kern herbeiholen und ich erklärte ihm, daß wir in der Mine einen
Vampir freigesetzt hatten. Er war sehr beängstigt darüber, daß ein Vampir
sich in der Gegend herumtrieb. Wir veranlaßten, daß keiner alleine in seiner Höhle
wohne, das nur noch in Gruppen von mindestens drei Leuten gearbeitet und gereist
wird und das die Mine, in der der Vampir
bisher gehaust hatte am Morgen
wieder freigelegt wird, damit wir versuchen konnten unseren Fehler wieder rückgängig
zu machen. Dann ruhten wir uns aus.
6. Mirtul 1367 TZ: Vampirjagd
Wir stiegen wieder in die Tiefen der
Mine herab und erzählten Bagbie, wie es uns bei unserem ersten Abenteuer
ergangen ist. Unten angekommen, suchten wir sofort den Raum auf, in dem der
Vampir gehaust hatte, doch der Steinsarg war leer und von der Erde war auch kaum
noch eine Spur zu finden. Der Vampir hatte sich also ein neues zu Hause gesucht.
Obwohl wir eigentlich nicht länger als nötig in der Mine verweilen wollten,
untersuchten wir noch einige der Urnen, fanden aber auch keine verwertbaren
Hinweise. Eilig verließen wir die Mine wieder.
Am Abend diskutierten wir mit Kern
über die weitere Vorgehensweise. Da der Vampir jetzt nicht mehr in der Höhle
wohnte, war es möglich wieder in der Mine zu arbeiten, jedoch sollte der Zugang
nach unten verschlossen werden. Den
Zwergen legten wir ebenfalls ans Herz sich Hilfe aus Stormwind Castle zu holen
und wir würden bei unserer Rückreise Balian informieren
und ihn nach Vert schicken.
7. Mirtul 1367 TZ: 2. Warnung
Wir reisten nach Rasberry zurück.
Unterwegs fanden wir eine weitere Warnung des Vampirs, ein vertrocknetes Reh
hing mit zusammengebundenen Hinterläufen an einen Baum gebunden. Es war kein
Tropfen Blut mehr in dem Tier und Jorig fand zwei Löcher im Hals des armen
Tieres, die vermutlich Vampirbisse sind.
In Rasberry haben wir uns erst
einmal wieder getrennt. Baranor hatte gehört, daß ich mit Beregond nach Osten
ziehen wollte und sagte mir, daß ich mich in Cormyr bei der ersten Gelegenheit
den Behörden melden muß, da fremde Magiekundige dort nicht sehr gerne gesehen
werden, zu Mindest nicht ohne Anmeldung.
Morgen wollen wir mit Beregond
abreisen.
8.Mirtul:
Ein freier Tag
Am Morgen teilte Beregond uns mit,
daß er noch nicht bereit sei aufzubrechen, und daß wir erst morgen aufbrechen.
Also hatten wir einen freien Tag, an dem ich ein wenig in meinen Büchern gestöbert
habe.
9. Mirtul: Abreise Richtung
Osten
Die Reise war eigentlich recht
ereignislos, Talas hat versucht Wagenfahren zu lernen und ansonsten war es
wirklich öde. Am Abend erreichten
wir das hügelige Gelände, welches Stormwind Castle umgibt und rechtzeitig zum
Einbruch der Nacht, erreichten wir Stormwind Castle. Stormwind Castle war,
obwohl ich schon ein oder zwei Mal dort gewesen war, immer wieder imposant, es
ist die einzige Stadt im Umkreis von mindestens einhundert Meilen! In Stormwind
Castle gab es außer der Burg noch einen großen Tyrtempel und einige feinere
Wirtschaften, von denen wir eine aufsuchten: Zur
Burg. Beregond, der den Besitzer gut kennt, stellte seinen Wagen mit den
Handelswaren und dem Proviant im Stall ab.
Beim Abendessen und in der Zeit
danach, erzählte Beregond von einer großen Mauer, die Faerûn von Kara-Tur
trennt. Diese Mauer soll so lang und groß sein, das sie die Fläche des
Chionthar einnehmen könnte! Ein wahrlich monströses Ding, welches wir bestimmt
einmal aufsuchen werden. Xomasch legte sich als erstes zur Ruh, die Geschichten
schienen ihn nicht sonderlich zu gefallen, es waren hauptsächlich Geschichten
von Handelsreisen und fernen Ländern, weniger Sagen und Legenden, Helden und Bösewichte.
Ich denke durch Beregonds Geschichten über die Handelsreisen, lernen wir etwas
über die Länder, Geschichten über Helden und Legenden sollten über uns
entstehen! Naja, wir sollten auf jeden Fall daraufhin arbeiten!!
10. Mirtul: Wildnis
Heute fährt Talas den Wagen, wir
verlassen heute den Weg und reisen jetzt am Waldrand entlang weiter. Immer in
einem sicherem Abstand zum Wald. Abends ist Jorig jagen gegangen, damit wir
etwas frisches Fleisch haben, aber er konnte leider nichts fangen. Bagbie
stellte seine Künste auf der Laute unter Beweis, so langsam fange ich an ihn
richtig zu mögen. Ich glaube er ist eine Art von reisendem Musikus oder so
etwas, vielleicht ein Barde?
Wir haben Talas, Jorig und Xomasch
zur Nachtwache eingeteilt. Und das war auch gut so, denn in der Nacht wurden wir
von einigen kreischenden Kreaturen angegriffen. Sie waren klein und hatten
orangene Haut, außerdem hatten sie spitze Zähne und Ohren. Ich war kaum
aufgewacht, da schlugen sie mich schon nieder. Ich habe also den weiteren Kampf
nicht mehr erlebt.
11. Mirtul: Ein ruhiger Tag
Ich wachte am Morgen wieder auf und
fühlte mich noch ziemlich <<niedergeschlagen>> im wahrsten Sinne
des Wortes und ruhte mich zwischendurch immer wieder auf dem Wagen aus, da ich
mich wirklich nicht gut fühlte. Meine Gefährten erzählten mir nur knapp was
noch geschehen war: zu den Angreifern kam noch ein Ork hinzu, der offenbar der
Anführer war, aber es gelang meinen Freunden die Kreaturen zu vertreiben.
Bagbie hat es noch schlechter erwischt als mich, er liegt noch immer bewußtlos
auf dem Wagen, er tut mir richtig leid. Ich wünschte ich könnte ihm helfen.
12. Mirtul: Verfolgung
Heute ist Bagbie wieder erwacht. Ich
freue mich, daß er wieder auf dem Weg der Besserung ist. Auch mir geht es
wieder deutlich besser.
Im Verlauf des Tages ist uns eine
Gruppe von etwa einem Dutzend Humanoide aufgefallen, die in einem festen Abstand
zu uns hinter uns reisen. Da sie den Abstand hielten, dachten wir zu nächst
einmal, daß sie uns nur verfolgen wenn auch zufällig, aber wir hielten es
immer noch für möglich, daß sie uns in der Nacht überfallen wollen.
Am Abend ist Jorig zu der Gruppe
geschlichen, um herauszufinden, um wenn es sich dort handle; es waren ein
Dutzend Orks und eine etwa drei Meter große Gestalt.
Wir beschlossen am Morgen eine
Stunde früher als sonst aufzubrechen.
13. Mirtul: Reisetag und
Trennung
Die Nacht verlief ereignislos. Wie
geplant brachen wir bereits eine Stunde vor Sonnenaufgang unsere Zelte ab und
zogen los als die Sonne aufging. Die Gruppe von Orks verfolgte uns weiter, bog
aber am späten Nachmittag in den Wald ab, es gibt also nicht nur aggressive und
kämpferische Orks, sondern auch solche, die nicht gleich auf jede Gruppe zu stürmen
und sie ausrauben. Vorsicht ist aber wohl trotzdem geboten! Wir sind dann in Richtung des Chionthar abgebogen.
16. Mirtul: Der Chionthar
Heute haben wir den Chionthar
erreicht. Ein wirklich gewaltiger Fluß, wir reisen gegen den Strom am Fluß
entlang. Abends haben wir eine kleine Fährstation erreicht. Hier gab es eine
feste Feuerstelle und sechs Menschen hielten hier Wache. Schnell wurden wir uns
über einen Preis für die Überfahrt einig und saßen zusammen am Feuer und
unterhielten uns. Während des Gesprächs stellten sie fest, daß ich Magier bin
und forderten von mir eine Demonstration, ich versuchte sie mit einigen
Zaubertricks zu unterhalten, aber sie wollten mehr sehen, also ließ ich den Anführer
einschlafen. Es war absolut naiv von mir dies zu tun, da ich nun den restlichen
Abend nicht mehr zaubern konnte (für den Fall eines Überfalls der Orks oder
der orangehäutigen Kreaturen, die Fremde übrigens als Kobold bezeichneten, die
sich normalerweise nicht in dieser Gegend herumtreiben!). Und tatsächlich, als
alle außer Bagbie schliefen wurden wir überfallen! Nicht von Orks oder ähnlichem,
sondern von den Fremden an der Fährstation, sie hatten uns hereingelegt! Wir kämpften
gegen die Fremden und eine der beiden Frauen, schoß mit einem Bogen auf mich,
sie verletzte mich schwer, aber ich konnte mich ja nicht mit Magie wehren, oder
doch... der Ring! Ich wendete in meiner Verzweiflung den Blitzschlag auf die
Frau an und sie starb sofort an ihren schweren Verbrennungen! Mein Vater hatte
gesagt, daß der Zauber mächtig sei, aber so
mächtig?! Der Anführer schlug
mich nieder, bevor ich die Chance hatte, hinter den Wagen zu fliehen. In
Zukunft, werde ich mich vom Kampfgeschehen fern halten und mich hinten irgendwo
aufstellen und den Kampf magisch unterstützen.
18.
Mirtul 1367 TZ: Elturel
Schon in
der Ferne konnten wir die Stadt von Elturel erkennen. Es war ein beeindruckender
Anblick. Auf einer Erhebung sind die einzigen Steinhäuser erkennbar, offenbar
ein Nobelviertel, da die restliche Stadt aus Holz und Lehm gebaut ist. Die
Stadtwachen haben mich ein wenig verunsichert, da sie schwere Plattenpanzer
getragen haben. Sie haben uns ein Gasthaus empfohlen: Ruder & Wagenrad. Eine üble Spelunke, in dem sich das üble
Gesindel herumtreibt - also Diebe und Räuber, womöglich auch noch Mörder et
cetera - dieses Etablissement war tagsüber eine Taverne und des Nachts ein
Gasthaus, vermutlich für die ganzen Besoffenen, die eh nicht mehr nach Hause
finden. Eigentlich war es eine umgebaute Scheune. Wir haben uns doch in der Gallowglas-Herberge
ein Zimmer gemietet. Beregond hat den anderen Rüstungen gekauft und Talas hat
einen neuen Morgenstern bekommen. Er ist sehr stolz auf seine neue Waffe. Die
anderen sehen zwar sehr gut in ihren Rüstungen aus, ich kann mir aber nicht
vorstellen, daß sie praktisch sind. Ich könnte so etwas niemals tragen. Obwohl
ein wenig Schutz nicht schaden könnte. Später hat Talas wieder einmal dafür
gesorgt, daß meine Wunden nicht mehr schmerzen; Tymora sei dank!
19.
Mirtul 1367 TZ: Reise nach B
erdusk
In den
Morgenstunden sind wir in Elturel aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach
Berdusk gemacht, welches schätzungsweise drei
Wochen entfernt liegt.
21.
Mirtul 1367 TZ: Eine Staubwolke am Horizont
Die
Patrouillen, denen wir in den letzten Tagen begegnet waren, sind seltener
geworden. Ebenfalls seltener sind die Höfe geworden, wir scheinen das nähere
Umland von Elturel verlassen zu haben. Gegen Mittag ist im Südwesten eine
immense Staubwolke am Horizont erschienen. Diese Staubwolke hat ungeheuerliche
Ausmaße, passierte aber unseren Erwartungen gemäß die Straße an einer
Stelle, die weit vor uns lag. Am Nachmittag, war sie bereits wieder
verschwunden, das heißt sie muß irrsinnig schnell gewesen sein!
24.
Mirtul 1367 TZ: Wölfe
?
Heute
haben wir die Stelle erreicht, an der die Staubwolke die Straße passiert hatte.
Sie hat eine 100schritt breite Schneise in der Landschaft hinterlassen. Jorig
meinte es seien einige hundert Wölfe gewesen und wir haben den Eindruck als
seien sie beritten gewesen, da Jorig einen ungewöhnlichen Pfeilschaft gefunden
hat. Wir werden jetzt auf jeden Fall die Augen offen halten.
26.
Mirtul 1367 TZ: Eine kleinere Staubwolke
Am
heutigen Morgen haben wir eine kleinere Staubwolke gesehen. Es waren eindeutig
weniger <<Kreaturen>> als gestern. Diesmal waren sie aber wesentlich
näher als neulich!
27.
Mirtul 1367 TZ: Überfall
Nicht
lange nach unserer Mittagsrast, erreichten wir einen Hügelkamm über den Rauch
aufstieg. Als wir näher gingen, fanden wir verbrannte Wagen, geköpfte Leichen
und drei Orkleichen vor. Diese Orks waren ungewöhnlich gut bewaffnet für ihre
Rasse. Das Blut, das überall zu finden war, war noch nicht trocken, das heißt
der Wagenzug wurde vor kurzer Zeit ausgeraubt. Es war ein schrecklicher Anblick!
Mir wurde kurz ein wenig dämmerig, aber ich fing mich bald wieder. Ich machte
mich daran die Wagen nach Hinweisen auf die Identität der Opfer zu durchsuchen
und die anderen taten ähnliches. Dabei fanden wir zwei Kinder, zwei Jungen etwa
im Alter von acht Jahren. Der eine hieß Yarrick und der andere war zu verstört,
um uns zu antworten. Die beiden taten mir leid. Außerdem fanden wir noch einen
verletzten älteren Mann, den die Angreifer offenbar für tot gehalten hatten.
Er berichtete, daß sie vor nicht allzu langer
Zeit von circa 40 Orkrs überfallen wurden. Sie haben alles von Wert
mitgenommen und auch alle Frauen und Mädchen verschleppt. Ich mag gar nicht
daran denken, was mit ihnen geschehen wird!
Daraufhin
haben wir beschlossen eine Rettungsmission zu starten, um die Frauen und Kinder
zu retten. Wir haben uns also auf den Weg gemacht und nach drei Stunden welligem
Gelände, haben wir einen größeren Hügel gefunden, auf den ein bizarr
geformter Felsen von etwa 200- 250 Schritt Höhe seinen Platz gefunden hat. Es
gibt einen offensichtlichen Eingang am Fuße des Felsens, der Scheinbar in eine
gehauene Höhle führt. Wir haben lange beraten und sind zu dem Schluß
gekommen, daß wir lieber erst das Gelände erkunden sollten um einen Hinterhalt
auszuschließen. Ich war eigentlich dafür mehr oder weniger sofort - nach einer
kurzen Beobachtungsphase - in die Höhle vorzustoßen und die Geiseln zu
befreien, aber die anderen...
Unter
einem Dickicht, haben wir ein großes Messingtor freigelegt, hinter dem wir
einen Zugang zu Orkhöhle vermutet haben. Nach einigen Versuchen, hat Xomasch
irgendwas gesagt, leider konnte ich es nicht verstehen, und der Geist eines
Zwergen ist uns erschienen. Auch jetzt konnte ich nichts verstehen, aber Xomasch
hat mir die wesentlichsten Punkte übersetzt. Unter anderem auch die
Zwergenweisheit, daß Gold besser sei als Silber, will heißen Silber ist nicht
vertrauenswürdig.
Unten
fanden wir einen großen Raum vor, in dessen Mitte ein Steinpodest stand. Au
diesem Stand eine Schale mit Goldmünzen. Der Raum wurde durch ein hundert
Kerzen hell erleuchtet. Durch das Ausmachen aller Kerzen, gelang es uns die
Steintür am anderen Ende des Raumes zu öffnen. In dem Gang hörten wir ein
unheimliches schleifendes und schlürfendes Geräusch, ich dachte zunächst an
Orks, aber es war etwas völlig anderes. In einem etwas größeren Raum, in dem
viel Krams herumlag, griff uns eine Kreatur an. Diese Kreatur, war schwarz wie
die Nacht und hatte unwahrscheinlich starke Regenerationskräfte. Ich schritt
zunächst nicht in den Kampf ein um abzuwarten, was passieren würde. Als ich
feststellte, daß Die anderen dieser Kreatur, kaum schadeten, wollte ich
eingreifen, ich wollte die Kreatur von den anderen kurzzeitig ablenken, damit
diese besser treffen konnten bzw. eine Fackel anzünden konnten. Aber kaum hatte
ich mich in Position gebracht, wurde ich von zwei Pfeilen niedergestreckt! Ich
kann nur annehmen, daß es Jorig war, der versucht hatte auf die Kreatur zu
schießen, sie aber absolut verfehlt hat! Tja, auf jeden Fall, war ich tot. Ein
blödes Gefühl. Ich habe ein Licht gesehen. Mitten im Nichts. Plötzlich war es
dunkel um mich herum und ich habe geschlafen.
28.
Mirtul 1367 TZ: Angriff auf das Orklager
Ich bin
am Abend wieder aus meiner Bewußtlosigkeit erwacht. Ein mieses Gefühl. Mir ist
immer so schlecht wenn das passiert. Xomasch und Talas sind in die Höhle
hineingegangen, nachdem Bagbie erfolglos versucht hatte die Wache lautlos
auszuschalten und von einem anderen Ork bewußtlos geschlagen wurde. Ich habe
mich dann um ihn gekümmert und dann den anderen Rückendeckung gegeben. Wir
konnten elf Frauen und Kinder retten. Wären wir bloß früher hineingegangen.
Ich möchte es nicht schreiben, aber es muß sein: Ich hab’s ja gleich gesagt!
Wir haben
uns sofort mit den befreiten Geiseln auf den Rückweg zu Karawane gemacht.
29.Mirtul
1367 TZ: Marsch nach Berdusk
Wir haben
die Karawane tatsächlich wieder gefunden. Dort haben wir alles, was noch einen
gewissen wert hatte aufgeladen, inklusive einiger Lebensmittel für die Reise,
und sind in Richtung Berdusk losgezogen. Alle Opfer des Überfalls sind sehr
still, sie wollen nicht über ihre schrecklichen Erlebnisse sprechen, kann ich
gut verstehen. Wir fragen nicht.
7.Kytorn
1367 TZ: Eskortierte Karawane
Am
vormittag sind wir einer Karawane aus Berdusk begegnet, die von 60 bewaffneten
und berittenen Begleitern eskortiert wurde. Ein wahres Spektakel und vor allem
ein Hufschlag wie Donner!
14.
Kytorn 1367 TZ: Ein neuer Anfang
Wir haben
endlich Berdusk erreicht. Hier haben wir zum ersten mal den Chionthar per Brücke
überquert. Es ist die größte Stadt, die bisher gesehen haben; sie hat über
60000Einwohner! Die Stadtwachen sind hier ungewöhnlich bewaffnet, nämlich mit
Bögen oder Kampfstäben, eine sehr interessante Sache. Innerhalb der Stadt gibt
es einen bewaldeten Hügel. Wo auch ein großes Schloß steht, ebenfalls dort
stehen erwartungsgemäß die besseren Häuser der Stadt. Talas hat in unserem
Namen den folgenden Menschen (von der Karawane) einen Betrag von circa 86 GM übergeben,
um ihnen einen neuen Anfang in Berdusk zu ermöglichen: Kadrim; Sarah Watson;
Julia Allison; Sue Swordon; Pepper Stone. Ich hoffe sie können mit dem Betrag
etwas anfangen. Geld kann natürlich die Wunden, die sie erlitten haben nicht
heilen, aber es wird ihnen das Überleben sichern.
15
Kytorn 1367 TZ: Ein Urlaubstag
Heute
haben wir uns einen entspannenden Tag in Berdusk gegönnt. Am Morgen haben wir
eingekauft, obwohl ich sagen muß, daß es nicht so viel gab, was mich
interessiert hat. Abends haben wir uns dann ein richtiges Festmahl gegönnt;
Beregond hat natürlich gezahlt. Es war sehr lecker und sage und schreibe 3
Stunden angedauert.
16.Kytorn
1367 TZ:
Wir
ziehen Richtung Asbraven und lassen Berdusk hinter uns. Im Norden sehen wir
einen riesigen Wald. Eine willkommene Abwechslung zur öden Steppe der letzten
Wochen.
19.
Kytorn 1367 TZ: Eine neue Rüstung
Die Straße
führt jetzt näher an den Wald heran. Er ist wirklich riesig, von der Größe
her mit unserem Scharfzahnwald zu vergleichen. Schon in der Ferne konnten wir
einen Händler erkennen, der einen Karren hinter sich her zog und sich scheinbar
damit abmühte. Während unserer Mittagsrast erreichte er uns und blieb stehen.
Auf seinem Wagen war eine steinerne Kleiderpuppe mit einer blitzenden Rüstung
aus perfekt gefertigten Platten, sonst nichts! Der Mann, der sich als Thcisrov
Gurteb vorstellte, sah schon ziemlich erledigt aus. Wir gaben ihm ein wenig zu
Essen und zu Trinken, während er uns seine Rüstung anbot. Er sagte die Rüstung
habe magische Fähigkeiten und bisher habe er keinen finden können, der ihrer würdig
sei. Er habe sie verschiedenen Königen und sogar Magiern angeboten, aber sie wußten
die Rüstung nicht zu schätzen. Oh ja, sogar Magier können diese Rüstung ohne
Behinderungen nutzen. Ich mußte sie einfach haben. Seine Erzählung wirkte
einleuchtend. Ich habe meinen Ring weggegeben um die Rüstung zu kriegen. Ein
herrliches Gefühl, ich fühle mich stark, so stark als wäre ich der Kaiser der
Kaiser! Sie paßt als wenn sie für mich gemacht worden wäre. Einziger Nachteil
ist, daß wir die Steinpuppe mitnehmen müssen, damit die Magie der Rüstung
wirkt, aber das sollte kein Problem sein. Die Puppe scheint schwer zu sein, aber
mir kommt es gar nicht so vor, obwohl die anderen erhebliche Probleme hatten sie
anzuheben. Na ja, sind halt Schwächlinge. Der Händler ist dann weiter gezogen
und dann mit einem Male verschwunden. Meinen Ring hat er an der Stelle zurückgelassen,
wo er verschwand. Den hab’ ich dann auch gleich wieder gekriegt. Was für ein
glücklicher Tag für mich.
22.
Kytorn 1367 TZ: Die Roten Mäntel
Heute
Vormittag sind wir einem Dutzend Reitern begegnet. Aus ihrer Kleidung habe ich
geschlossen, daß es wohl Männer der Roten Mäntel von Asbraven waren.
24.
Kytorn 1367 TZ: Asbraven
Wir haben
Asbraven erreicht. Eine niedliche kleine Siedlung mitten im Nichts. Hier gibt es
viele Rotmäntel und viele Schafpferche (Unterschied?). Außerdem einen
heruntergekommenen Ilmatatempel (eine Gottheit, die für Heilung und gegen den
Schmerz antritt, wie töricht ohne Schmerzen kann man keinen beherrschen). Hier
und da stehen Streitrösser herum, nämlich die dieser Rotmäntel. Wir haben uns
dann ein Gasthaus gesucht, der dumme Wirt hatte nicht einmal ein Schild draußen
angebracht, aber trotzdem war hier viel los. Ich habe die Steinpuppe von meiner
Schulter genommen und in die Ecke gestellt, später haben dann zwei völlig
besoffene Rotmäntel sich gedacht, wenn der das Ding so locker hochhebt, dann muß
das ja leicht sein. Sie sind ganz schon ins Schwitzen gekommen, aber leider hat
einer es doch noch geschafft. Es hätte so schön viel Gold eingebracht.
Wenigstens ist jetzt ruhe.
25.
Kytorn 1367 TZ: Gebirge
Zum
ersten Male auf unserer Reise, sehen wir ein Gebirge in der Ferne. Es sind
entweder die Ferngebirge oder die Sunset Mountains, die wir auf unserer süd-östlichen
Richtung sehen. Unser nächstes Ziel ist Irijabor, welches wir in sieben Tagen
zu erreichen gedenken.
28.Kytorn
1367 TZ: Lichter im Osten
Am abend
haben wir Lichter im Osten entdeckt. Wir haben uns nichts weiter gedacht und
haben ganz normal gerastet.
29.
Kytorn 1367 TZ: Überfall
Viele
Orks haben einen Angriff auf uns gewagt und wir, das heißt ich haben sie blutig
zurückgeschlagen. Ich habe den größten Teil eingeschläfert und dann
aufgeschlitzt, so wie sie es verdient haben diese miesen Orks.
30.Kytorn
1367 TZ:
Auch
unserere unfähigeren Kämpfer, die immer über mich gespottet haben, sind jetzt
endlich wieder bei Bewußtsein und wir können uns noch weiter ausruhen und
wieder alle regenerieren. Als wenn
ich das nötig hätte, aber na gut.
2.Flammleite
1367 TZ: Irijabor
Wir haben
am Abend eine riesige Stadt erreicht: Irijabor. Hier sind wir in eine
Abenteurertaverne eingekehrt: Wandernder
Lindwurm. Ein sehr vielseitiges Etablissement.
8.
Flammleite 1367 TZ: Ostheim
Nach fünf
Tagesreisen, haben wir Ostheim erreicht. Schon vorher konnte wir viele
Pferdekoppeln sehen und viele größere Höfe.
14.
Flammleite 1367 TZ: Die Stadt der Diebe
Zur
Mittagsstund haben wir Proskur erreicht, ein Stadt, von der man behauptet, daß
sie von der Diebesqilde übernommen wurde. Haltet eure Geldbeutel fest...haha!
Ansonsten eine langweilige und belanglose Stadt, die nur etwas größer als
andere ist.
15.
Flammleite 1367 TZ: Die Brücke der Gefallenen
Am Abend
haben wir die Brücke der Gefallenen gesehen. Langweilig! Nur tote Helden, die
in irgendeiner Schlacht in der Nähe vor vielen hundert Jahren umgekommen sind!
Langweilig.
17.
Flammleite 1367 TZ: Dörfer
Nachdem
die Umgebung wieder einmal hügeliger geworden ist, haben wir ein kleines Dorf
namens Naßbrunnen. Dort haben wir auch gar nicht langer herumgetrieben, als
auch schon ein merkwürdiger Typ zu uns kam und uns von irgendwelchen Skulks erzählte,
daß sind Humanoide Kreaturen mit chamäleonartigen Fähigkeiten. Er hieß Kurst
und kam aus Kusnia, er wollte, daß wir ihm helfen. Na ja, vielleicht ist ja
etwas Gold oder sogar Magisches Wissen drin. Wir haben also eingewilligt.
18.
Flammleite 1367 TZ: Kusnia
Auf
unserem Weg nach Kusnia sind wir zunächst in südliche Richtung gegangen und
dann an einer Abzweigung abgebogen. Kusnia liegt an einem großen See, der sieht
gar nicht mal so schlecht aus. Wir haben dann damit begonnen die Bevölkerung
auszufragen; Ich und Xomasch sind losgezogen, aber weil Xomasch immer so direkt
und unhöflich ist, habe ich die Fragen gestellt; er ist so ein Dilettant, wenn
es ans reden geht. Dafür kann er gut kämpfen. Er könnte glatt mein Leibwächter
sein! Also, die Leute berichteten, daß die Skulks wohl blaue Haut hätten, und
daß sie hinterlistig seien. Ein ganzer Stamm soll oben am Fluß leben und ein
Angriff hatte den Verlust von einigen Dorfbewohnern zur Folge. Sie haben eine
humanoide Form und sind grob geschätzt menschengroß.
Sie sollen des nachts eine Schrift auf die Häuser aufgebracht haben. Ich konnte
sie entziffern und in die richtige Reihenfolge bringen (gut daß ich in der Nähe
war, die anderen hätten nichts ohne mich erfahren ohne ihren Anführer sind sie
alle völlig aufgeschmissen!) Die Nachricht lautete: Gefahr...Kommt zu mir...Ich
bin der Wächter...Ich warte auf das Kommen des Trägers...Das Böse wird stärker...Helft
mir es zu überwinden...Befreit die Macht um das Böse zu bekämpfen...Gefahr...Eilt
oder seid Zeuge der Zerstörung...Die Mächte des Bösen ziehen sich zusammen...
Tja,
ziemlich verwirrter Typ. Wir werden der Sache trotzdem nachgehen. Meine Theorie
ist ja, daß es sich hier um einen wirren Magier handelt und wo es einen Magier
gibt, da gibt’s auch ein Zauberbuch!
19.
Flammleite 1367 TZ: Aufbruch
Heute früh
habe ich erst mal die Vorzüge des Sees genossen, herrlich, endlich wieder
sauber! Zur Mittagszeit, sind wir los um dieses ominöse Lager zu suchen und
auszurotten. Dazu sind wir in Richtung Osten aufgebrochen.
20.
Flammleite 1367 TZ: Wolfsrudel
Wir gehen
weiter Flußaufwärts und stoßen irgendwann einen Weg, der per Brücke über
den Fluß führt. Während unseres Nachtlagers haben uns Wölfe angegriffen.
Xomasch ist so ein Trottel, er wurde schon wieder niedergestreckt. Ich hingegen
wurde von meiner Rüstung gut geschützt! Mit dem Schlafzauber, bin ich
unbesiegbar, die Wölfe waren fast zu einfach! Ich brauche jetzt Gegner und
keine Opfer. Nur weil Xomasch zu unfähig ist mit ein paar Wölfen fertig zu
werden, können wir nicht gleich weiter, sondern müssen noch ein Weilchen länger
rasten.
21.
Flammleite 1367 TZ
Wir
nehmen ein wenig Abstand von der Stätte meiner glorreichen Schlacht. Es stinkt
erbärmlich.
22.
Flammleite 1367 TZ: Das Lager
Endlich können
wir weiterreisen, Xomasch hat sich soweit erholt. Am frühen Abend haben wir
endlich etwas gefunden. Nach einer Flußbiegung stießen wir auf eine
Holzpalisade. Wir haben uns erst mal in den
Wald geschlagen, da auf der Palisade Wachen zu sein scheinen. In der
Mitte war ein Holzturm zu sehen.
23.
Flammleite 1367 TZ: Täuschungsmanöver
Eigentlich
wollte ich vorgehen und sehen, was dort ist, aber irgendwas sagte mir, daß es
zu gefährlich sei näher an die Palisade zu gehen. Na ja im Endeffekt hat sich
herausgestellt, daß es nur Papp- Kameraden waren, die auf der Palisade standen.
Wir sind dann rein. Drinnen fanden wir einen riesigen Eulenbär, der uns aber
nicht weiter gefährlich schien, da er angekettet war. In der Höhle gab es
viele Fallen, die aber nicht ganz so schlimm waren. Eine weitere Untersuchung
ergab den Fund von einem Halbork! Ein häßliches Vieh. Ich habe ihm ein wenig
Manieren beigebracht. Ha! Der blutete auch so wie wir. Informationen
organisieren ist eine wahre Freude! Er war erst gar nicht gesprächig, aber dann
ein oder zwei Schläge später sprach er. Doch da er nicht nur das sagte, was
ich hören wollte, verpaßte ich ihm gleich noch ein paar! Welch Wonne! Wir
haben dann diesen Raum durchsucht und fanden dabei einige Papiere mit absolut
keiner Bedeutung, ein wenig Gold und ein Buch, welches aber Talas dieser
Tagedieb eingesteckt hat. Ich wird’ s mir später schon noch holen. Dann haben
wir die Höhle wieder verlassen, leider habe ich vergessen unseren Freund Dorfak
den Halbork zu töten, den die anderen zuvor gefesselt hatten. Auf dem Weg nach
draußen machten wir die Bekanntschaft mit einer Fallgrube. Nicht sehr bequem,
aber was soll’s!?! Während der Nacht tauchten dann plötzlich mehrere
Gestalten auf. Eine Frau und vier Halborks, darunter auch Dorfak. Im Verlauf des
Kampfes, wir waren gerade dabei zu siegen, als diese blöde Frau einen Spruch
wirkte und ich mich dem Bann der bunten Lichter nicht entziehen konnte. Dann
kann ich mich noch daran erinnern, daß sie auf mich zutrat und mir die Kehle
durchschnitt, dann wurde es düster um mich.
24.
Flammleite 1367 TZ: Wo ist meine Rüstung?
Als ich
heute aufgewacht bin, mußte ich zu meinem Entsetzen feststellen, daß meine Rüstung
weg war. Die anderen behaupteten, daß sie mir von den Orks gestohlen wurden
oder sonst irgendeine absurde Geschichte, es interessierte mich eh nicht
sonderlich, ich wollte eigentlich nur meine Rüstung wieder haben. Ohne sie fühle
ich mich so nackt und hilflos. Ich komme mir ohne meine Rüstung so wertlos vor.
Ich hole mir meine Rüstung wieder. Ich mußte dazu durch den Wald laufen und
bin dann an die Stelle gekommen wo sie sein sollte. Ich konnte sie nicht sehen,
sie mußte vergraben sein und so grub ich sie aus. Auf den Weg dorthin,
versuchte Talas mich mit seinem Geseier abzuhalten. Ich habe ihm das gegeben,
was er verdient hat: einen erholsamen Schlaf...haha!
Als ich sie fast ausgegraben hatte, kamen die anderen an. Da sie drohten
mich zu töten, sollte ich weitergraben, mußte ich mich geschlagen geben und
mit ihnen gehen. Aber ich faßte auch den Entschluß, mir die Rüstung wieder zu
holen, in der Nacht während meiner Wachschicht.
In
der Nacht vom 24. auf den 25. Flammleite 1367 TZ:
Es
scheint, als würden alle schlafen. Oh nein, Jorig ist noch wach. Er mißtraut
mir offenbar. Ich besänftige ihn in dem ich ihm Vorspiele ich sei wieder völlig
normal und siehe da er ist dumm genug mir zu glauben. Jetzt ist der Zeitpunkt
gekommen, ich gehe jetzt meine Rüstung holen. Ich bin zu dem Ort zurückgekehrt
an dem sie liegt. Verdammt sie sind mir gefolgt.
Jetzt
hat’ s hier im Wald eine große Verfolgungsjagd gegeben. Die Trottel waren so
laut, daß sie mich kaum noch gehört haben. Am Lager bin ich gleich weiter
gerannt. Sie wollten mich aber nicht weiter verfolgen, diese Feiglinge, notfalls
hätte ich sie alle getötet.
25.
Flammleite 1367 TZ: Flucht
Am Morgen
habe ich versucht meine Sachen aus dem Lager zu bergen. Xomasch dieser Idiot hat
versucht nach mir zu schlagen, aber zu Glück war ich schneller. Er hätte so nützlich
sein können, aber nun ist er ein Ziel. Talas ist ebenso dumm, er versuchte
seine Magie gegen mich einzusetzen, wie lächerlich, es hat natürlich nicht
geklappt. Ich hab mir dann meine Sachen geschnappt und bin weggelaufen. Wenn sie
nicht in der Überzahl wären, würde ich sie einfach platt machen.
Ich mache
mich auf den Weg nach Kusnia oder Naßbrunnen, je nach dem welches ich zu erst
finde! Leider kenne ich den Weg nicht mehr. Ach ich wird’ s schon finden.
Irgendwann
zwischen dem 25. und dem 30. Flammleite 1367 TZ: Ein Dorf
Leider
ist es keines der obengenannten. Ich habe eine falsche Abzweigung genommen, aber
die Leute hier helfen mir. Ich erzähle ihnen, daß ich mit einer
Abenteurergruppe unterwegs war und daß meine Freunde von einer Magierin der
Orks dahingerafft worden sind. Aber diese Magierin hat es nicht dabei belassen,
sondern hat sie als mordlustige Zombies wiederauferstehen lassen und die sind
dann auf mich los. Ich konnte mich gerade noch so retten! Diese Bauerntölpel
haben mir natürlich geglaubt. Sie werden sich schon um diese Verräter kümmern,
sollten sie jemals wieder auftauchen! Ich habe mir dann den Weg nach Naßbrunnen
beschreiben lassen und bin weiter gezogen.
30.
Flammleite 1367 TZ: ???
Ich habe
Beregond gefunden und habe auch ihm erzählt, daß die Gruppe uns verraten hat!
Wir müssen nur noch nach Kusnia und die Leute dort informieren. Wir sind gerade
in Kusnia angekommen. Ich gehe jetzt ins Wirtshaus um den Wirt von den
Geschehnissen in Kenntnis zu setzen. Er wird die Bevölkerung von Kusnia vor den
anderen warnen.
Was ist
geschehen? Wie bin ich hierher gekommen? Warum gucken mich alle so komisch an?
Irgend etwas ist hier passiert! Die anderen haben mir gesagt ich hätte mich
merkwürdig verhalten, aber ich kann mich an gar nichts erinnern. Sehr merkwürdig.
Was ist in den letzten Wochen vorgefallen?
Was
wollte Malbeth hier? Okay es geht also um diese Villa, wir sollen ein Dorf (Kusnia)
von einer Plage befreien. Die Gruppe ist hier schon einmal gescheitert und
deshalb kam Malbeth vorbei.
Talas überreicht
mir noch einige Schriftrollen und ein Buch, das offensichtlich ein Zauberbuch
ist, aber Talas konnte nichts damit anfangen.
Wir
wollen also in diese Villa hinein. In dieser Villa begegneten wir einem großen
Laken, welches ich erfolgreich mit dem Spruch Untote Festhalten aus meinem Ring
hielt und wir konnten es, nachdem wir die verwesenden Leichen zerstört hatten,
ebenfalls vernichten. Ich fühle mich noch nicht in Gefahr, aber nach den
Beschreibungen der anderen ist es hier sehr gefährlich! In diesem ersten Raum
fanden wir eine Art von Altar vor, auf dem zwei Katzenartige Statuetten
mit ihren Schwänzen einen Thron bildeten, auf dem ein Skelett saß. In
dem einen Raum fanden wir einen Haufen Asche, hier hatte einer tragischer Weise
Bücher verbrannt. In dem anderen Raum fanden wir noch drei halbwegs intakte Bücher
von geringerem Interesse. Unten im Keller, den wir als nächstes erforschen
wollten, trafen wir auf einige kleiner grüne Rauchwölkchen, die wir besiegen
konnten. In einem Raum fanden wir eine schwarze Wolke vor, die offenbar jeden
Angriff absorbierte, trotzdem gelang es uns sie zu zerstören und heraus kam ein
schwarzer Edelstein, den Xomasch einsteckte. Weiter unten wurden wir von 120-130
cm großen blauen Humanoiden angegriffen, es war schrecklich, es waren einfach
so viele. Wir wurden nicht mit ihnen fertig, Xomasch wurde eingekesselt und wir
mußten uns zurückziehen. Als wir später zurückgekehrt sind, mußten wir
leider feststellen, daß Xomasch tot war. Er war tot! Das konnte nicht sein,
nicht mal Talas konnte jetzt noch
etwas ausrichten! Wir haben uns seine Leiche geschnappt, und sind schnell nach
draußen gelaufen. Dort haben wir uns in einem der Außengebäude der Villa
versteckt. Dort hörten wir während der Nacht unheilvolle Geräusche. Ein
Stimme und Gekratzte, doch sie haben uns nicht gefunden! Zum Glück! Später in
der Nacht, klopft jemand an die Tür. Es ist Selina! Wie kam sie hierher? Sie
sagte, daß sie uns gefolgt sei und daß sie gerne hinein möchte. Ich habe sie
herein gelassen, es erwies sich als Fehler, denn erst jetzt habe ich erkannt,
was sie wirklich ist. Auch Talas war überrascht als ich ihn weckte. Selina erzählte
uns, daß der Vampir, den wir freiließen, über Vert hergefallen ist. Er hat
Selina zu seiner Dienerin gemacht und sie gezwungen die anderen Bewohner zu töten.
Sie würde uns gerne töten, darf aber nicht. Unser Glück. Ich fürchte mich
schrecklich, vor allem habe ich Angst um Rasberry! Hoffentlich kann Balian
Rasberry schützen. So langsam überlege ich, ob ich nicht doch lieber nach
Hause zurückkehren sollte und einfach noch ein wenig studieren sollte.
Mittsommerstag
1367 TZ: Bagbie
Heute ist
Bagbie wieder aufgetaucht. Er hat uns erzählt, daß Beregond weiter gezogen
ist. Er will sich neue Leute suchen, da er glaubt, daß wir alle tot seien
beziehungsweise unter dem Einfluß einer bösen Magierin stehen. Angeblich sei
ich derjenige gewesen, der ihm das erzählt habe. Ich weiß aber von nichts.
Wenn ich mal Zeit habe, befrage ich vorsichtshalber mal mein Tagebuch.
Wir
beschließen, daß wir aus Sicherheitsgründen Xomasch verbrennen wollen. Als
wir den Scheiterhaufen gerade fertig gebaut haben, taucht eine Mystra-
Priesterin auf. Ihr Name ist Marira, und ihre Göttin ist die Göttin der Magie,
höchst interessant. Talas hat dann mit ihr gesprochen und sie hat uns angeboten
uns nach Tiefwasser zu bringen, wo wir versuchen könnten Xomasch in einem der
größeren Tempel wieder beleben zu lassen. In Tiefwasser angekommen mußten wir
zu unserer großen Enttäuschung feststellen, daß eine Wiederbelebung
normalerweise nicht gewährt wird, wir aber für lächerliche 5000 Goldmünzen
dabei wären. Das stellen sich diese Priester so einfach vor. Wo in aller Welt
bekommen wir denn 5000 Goldmünzen her? Am Abend gehen wir alle los und
versuchen unser Glück. Beim Spielen, war ich nicht sonderlich erfolgreich und
habe eigentlich mehr verloren als gewonnen. Anschließend bin ich auf einer großen
Feier gelandet. Obwohl mein Freund tot war, habe ich mich mit reichlich Alkohol
zugeschüttet und dann auch amüsiert. Eigentlich etwas makaber.
1.
Eleasias 1367 TZ: ???
Was heute
geschehen ist kann ich nicht mehr so genau sagen. Ich weiß nur noch, daß ich
sooooooooooooo einen Schädel habe und mit Bagbie neben dem Tymoratempel
geschlafen habe.
2.
Eleasias 1367 TZ: Eine neue Bekanntschaft
Heute
haben wir eine charmante junge Frau kennengelernt: Rifka. Sie ist gewillt mit
uns zu ziehen. Wir wollen mit Mariras Hilfe zu dem Haus zurückkehren um die möglichen
Schätze zu bergen, die dort auf uns warten. Morgen soll es los gehen.
3.
Eleasias 1367 TZ: Gerichte
Rifka ist
in Schwierigkeiten. Angeblich wollte sie jemanden bestehlen. Wir alle versuchen
ihr natürlich zu helfen. Im Endeffekt haben wir uns wohl alle ein wenig
bedeppert angestellt. Letztendlich konnten wir aber mit Rifka losziehen und das
haben wir auch getan.
Wieder
unten im Haus, sind wir auf einen Typen gestoßen, der ekelig lange Fingernägel
hatte. Bagbie hat die Fackel trotz meines Rates nicht gelöscht und daher unsere
Position verraten. Ich habe versucht mit ihm zu verhandeln und ihm unsere Lage
zu erklären, aber er wollte nur daß wir sofort verschwinden. Plötzlich kam
ein Schwarm Riesenratten auf uns zu. Es gelang mir einige in den Tod zu
schicken, aber...
4.
Eleasias 1367 TZ: Wiederbelebt
Xomasch
und ich weilen wieder unter den Lebenden. Meine Wertschätzung für das Leben
ist größer geworden. Ich muß es mir abgewöhnen an der Front zu stehen! Wir
noch neue Sachen für Xomasch gekauft. Bagbie geht es sehr schlecht, er ist
verletzt und krank.
5.
Eleasias 1367 TZ: Krankheit
Bagbie
ist wieder bei Bewußtsein, aber es geht ihm noch schlecht. Er scheint sich eine
fiese Krankheit eingefangen zu haben, die Talas aber fast sofort heilen kann.
Bagie übergab mir einige Gegenstände, die scheinbar Magiekomponenten sind. Außerdem
habe ich ein weiteres Magiebuch erlangt. Ich könnte glatt eine Bibliothek
aufmachen. Hihi!
6. Eleasias 1366
TZ: Zurück nach Kusnir!
Am Morgen dieses eigentlich ganz schönen
Tages, bin ich in die Bibliothek von Kusnir gegangen, um einige Nachforschungen
anzustellen. Leider habe ich nichts finden können über eine Adlerfeste oder -
Burg. Eigentlich war rein gar nichts bekannt von dieser Region.
Später sind wir dann mit Mariras
Hilfe wieder dorthin zurückgekehrt. Wir standen direkt am See bei Kusnir. Ein
ungutes Gefühl beschleicht mich, aber ich möchte nichts sagen, um die anderen
nicht zu beunruhigen. Irgend etwas habe ich hier getan um uns und vielleicht
auch mich hier unbeliebt zu machen, aber was und vor allem warum???
Die Leute hier gucken uns argwöhnisch
an, als wenn wir das Böse in Person wären, und nicht die, die böse gucken,
laufen weg. Wir sind schnurstracks auf die Taverne zu gegangen, kaum waren wir
drin, jagten uns die Gäste und der Wirt gleich wieder davon. Hals-über-Kopf
sind wir geflüchtet...
Ein ganzes Stück außerhalb von
Kusnir haben wir dann Rast gemacht, wo ich alles erzählt habe, was ich noch wußte
und ich hatte eine Ahnung, daß die anderen auch etwas zu verheimlichen haben,
daher habe ich mich etwas abseits hingesetzt. Xomasch kam dann an und ist mir
auf die Nerven gegangen. Ich hab mich ziemlich elend gefühlt und ihn
weggeschickt, aber er wollte nicht gleich gehen, manchmal ist er ganz schön
herzlos. Die anderen sitzen am Feuer und unterhalten sich mit einem Elfen, der
vorhin zu uns gestoßen ist, ich glaube Camin ist sein Name. Ich muß etwas
unternehmen, ich muß die Sache bereinigen. Ich gehe am Besten unbewaffnet und
lasse sonst alles hier, außer meinen Ring, der könnte noch nützlich werden.
Wenn ich nicht zurückkomme und ihr dieses lest, dann haltet mich in Ehren. Auf
wiedersehen!
Jorig und Camin sei dank! Ihnen habe
ich mein Leben zu verdanken. Als ich im Dorf ankam, da wollten die mich gleich
lynchen! Ich konnte mich nicht einmal erklären! Ich hing schon am Baum, als sie
mich befreiten. Es war der reinste Horror... Moment mal, wo ist mein Ring...?Sie
haben meinen Ring gestohlen... dieses mieses Bauernpack! Na ja, den kriege ich
schon noch wieder, aber erst einmal muß ich diese mißliche Lage bereinigen,
jedoch nicht jetzt.
7. Eleasias 1367 TZ:
Ganwegen
Wir gehen den Fluß entlang in
Richtung eines Dorfes und ich werde das Gefühl nicht los, daß ich hier schon
mal gewesen bin. Unterwegs sehen wir schwarze Punkte am Himmel, die wir aber
nicht als mehr ausmachen können. Als wir uns Ganwegen näherten, mußten wir
feststellen, daß das Dorf überrannt wurde. Zu dem Zeitpunkt wußten wir noch
nicht von wem, aber im Dorf brannten noch einige der Häuser, die noch nicht völlig
zusammengebrochen waren. Überall lagen Leichen herum, alles schien geplündert
worden zu sein - Ein schrecklicher Anblick! In einem der Häuser fanden wir eine
gelb pelzige Kreatur, die schwer verletzt überlebt hatte und von zwei Hunden
oder Wölfen bewacht worden. Wir haben mit der Kreatur gesprochen und ihr Hilfe
zugesichert, wenn sie uns alles erzählt. Sie erzählte uns davon, daß der
Krieg gegen die Menschen begonnen habe und, daß sie von der Adlerburg aus einen
nächtlichen Angriff auf dieses Dorf gestartet hätten. Was dann geschah weiß
ich leider nicht mehr. Es ist ein dunkler Fleck in meiner Erinnerung.
9. Eleasias 1367
TZ: Ein Rastplatz
Heute ist nicht viel besonderes
passiert. Es hat angefangen zu regnen und wir haben einen Rastplatz gefunden, an
dem wir auch Überreste einer Rüstung fanden und verschimmelte Nahrungspakete.
10. Eleasias 1367
TZ: Die Burg
Jorig sagt, daß wir uns sputen
sollen, der Handschuh hat wieder mit ihm gesprochen, also manchmal denke ich
Jorig spinnt! Am frühen Nachmittag haben wir die Burg erreicht, sie lag 30-40 Schritt über uns. Durch den Handschuh, haben wir einen
Hinweis darauf erhalten, das der Panzerhandschuh die Burg mit einer Garnison
besetzt hat und, daß wir sie zurückerobern sollen! Durch das untere Tor sollen
wir gehen und dann zum hinteren Tor vordringen, wo sich der Panzerhandschuh aufhält.
Bevor wir dieses tun, wollen wir hier rasten und die Nacht abwarten, um im
Schutze der Dunkelheit die Festungsanlage zu betreten. Selina ist mal wieder
aufgetaucht und ist uns auf die Nerven gegangen. So sehr ich auch angst vor ihr
habe, nerven tut sie doch. Ich glaube sie weiß, daß ich (und vielleicht auch
die anderen) nur so tue, als wenn ich keine Angst vor ihr habe. Irgendwann habe
ich die Fähigkeit sie von ihrem Leid zu erlösen.
In der Nacht sind wir dann los und
sind an eine Steintür gekommen, die Jorig mit Hilfe seines Handschuhs geöffnet
hat und die uns in einen großen Raum mit vier kleineren Alkoven geführt hat.
In diesen Alkoven befanden sich drei Statuen, einer war ein Krieger, eine ein
Priester und die letzte, zu meiner Freude, ein Magier. Es führte eine weitere Tür
nach draußen, eine in einen Raum, in dem eine Waage aus Stein stand und einige
Gewichte, offenbar, war diese Burg einst eine Zollburg. Die vierte Tür des
Raumes, führte uns in einen länglichen Raum, in dem eine papierartige Wand den
Raum oder Gang aufteilte. Als wir diese Tür öffneten, schloß sich die andere.
Hinter der leicht zu zerreißenden Papierwand fanden wir Riesenameisen vor, die
wir ohne Verluste töteten. Jenseits einer weiteren dieser Wände, fanden wir
noch mehr Riesenameisen vor, jedoch nur Arbeiter und das, was die Königin zu
sein schien. Wir haben sie alle vernichtet und in das Loch gestopft, durch das
die Ameisen anscheinend in die Festung gelangte. Am Ende dieses Raums fanden wir
ein Mosaik unseres Handschuhs vor und eine Tür. Auf der anderen Seite war ein
großer runder Raum, dessen Wand wie ein Pavillon angemalt war, von dem aus man
die verfallene Villa sehen konnte. Ungewöhnlich war nur, daß zwei Wege
angemalt waren, die dort gar nicht waren... und siehe da: zwei Geheimtüren tat
sich uns bei näherer Betrachtung auf. Hinter der einen, fanden wir einen
ebenfalls runden Raum, auf dessen Boden sich eine Spirale eingelassen befand.
Eine Untersuchung offenbarte mir die Tatsache, daß der gesamte Raum magisch
ist. Unsere erste Vermutung fiel auf eine Art Transporterfeld, doch nach
mehrmaligen Versuchen ließ sich dies nicht eindeutig bestätigen.
Bei unseren weiteren Erkundungen,
haben wir einige dieser gelb pelzigen Kreaturen gefunden und getötet. Jedoch
kam es anschließend zu einem offenen Kampf, den Jorig nicht überstand und auch
Rifka wurde niedergeschlagen. Xomasch hat sie aufgehalten und wir konnten mit
den schwer verletzten auf der Schulter nach unten fliehen, wo wir uns hinter
einer der Steintüren verschanzt haben...
11. Eleasias 1367
TZ: Der Feuerriese
Ich habe eine seltsame Stimme gehört
und daraufhin, den Handschuh an mich genommen. Jetzt weiß ich, daß Jorig nicht
verrückt war. Der Handschuh spricht tatsächlich, und scheinbar verfüge ich über
mehr Fähigkeiten als Jorig (in Bezug auf den Handschuh natürlich!). Wir haben eine Laute Stimme gehört, konnten sie jedoch nicht
verstehen, aber die Erschütterung, die wir anschließend spürten sprachen ihre
eigene Sprache. Irgend jemand warf offenbar Felsen auf die Burg.
Vor der Tür (relativ weit weg
jedoch) stand eine gigantische Gestalt etwa sechs schritt hoch, mit schwarzer
Haut, feuerrotem Haar, einem Schienenpanzer und einem riesigem Schwert. Um den
Feuerriesen herum standen vier große hundeartige Viecher, mit rotglühenden
Augen. Um ihn herum schwirren Kreaturen mit einem Löwenhaupt und einem
Drachenleib samt Flügeln...! Beeindruckend und beängstigend zugleich!
Wir haben ihm per Flugpfeil eine
Nachricht zukommen lassen, auf die er eher ungehalten reagiert hat. Wir standen
also nicht nur durch den Handschuh unter Zeitdruck, sondern mußten auch noch
zusehen, daß wir nicht in den Angriff des Riesen hinein gerieten, dessen
Tochter offenbar von den Besatzern dieser Burg gefangengehalten wurde.
Uns blieb keine andere Wahl als nach
oben zu gehen und die Frau in der Küche (die ich vorhin nicht erwähnt habe)
mit ihren Hunden zu überwältigen. Sie ist jetzt tot...
In einem Lagerraum haben wir dann
cormyrische Soldaten befreit, die uns dann halfen einige dieser Gelbpelze
umzulegen. Ich weiß ja nicht...
Oben im hinteren Turm, unserem Ziel,
fanden wir eine Waffenkammer, in der eine gelbhäutige und verwarzte Gestalt
lauerte umringt von vier überdimensionalen Wölfen. Wir haben mit ihm
verhandelt und ihm die Dringlichkeit unserer Mission verdeutlicht und sind ohne
Kampf an ihm vorbei gekommen. Im Nebenraum war eine Art Mensch-Ork-Oger
Mischling zu finden, der einen schwarzen Handschuh an der linken Hand trug und
dann mit einem glitzerdem Rückstand verschwand. Wir haben den ganzen Raum
abgesucht, da wir zunächst annahmen, daß er unsichtbar sei. In einem Buch,
habe ich etwas von einem magischen Gefängnis gelesen. Laut dem Buch, war der
Raum mit der Spirale der „Zellenblock“, in dem sich die vier Zellen
befinden. Mit einem schwarzen Edelstein kann man jemanden einsperren und mit
einem weißen wieder befreien. Den Eintragungen zufolge, waren zwei der Zellen
besetzt und zwar war in Zelle 4 eine Person namens Lorganarch, der wohl schon
seit 50 Jahren dort verweilte, und in Zelle 3 die Tochter von Blutfeuer,
offensichtlich der Riese, der vor der Feste stand, die gerade erstürmt wurde.
Außerdem war noch folgender Satz in einer anderen Handschrift ergänzt worden: Fram
Cweartum Theostre Cume . Was bedeutet dies?
Auf Grund der noch tobenden Kämpfe
mußten wir uns nach unten zurückziehen. Talas und Xomasch sind verschwunden.
Mir war das vorher nicht aufgefallen... wo sind sie bloß???
Unten haben wir nochmal Kontakt mit
dem Riesen aufgenommen und er hat uns zeit bis Sonnenuntergang gegeben um seine
Tochter zu befreien. In dem Raum mit dem gemalten Pavillon haben Camin und ich
eine kleine Elfenbeinschatulle gefunden. Nach kurzer Überlegung, kam ich zu dem
Ergebnis, das die Schatulle Teil eines Zaubers ist und mein überragender
Intellekt sagte mir, das der Satz aus dem Buch das Schlüsselwort war! Ich
sprach also die Worte und siehe da, eine große Kiste tauchte auf. Ein Nebel
entstieg der Kiste und sprach: „Frei, endlich frei...!“ Außerdem waren noch
zwei Beutel in der Kiste. Einer enthielt 12
violette Edelsteine und der andere 4 kleine weiße. Das mußten die Schlüssel
sein. Camin und ich gingen also in den Spiralenraum und wollten die Riesin
befreien, doch stattdessen befreiten wir den Ogrillion und eine andere seltsame
Gestalt! Dann ging alles furchtbar schnell, der Handschuh weiß mich an den
Panzerhandschuh zu berühren, aber daß war nicht so einfach, da der Zweiköpfige
etwa 3m groß war! Camin schlug wie ein Wilder auf ihn ein. Irgendwie überlebte
ich ein oder zwei Schläge des Biests und wurde erst nach der Befreiung von der
Feuerriesin niedergestreckt.
Später bin ich dann aufgewacht und
alle waren wieder da und bei bester Gesundheit. Camin erzählte mir, daß der
Troll tot sei und der Riese sei auch glücklich abgezogen. Die Burg gehörte nun
uns.
12. Eleasias 1367
TZ: Plündern!
Ab heute beginnen die
Aufraumarbeiten, die Inventur und die Plünderung der Burg, ich derweil habe
mich in einem der Türme einquartiert, wo ich begonnen habe das magische Geschoß
zu studieren.
22. Eleasias 1367
TZ: Erste Erfolge
Ich habe den angestrebten Spruch
erfolgreich gelernt. Tauron, der Anführer der Soldaten hat sich uns als
Hauptmann der Wache angeschlossen. Um Geld locker zu machen, sind Talas, Rifka
und Camin nach Iriabor aufgebrochen um überzähliges Inventarium zu verkaufen
und um Vorräte mitzubringen. Ich habe Tauron außerdem gebeten, nach Kusnir zu
gehen und nach meinem Ring zu forschen und ein gutes Wort für uns einzulegen.
6. Eleint 1367 TZ:
Kein Ring
Tauron hatte kein Erfolg mit meinem
Ring. Unsere Situation ist nur bedingt bereinigt.
12. Eleint 1367 TZ:
Neuer Zauber
Ich habe das Studium des
Hypnotischen Musters erfolgreich abgeschlossen.
22. Eleint 1367 TZ:
Misslungen
Leider ist es mir nicht gelungen den
Zauber Alp zu erlernen, vielleicht bin ich in einigen Monaten aufnahmefähiger.
30. Eleint 1367
TZ: Besuch
Heute ist ein gewisser Sirias von
Waterdeep hier aufgetaucht mit einem seltsamen stummen in Kettenhemd und -Zeug
gewandeten Begleiter. Irgendwie kommt dieser Sirias mir bekannt vor...
1. Marpenot 1367
TZ: Zauber gelernt
Erscheinung verändern ist mir
erfolgreich in Fleisch und Blut übergegangen (und vor allem in den Geist).
13. Marpenot 1367
TZ: Das ging daneben
Trugbilder liegen mir offenbar
nicht!
21. Marpenot 1367
TZ: Talas und der Rest kehren zurück
Talas und die anderen sind heute zurückgekehrt,
sie haben mir eine Schriftrolle (Identifikation) mitgebracht und 100 Perlen. Wie
nützlich, jetzt kann ich alles identifizieren, was wir so an magischem Krams
gefunden haben. Sie erzählen außerdem, daß sie Truppen des Vereinigten Königreiches
begegnet sind. Der Hauptmann erzählte, das König Halvor vom Sembia und König
Assam von Cormyr eine Allianz gebildet haben. Doch was sie planen ist nicht
bekannt.
Unser Gast hat das Wort ergriffen.
Zunächst teilte er uns mit, das er als Elminster von Schattental besser bekannt
sei... da ging mein Mund nur noch schwer wieder zu. Wochenlang mit Elminster
unter einem Dach und es nicht gewußt! Peinlich.
Ich möchte hier nur eine verkürzte
Version der Geschichte wieder geben. Malbeth ist ein Avatar von Cyric dem (bösen)Gott
des Todes! Unsere Aufgabe besteht in einfachen Worten darin, die Welt zu retten,
denn wir sind laut Elminster, die Auserwählten aus der Prophezeiung!
Zunächst einmal müssen wir in den
Süden und verhindern, daß ein Dämon auf Faerum wandelt. Das sollen wir tun,
indem wir einen Magier zu Rate ziehen, der schon recht
lange tot ist! Dann sollen wir eine zweite Bedrohung eindämmen und zwar
sollen wir verhindern, daß der tote Gott Baal wiedererweckt wird (daher Cyrics
Interesse an dieser Sache, denn er tötete Baal!) Dazu müsse wir sieben
Artefakte finden und zwar die sechs Tränen und den Schädel, das Symbol Baals’
und dann müssen wir noch einige Leute ausfindig machen, die uns helfen können,
denn sie haben diese Mission schon einmal erfüllt. Dazu gehören eine Kämpferin
namens Jaheira, eine Diebin namens Imoen, die sich derzeit in der Kerzenburg
aufhält, ein Krieger namens Khalid und Dynahyra und Minsc, die sich beide in
Rashhemen aufhalten. Am schwierigsten sollte es sein die Klerikerin Niconia zu
erreichen, da sie sich in der Drow Stadt Menzoberanzan aufhält. Elminster erzählt
noch ein bischen und stellt uns seine Begleiterin vor, es ist Simona, die
Schwester von Selina. Sie ist jetzt ein Paladin von Tyr geworden. Da sie völlig
verwirrt ist, klären wir sie auf über die Geschehnisse.
22. Marpenot 1367
TZ: Identifizieren
Scheingeräusche habe ich
abgebrochen, Identifizieren ist viel wichtiger.
1. Uhtar 1367 TZ:
Lernerfolg
Identifikation habe ich jetzt in
meine Spruchsammlung aufgenommen.
3. Uktar 1367 TZ:
Verkaufsreise
Camin und Talas sind nochmal nach
Iriabor aufgebrochen, um all das identifizieren zu lassen, was ich nicht
erkennen konnte und um noch ein paar Dinge zu verkaufen bzw. einzukaufen.
3./4. Nachtal 1367 TZ: Eine
Antwort aus Kusnir
Vor einiger Zeit habe ich einen
Brief nach Kusnir geschickt um meinen Ring irgendwie zurückzubekommen. Jetzt
bin ich mit Jorig nach Kusnir gereist um ihn ggf. zurückzukaufen. . Ich habe
verhandelt was das Zeug hielt und habe am Ende den Ring für 50 Gold und 3
Platin zurückerhalten. Jedoch muß ich sagen, daß ich die Situation im Griff
hatte und Jorig sich mit seinen 50 Gold ja unbedingt einmischen mußte, der
dumme Bauer wäre auch mit 7 Platin zufrieden gewesen... wenn Jorig zu viel Geld
hat, dann sollte es doch in etwas sinnvollem Anlegen...

