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Was fehlt... ... auf deutschen Briefmarken sind Personen und Ereignisse aus der Römer-Zeit. Kein Hinweis auf Tacitus, der die Germanen so trefflich charakterisiert hat, oder auf die Schlacht am Teutoburger Wald, in der drei römische Legionen aufgerieben wurden <H>. Überhaupt gibt es keine einzige Marke, die sich mit der germanischen Geschichte befasst. Nicht einmal bei den Nationalsozialisten, die das Germanentum nationalistisch verklärten, reichte es dafür.
Es lassen sich allerdings einige "bedeutende Deutsche" finden, deren Wirken in einem gewissen Zusammenhang zur römischen Geschichte steht. THEODOR MOMMSEN(DDR 1950; Berlin 1958) Theodor Mommsen gilt als bedeutenster Historiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk ist die mehrbändige Römische Geschichte. Dafür wurde er 1902 als erster Deutscher mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Schlacht am Teutoburger Wald - von der schon Mommsen zu Recht vermutet hatte, dass sie bei Kalkriese im Osnabrücker Land geschlagen wurde - und der Sieg der Germanen unter Arminius (Hermann <H>) gegen die römischen Legionen gehören zu den weitreichensten Ereignissen der mitteleuropäischen Geschichte. Der Mythos ist von zahlreichen Schriftsteller verarbeitet worden:
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