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Ein schneller historischer Überblick Die Römer-Zeit begann in Deutschland mit der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar. 53 v. Chr. drang er mit seinen Truppen bis zum Rhein vor, der zunächst die Grenze des römischen Reiches bildete.
Unter Imperator Augustus wurde ab 15 v. Chr. das Voralpenland bis zur Donau erobert. Zur Sicherung der Grenzen wurden zahlreiche Militärlager (Kastelle) angelegt, in ihrem Schutz und im befriedeten Hinterland entstanden zivile Siedlungen. Mit dem Sieg in der "Schlacht am Teutoburger Wald" gelang es den Germanen 9 n. Chr., das Vordringen der Römer bis an die Elbe und den Aufbau einer weiteren römischen Provinz nordöstlich des Rheins zu verhindern.Die römischen Gebiete in Deutschland gehörten zu den vier Provinzen Nieder- und Obergermanien, Belgien und Rätien. Der größte Teil nordöstlich von Rhein, Limes und Donau - die Germania Magna - gehörte aber nie zum Imperium Romanum. Ab 73 n. Chr. eroberte Rom weitere rechtsrheinische Gebiete zwischen Rhein und Donau. Zum Schutz gegen eindringende Germanen wurde eine Grenzbefestigung, der Limes, gebaut. Er begann südlich von Remagen am Rhein und zog durch das heutige Hessen, Baden-Württemberg und Bayern bis zur Donau, die in Einingen zwischen Ingolstadt und Regensburg erreicht wurde. Mitte des 3. Jahrhunderts eroberten die Germanen diese Gebiete wieder zurück. Ab Ende des 4. Jahrhunderts begann der Zerfall des Imperium Romanums. Die Legionen wurden allmählich aus den germanischen Provinzen zurückgezogen, Teile der römischen Verwaltung konnten sich bis zur Auflösung des römischen Reiches im Jahr 476 halten. |