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Und sonst... Sehr viel umfangreicher als auf Briefmarken spiegelt sich die römische Geschichte in den Stempeln der Post wieder. Fast jedes Jahr wird irgendwo in Deutschland ein Stadtjubiläum gefeiert, eine große Ausstellung eröffnet oder eine Tagung abgehalten zum Thema Römer. Vieles davon ist Anlass für Sonder- und Werbestempel. Hier nur ganz wenige Beispiele aus den letzten Jahren:
  Am nördlichen Ende des Limes lag das Kastell von Neuwied-Heddersdorf. Es wurde um das Jahr 100 gegründet. Als Besatzung ist die Cohors XXVI voluntariorum civium Romanorum und später die Cohors II Hispanorum equitata bezeugt   Auf dem Gelände einer Villa Rustica im heutigen Straubing wurden 1950 Statuetten, Gesichtsmasken und Paraderüstungen gefunden. Es handelt sich um den größten Verwahrfund von Paraderüstungsteilen. Sie wurden während einer der Alemanneneinfälle in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts vergraben. Der Schatzfund ist heute im Gäubodenmuseum zu sehen.  Aalen beherbergt heute das Deutsche Limesmuseum. In der Römerzeit lag dort das größte Reiterkastell nördlich der Alpen. Regelmäßig gibt es Veranstaltungen wie die Römertage, die den Menschen die römische Vergangenheit nahebringen wollen.  Ausstellungen zur römischen Geschichte gehören zum festen Bestandteil der deutschen Museumslandschaft. Auf solche mit überregionaler Ausstrahlung machen gelegentlich die in den Briefzentren der Post eingestzten Maschinenwerbestempel aufmerksam. Die Gladiatoren-Ausstellungen war auch in Hamburg zu sehen.  Das Landesmuseum Trier widmete 2007 dem römischen Kaiser Konstantin (um 275 - 337) eine große Ausstellung. Er war Kaiser, der Konstantinopel gegründet hat und die das Christentums als Religion anerkannt hat. In seinen ersten Regierungsjahren war Trier zeitweise seine Residenz.Ein privater Brief-Kurierdienst gab zu Ausstellung einen Satz mit Konstantin-Marken <H> heraus.   Der erste offizielle philatelistische "Nachweis" der so genannten Schlacht am Teutoburger Wald, in der der römische Statthalter Varus im Jahr 9 n. Chr. mit drei Legionen geschlagen wurde. In diesem Sonderstempel ist die auf dem Schlachtfeld in Kalkriese bei Osnabrück gefundene Maske abgebildet, das Wahrzeichen der Ausgrabung und des Museumsparks.  |