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Jahr 2007 war es lange recht ruhig, kein Wunder, die Umgehungsstrasse
ist in Betrieb, die Bahnanlagen verfallen weiter und drohen ganz in
Vergessenheit zu geraten..... Doch im Juni wurde die Bahn wieder erwähnt, allerdings nicht im positiven Zusammenhang: Auszüge eines Artikels der Publikation "Sulingen life", herausgegeben von der hiesigen Kreizeitung Thema: „Grünes Licht für Zukunftskonzept-städtebauliche Sanierungsmassnahmen Sulingen-Nord“ Konkret geht es um grossflächige Änderungen und Bebauungen im nördlichen Bahnhofsbereich, einschliesslich der Gelände auf dem früher Lagerschuppen etc. standen. .....Die Bahnlinie zerschneidet die Stadt in Ost und West, ein Zusammenwachsen ist unmöglich – spätestens seit der Stillegung der Bahnstrecke wurde der Missstand offensichtlich. Die grossflächigen Bahnanlagen, immerhin rund sieben Hektar, liegen grösstenteils brach...... ......nach den Betriebsverlagerungen und den letzten noch ausstehenden Grundstücksverhandlungen mit der Deutschen Bahn ist der Rückbau der Bahnlinie geplant. „Bis auf die zur Zeit für den Werksverkehr genutzten Gleise und einen eventuellen Regionalverkehr, die Option für eine spätere Wiederaufnahme des Bahnverkehrs bleibt....... “ (Aussage vom Sulinger Stadtplaner Sebode) .......Sebodes Berufsethik erklärt sich aus dem Grundsatz: „eine Stadt wird sich immer fortentwickeln. Wenn nicht ist sie eine tote Stadt.“....... Soweit die Auszüge aus dem Bericht. Die Planungen sollen sich über einen Zeitraum von 10-15 Jahren erstrecken, das heisst man denkt zumindest in Sulingen selbst überhaupt nicht daran die Strecken zu reaktivieren, die Sätze bezüglich dieses Themas dienen in dem Bericht wohl nur zur Beruhigung der Bahnanhänger in Sulingen. Es ist ausserdem eine Strassenerbindung von der Nienburger Strasse zur nördlichen Entlastungsstrasse geplant, zu befürchten ist das diese Verbindung durch den dann gleislosen Schacht der Nienburger Bahnstrecke verläuft . Hier ist eine Karte vorhanden, in der ich das voraussichtliche Gebiet markiert habe. Nur einen Monat später, am 18 Juli erscheint in der Kreiszeitung folgender Bericht:: Rolf Kramer: "Die Zukunft liegt auf der Schiene" SPD-Bundestagsabgeordneter spricht sich für die Reaktivierung des Sulinger Kreuzes aus Mit seinem neuen Bahnkonzept für Niedersachsen hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bei dem Bundestagsabgeordneten Rolf Kramer (SPD) offenen Türen eingerannt. Kramer, der sich nach eigenen Angaben schon seit vielen Jahren für die Reaktivierung des so genannten Sulinger Kreuzes engagiert, hält ein Umdenken in der niedersächsischen Verkehrspolitik, gerade auch mit Blick auf den zukünftigen Güterverkher zum Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven, für dringend geboten. Während eines Ortstermins mit dem VCD-Landesvorsitzenden Michael Frömming und Dipl.-Ing. Roland Sellien von der Studiengruppe Nahverkehr am Sulinger Bahnhof wurde deutlich, "das es in Niedersachsen erheblichen Nachhol- und Aufbaubedarf im Schienenpersonennahverkehr gibt", sagte Kramer jetzt gegenüber dieser Zeitung. Angesichts von 40 % mehr Bahnfahrgästen in den vergangenen 10 Jahren und der Klimaentwicklung sei eine zukunftsfähige Verkehrspolitik unumgänglich. "Die Zukunft liegt eindeutig auf der Schiene", waren sich Rolf Kramer, Michael Frömming und Roland Sellien einig. Ene besondere Bedeutung komme dabei dem Sulinger Kreuz zu. Zwar seien die Strecken zwischen Bassum und Rahden sowie Diepholz und Nienburg nicht im besten Zustand, aber sie bestünden noch und könnten repariert werden. "Die Infrastruktur für das Sulinger Kreuz darf, auch wenn zur Zeit keine Züge fahren und die Strecke teilweise zugewachsen ist, auf keinen Fall aufgegeben werden", so Kramer, der die Reaktivierung der beiden Bahnlinien auch als Daseinsvorsorge für den ländlichen Raum sieht. Einig war sich der Abgeordnete mit den beiden Experten vom VCD, das die Anbundung an die Seehäfen, hier insbesondere an den neuen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven, der Güterverkehr über das Sulinmger Kreuz eine Zukunft hat. Mit den Einnahmen aus dem Güterverkehr könne dann auch der Schienenpersonennahverkehr finaziert werden und attraktive Verbindungen Richtung Hannover und dem Ruhrgebiet angeboten werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt für Rolf Kramer sei die Erhaltung und die Sicherung der Streckenabschnitte die derzeit befahren werden, und zwar in Barenburg und Rehden. Wenn das nicht mehr ginge hätte das erhebliche wirtschaftliche Nachteile für die ganze Region, ist sich der Abgeordnete sicher. Jetzt muss man abwarten was daraus wird, es wäre schön wenn Herr Kramer auch den Bahngegnern vor allem in der Sulinger Stadtverwaltung ordentlich Feuer machen könnte...... 28.07.2007: es gibt neue Bilder vom Stellwerk Sn, sie wurden von Mike Dießelmann zur Verfügung gestellt, dafür herzlichen Dank! Hier geht es zu den Bildern (bitte nach unten scrollen!) 31.07.2007: jetzt geht es Schlag auf Schlag....ein weiteres Stück Gleis wurde entfernt!!! Im Sulinger Ortsteil Vorwohlde wurde im Zuge der Erneuerung einer Gemeindestrasse das Gleis an einem Bahnübergang entfernt, die Absperrbake an der Stelle signalisiert: "hier geht nichts mehr!" ![]() das Ganze mit Blickrichtung Bassum, das herausgetrennte Gleisstück wurde auf die Trasse gelegt. Nach Informationen der Eisenbahnchronikgruppe Rahden ist die Strecke auch im Bereich Scholen mehrfach im Bereich von Gemeindestrassen unterbrochen, ebenso ist die Strecke auf den Stellwerkseinrichtungen in Rahden und Bassum nicht mehr vorhanden (vielen Dank an Mike Dießelmann für diese Info!). Es werden also immer mehr Fakten geschaffen welche eine Reaktivierung schwieriger machen, trotzdem wünsche ich Herrn Kramer und dem VCD viel Glück und Hartnäckigkeit bei ihrem Vorhaben! Am 8.8.2007 erschien in der Zeitung "Neue Westfälische" folgender Artikel zu der weiteren Unterbrechung der Strecke: Rahden/Sulingen. Über eine Wiederbelebung wird immer mal wieder diskutiert. Für den westfälischen Teil zeichnet sich zumindest eine Nutzung ab. Im niedersächsischen Teil dagegen gibt es neue Lücken in der Trasse. Seit Jahren dümpelt die Bahnstrecke von Rahden in Richtung Bremen vor sich hin. Statt Waggons gibt es auf weiten Teilen der Bahnstrecke nur Wildwuchs – und davon reichlich. Für den Streckenabschnitt zwischen Rahden und dem NRW-Nordpunkt gibt es jetzt neue Überlegungen. Sollten sich ein möglicher Betreiber und die Behörden einig werden, dann könnten hier Draisinenfahrten angeboten werden – Interesse hat auch die Gemeinde Wagenfeld. Einen potenziellen Betreiber gibt es inzwischen. Es seien aber noch keine Verträge unterschrieben, sagte Rahdens Bürgermeister Bernd Hachmann. Während der südliche Bereich der Bahnlinie von Rahden in Richtung Bremen zumindest theoretisch noch durchgehend befahrbar ist, ist das derzeit im nördlichen Bereich nicht gegeben. Im Bereich des Sulinger Ortsteils Vorwohlde ist im Zuge des Ausbaus eines Wirtschaftsweges ein sechs Meter langer Abschnitt aus dem Gleiskörper herausgetrennt worden. Nach Ansicht von Bahn-Befürwortern erschwere das eine Reaktivierung der Trasse. Sie sprechen von einem „Tod auf Raten“. Eckhard Sebode sieht das gelassen. Der Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung im Sulinger Rathaus verweist darauf, dass es sich bei dem Ausbau des Wirtschaftsweges um ein Bauvorhaben der Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaft handelt. Sollte die Bahnlinie aber wieder reaktiviert werden, dann könnte das fehlende Gleisstück wieder eingesetzt werden. Auch im Bereich der Sulinger Ortsumgehung, für die vor zwei Jahren einige Meter Gleis aus der Trasse herausgetrennt worden waren, könnten die Schienen wieder eingebaut werden. Die Stadt Sulingen habe gegenüber dem Landkreis Diepholz deutlich gemacht, dass sie eine mögliche Wiederbelebung der Bahn begrüße. Die städtischen Planungen würden einem solchen Schritt nicht entgegen stehen. Die erneute Herausnahme von einigen Metern Gleis bezeichnet Michael Frömming vom niedersächsischen Landesvorstand im Verkehrsclub Deutschland (VCD) als „psychologisch ungünstigen Effekt“. Das könne bei Bürgern den Eindruck erwecken, dass eine Wiederbelebung der Bahn von Rahden in Richtung Bremen nicht mehr möglich sei. Von einem „Tod auf Raten“ will Frömming aber nicht sprechen. Im Fall einer Reaktivierung müssten die Gleise ohnehin erneuert und die Trasse freigeschnitten werden. Der Ausbau von Schienen in Vorwohlde stehe einer Wiederbelebung nicht im Weg. Kurzfristig habe die Bahnlinie von Rahden in Richtung Bremen keine Perspektive. Mittelfristig sehe das aber anders aus, so Frömming. Wiederholt hatte der VCD darauf hingewiesen, dass angesichts der zu erwartenden deutlichen Zunahme des Güterverkehrs auch durch den neuen Tiefseehafen bei Wilhelmshaven die Straßen und die vorhandenen Bahnstrecken nicht ausreichten. Der Bahnstrecke in Richtung Rahden werde daher in Zukunft eine größere Bedeutung zukommen.Für die Verwendung des Artikels vielen Dank an Herrn Spreen-Ledebur von der neuen Westfälischen! |
30.08.2007: schon wieder schlechte Nachrichten!! folgender Artikel in der Sulinger Kreiszeitung: Züge durch "Bogen" von City fern halten? Stadt Sulingen erhofft sich durch "ISEK" mehr Fördermittel für die "Sanierung Sulingen Nord" Sulingen (ab) Die Stadt
Sulingen plant, im Zuge der neuen EU-Förderperiode 2007 bis 2013 ein
"integriertes städtisches Entwicklungskonzept", kurz ISEK, zu
erarbeiten. Was das zu bedeuten hat, wurde am Dienstag im Rahmen einer
Bürgerinformation vermittelt - die Zuhörerschar in der Alten Bürgermeisterei
war "überschaubar". Uwe Lögering und Norbert Hildebrand von der DSK
(Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH), Eckhard Sebode,
Fachbereichsleiter Planung und Bauordnung der Stadt Sulingen, und Dieter
Frenzel, Stadtplaner der "argeplan", besetzten den Expertentisch der
von Bürgermeister Harald Knoop geleiteten Veranstaltung. Kein grundsätzlich neues
Thema: Das von der Stadt geplante ISEK hat zum Ziel, Mittel der Wirtschaftsförderung
aus dem "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) für die
bereits angeschobene "Sanierung Sulingen Nord" (die Kreiszeitung
berichtete) einzuwerben. Dies würde "neue Perspektiven, neue Chancen eröffnen",
so Knoop. Ein größeres Investitionspotenzial stünde zur Verfügung, die
teilweise Re-Finanzierung des kommunalen Kofinanzierungsanteils durch
Städtebauförderungsmittel ist möglich und - eine neue "Spielregel" -
das von der Stadt beizusteuernde "Scherflein" kann Mittel von privater
Seite beinhalten. Zu den Zielen der "Sanierung Sulingen Nord" gehört
bekanntlich die Verlagerung von Betrieben aus dem östlich der Bahnlinie
gelegenen Sanierungsgebiet, denen sich hier nicht das gewünschte
Entwicklungspotential bietet, die Umnutzung von "Industriebrachen"
und nicht mehr genutzter Bahnanlagen, die Schaffung von Querungen der
Bahnlinie, die jetzt den westlichen vom östlichen Innenstadtbereich trennt
sowie der Bau einer Straße entlang der Bahnlinie mit entlastender Wirkung für
Wohngebiete. Durch die zusätzlichen
Mittel wäre zum Beispiel die Erweiterung des Sanierungsgebietes im Süden
möglich, erläuterte Dieter Frenzel. Und man könnte "das Unmögliche
andenken und angehen", nämlich die Schwefelzüge (die letzte verbliebene
Nutzung der Bahnstrecke) aus dem Innenstadtbereich "herauszuhalten":
Die Strecke bildet ein "umgekehrtes Y", auf dem die Züge aus
südlicher Richtung kommen, am Bahnhof sozusagen "wenden" und in
südwestlicher Richtung weiterfahren. Warum nicht einen eleganten Bogen als
"Abkürzung" bauen? Das ISEK ist Thema der
nächsten Ratssitzung, kündigte Knoop an. Die Zeit drängt, denn wenn bereits in
2008 Mittel fließen sollen, ist der 17. Oktober "Abgabeschluss" für
das Konzept, das dann noch beim zuständigen Ministerium in Hannover "punkten"
muss. Aus dieser Luftaufnahme wird deutlich was mit dem eleganten Bogen gemeint ist: Die Abkürzung von der Strecke Diepholz-Sulingen zur Strecke Sulingen-Rahden. Der gesamte Sulinger Bahnhof wäre dann nach heutigem Stand (nur noch Wendebahnhof für die Schwefelzüge, kein weiterer Verkehr) überflüssig! Jetzt kann man wohl nur noch hoffen das es nicht zu einer Entwidmung kommt, jedenfalls sind die Ereignisse der letzten Wochen ein Tod auf Raten! |
Am 25. Oktober erscheint in der Sulinger Kreiszeitung ein weiterer Artikel zum Thema ISEK: "Das hat doch Charme" Stadt Sulingen bringt Wachstums- und Entwicklungskonzept auf den Weg Sulingen (oti) Ein wenig stolz wirken Eckard Sebode und Dennis Lakemann schon: "Wir gucken in die Zukunft - die Basis ist die Vergangenheit." Sebode, Leiter des Fachbereiches Planung und Bauordnung der Stadt Sulingen, und Fachbereichsmitarbeiter Lakemann stellten gestern das ISKE vor, das sie jetzt auf den Weg in die Landeshauptstadt Hannover brachten. "ISEK steht für Integriertes städtisches Wachstums- und Entwicklungskonzept", erklärt Sebode. Lakemann ergänzt: "Empfänger ist das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen , Familie und Gesundheit." Die Stadt Sulingen hofft, mit ihrem Konzept bei der Vergabe von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionlae Entwicklung (ERFE) berücksichtigt zu werden. Das Sozialministerium verwaltet die (Geld-) Töpfe, aus denen die Europäische Union im Förderzeitraum 2007 bis 2013 die Erneuerung und Entwicklung städtischer Gebiete fördern will. Erst am 10. August hatte das Land Niedersachsen die ISEK-Richtlinien auferlegt. "Wir hätten uns mehr Zeit gewünscht , um die ein oder andere Variante durchzuspielen." Für den Stadtplaner haben die Förderungsstrukturen durchaus Charme. "Vor allem, weil die in Aussicht gestellten Zuschüsse mit Mitteln aus der Städtebauförderung kombiniert werden können." Klartext: Findet das Sulinger Konzept Gefallen in Hannover, könnte das bereits vom Sozialministerium als förderungswürdig anerkannte Sanierungsverfahren Sulingen-Nord in den Genuss zusätzlicher Finanzspritzen kommen. Nicht nur das. "Wir würden in die Lage versetzt werden, auch Projekte außerhalb des Sanierungsbebietes fördern zu lassen." Ideen sind in dem 88 Hektar umfassenden Entwicklungskonzept neben den Vorhaben des Sanierungsverfahrens reichlich festgeschrieben: etwa die Anbindung der geplanten Nord-Süd-Achse an die nördliche Entlastungsstraße, die Vernetzung von Grünzonen oder die Schaffung von zusätzlichem Raum für soziale Einrichtungen. Der Clou wäre allerdings die Verbannung der Rangiertätigkeiten der Deutschen Bahn von den Gleischen des Sulinger Bahnhofs vor die Tore der Stadt (wir berichteten). Sebode: "Die Gleise können liegenbleiben, wenn der Museumszug mal fahren will. Dennoch würde und das ungeahnte Möglichleiten eröffnen." In der Theorie ist die Förderung von Einzelprojekten eines jeden ISEK von bis zu 50 % der Gesamtkosten möglich. Ob die Förderungen wirklich in dieser Höhe gewährt werden, wagt Sebode zu bezweifeln. "Die Co-Finanzierung ist zwar schwierig, es werden sich allerdings viele Mittelzentren nach den Geldern ausstrecken." Eine Entscheidung, ob das Sulinger ISEK Berücksichtigung findet, wird erst im nächsten Jahr erwartet. Sebode: "Die Vorprüfungen laufen bis Endes des Jahres in den Regierungsvertretungen." Und die haben einen 320 Punkte umfassenden Prüfkatalog abzuarbeiten. Dazu wurde eine Zeichnung veröffentlicht, darin sind neben dem gesamten Bahnhof auch die Streckengleise aus Richtung Diepholz und Rahden als Planungsgebiet markiert, von wegen Museumszug, hier geht es um das komplette Aus!! Ich habe hier das entsprechende Gebiet 1:1 nachgezeichnet, daraus wird deutlich das auch der Bereich von der Weiche der Diepholzer Strecke in das Streckengleis aus Richtung Rahden und weiter bis zum Bahnhof betroffen ist: ![]() von links kommt die Diepholzer Strecke und zweigt in das Gleis aus Richtung Rahden ein...... ![]() ...um dann in den Bahnhof weitergeführt zu werden. Wenn hier noch "der Museumszug fahren soll", wieso ist dann der komplette Bereich überplant? Das kann eigentlich nur das Ende der Trasse bedeuten! Die Doppelleitplanke links gehört nicht zu einer Rennstrecke sondern sie sichert die Zufahrt zur Post gegen die Eisenbahn ab. Nicht das sich sich hier etwa ein Pkw mit den durchrauschenden Zügen anlegt......... Das Diepholzer Streckengleis lag früher seperat, deswegen auch die Breite der Trasse, zu sehen auch auf diesem Bild von 1983! |
Am 7. November erscheint im "Sulinger Wochenblatt", eine Publikation des Aller-Weser-Verlag folgender Bericht, daraus wird m. E. ersichtlich das das Ende der Eisenbahn in Sulingen unaufhörlich näher rückt! "Die Bahn ist der "Kasus Knacktus" der Planer" Rangiertätigkeit erschwert die Stadtentwicklung Sulingen (sdt) "ISKE" ist das neue Schlagwort in der Stadt, und es steht für "integriertes städtisches Wachstums- und Entwicklungskonzept". Ein solches liegt druckfrisch für Sulingen vor und trat in der vergangenen Woche die Reise in Richtung Landeshauptstadt Hannover an, von wo man sich Zuschüsse erhofft. Hinter Eckard Sebode, Leiter des Fachbereiches Planung und Bauordnung der Stadt Sulingen, und Fachbereichsmitarbeiter Dennis Lakemann liegt mit diesem "Werk" eine arbeitsintensive Zeit mit dem Ziel, die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung durch die Erneuerung und Entwicklung städtischer Gebiete zu stärken. "Der Kasus Knacktus an der Sache ist die Bahn" erklärt Seebode. Die Zäsur des Ortes durch die brachliegenden Bahnanlagen erschwert die Planungen. Nach Ansicht der Fachleute würde eine "Umsiedlung" der Rangiertätigkeiten der Deutschen Bahn von den Gleisen des Sulinger Bahnhofs vor die Tore der Stadt keinen großen Aufwand bedeuten. Der Bau einer Verbindungsschleife südlich von Sulingen schwebt Sebode vor. "Warum müssen für so einen Anachronismus sieben Hektar Fläche genutzt werden, damit die eine Lok, die Sulingen noch ansteuert, hier umgespannt werden kann?", fragt er sich. "Das macht die städtebaulichen Planungen ungleich schwerer." Ausweichmöglichkeiten, die nur noch eine tangentiales Berühren der Stadt bedeuten würden, kann er aufzeigen. "Jetzt fehlt uns nur noch das OK der Bahn", sagt der Fachbereichsleiter. Mit einer Verbindungsspange im Süden, die sämtliche innerstädtische Gleisanlagen entbehrlich werden lässt, eröffnen sich den Planern vielfältige Potentiale. An erster Stelle steht dabei der Bau einer Erschließungsstrasse. Die angestrebte Situation zieht außerdem die Möglichkeit nach sich, Gewerbebetriebe beiderseits der Bahn direkt zu erschließen. Betriebsverlagerungen für entwicklungsfähige Betriebe und Entwicklungsmöglichkeiten für standortgebundene Firmen sind weitere Pluspunkte. Und auch einer Erweiterung der Innenstadt würde durch den verlagerten Rangierbetrieb nichts mehr im Wege stehen. Das "ISEK" sieht außerdem ein Wohngebiet vor, in dem sich die Planer beispielsweise Mehrgenerationen- oder auch barrierefreies Wohnen vorstellen können. Positive Auswirkungen sollen schließlich auch das touristische Angebot und die Lebensqualität in der Stadt erfahren, und zwar durch den Ausbau der Naherholung. Derzeit liegt das Sulinger Konzept noch in Hannover und wird von wachsamen Augen studiert. Die Vorprüfung soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Damit ist wohl alles gesagt, man will gar keine Bahn mehr haben in Sulingen, nicht jetzt und auch nicht in Zukunft! Kaum zu glauben, aber nachfolgende Postkarte ist gegenwärtig in Sulingen erhältlich: ![]() Die Rückseite vom Stellwerk "Sf", sowie auf dem eingeklinkten Bild links ein Stück vom Lokschuppen erkennbar. Das alles quasi als Kontrast zu den schlechten Nachrichten, ein Abgesang auf die Relikte??? Fortsetzung folgt......... |
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