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Die Geschichte des DRK
 

Die Geschichte des Roten Kreuzes in Deutschland ist ein Spiegel der deutschen Geschichte. Sie beginnt 1863, im selben Jahr, als in Genf von einem Fünfer-Komitee Schweizer Bürger, unter ihnen Henry Dunant, zusammen mit Vertretern von 16 Staaten, das Rote Kreuz überhaupt ins Leben gerufen wurde. 1863 entstand in Stuttgart mit dem Württembergischen Sanitätsverein die erste Rotkreuzgemeinschaft in einem deutschen Land.

Bis 1866 kamen weitere acht deutsche Landesorganisationen hinzu, und zwar in Oldenburg, Preußen, Mecklenburg-Schwerin, Hamburg, Hessen-Darmstadt, Sachsen, Baden und Bayern.

1921 schlossen sich die Rotkreuz-Landesvereine und Sanitätsvereine zum Deutschen Roten Kreuz e.V. zusammen. Während des Dritten Reiches musste das Rote Kreuz in seinen Arbeitsbereichen empfindliche Einbußen durch staatliche Eingriffe hinnehmen. Versuche, das DRK in eine NS-Organisation umzuwandeln, konnten vereitelt werden.

Unvergessen bleibt der aufopfernde Einsatz der Rotkreuz-Schwestern für die Verwundeten hinter allen Fronten, die Rotkreuzhilfe für unzählige Kriegsgefangene auf beiden Seiten. Auch für die Opfer in den KZs konnte das Rote Kreuz Hilfe leisten, wenn auch nur in sehr geringem Umfang.

1945 ging die staatliche Autorität auf die vier Besatzungsmächte über. Die Amerikaner und Engländer ließen die Rotkreuz-Kreisverbände weiterarbeiten und förderten die Neubildung von Landesverbänden; die Franzosen lösten für etwa ein Jahr die Rotkreuzorganisationen auf, bildeten aber unter anderem Namen Ersatzorganisationen; die Sowjets untersagten jegliche Rotkreuztätigkeit.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges markierte auch das Ende eines einzigen nationalen Roten Kreuzes in Deutschland. Nach der Gründung der Bundesrepublik konnte von den Landesverbänden und dem Verband Schwesternschaften das Deutsche Rote Kreuz e.V. mit Sitz in Berlin und der Geschäftsstelle in Bonn gegründet werden. Seine Anerkennung durch die Bundesregierung erfolgte am 26. Februar 1951. Am 26. Juni 1952 wurde des DRK vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) anerkannt und am 24. Juli 1952 in die Liga der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften aufgenommen.

In der Deutschen Demokratischen Republik entstand das DRK am 23. Oktober 1952; Freiwillige Rotkreuzhelfer übernahmen Aufgaben des Gesundheits- und Sozialwesens. Traditionen des Proletarischen Gesundheitsdienstes der zwanziger Jahre, des Arbeitersamariterbundes und des 1948 gebildeten Gesundheitshelferdienstes des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes wurden bewahrt und fortgesetzt. Die Hauptaufgaben lagen in der Durchführung von Krankentransporten, in der Erste-Hilfe-Ausbildung, im Bahnhofsdienst, im Sanitätsdienst, im Blutspendedienst und bei der Haus- und Familienpflege. Das DRK der DDR hat dabei in der Bevölkerung Anerkennung und Vertrauen erworben.

Die Vereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 machte auch den Weg frei zur Herstellung der Einheit des Deutschen Roten Kreuzes, zumal es nach den Grundsätzen der Bewegung vom Roten Kreuz und Roten Halbmond nur eine Nationale Rotzkreuz-Gesellschaft in einem Land geben kann. Anlässlich der 40. DRK-Bundesversammlung am 9. November 1990 erklärten daher die sechs neugebildeten Landesverbände des Roten Kreuzes (einschließlich Ost-Berlin) ihren Beitritt zum Deutschen Roten Kreuz zum 1. Januar 1991.

(Entnommen: DRK-Kalender 1995)

 

Rotkreuz-Geschichte im Überblick

Fotos zum Vergrößern anklicken
1828 8. Mai - Geburt von Henry Dunant in Genf
1859 24. Juni - Schlacht bei Solferino; der eher zufällig anwesende Kaufmann Henry Dunant ist von Not und Elend der auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Verwundeten tief erschüttert und organisiert mit Dorfbewohnern zivile Hilfe 
1862 Dunant verarbeitet und veröffentlicht seine Erlebnisse in dem Buch "Eine Erinnerung an Solferino"
1863 17. Februar - In Genf wird das "Komitee der Fünf" gegründet - der Vorläufer des heutigen "Internationalen Komitees vom Roten Kreuz"

26. Oktober - Konferenz in Genf zum Zwecke der Gründung freiwilliger Hilfsgesellschaften

12. November - Gründung des ersten (Württembergischen) Sanitätsvereins als 1. Nationale Rotkreuzgesellschaft

1864 März - Die Rotkreuzarmbinde wird im deutsch-dänischen Krieg zum ersten Mal verwendet

22. August - Das Genfer Abkommen wird von 12 Landesvertretern unterzeichnet. Die Konvention betrifft die Linderung des Loses der im Felddienste verwundeten Militärpersonen

1866 November - Königin Augusta von Preußen gründet den Vaterländischen Frauenverein.  
1867

I. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Paris

 
1869

II. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Berlin

20. April - Die bestehenden zwölf deutschen Landesvereine vom Roten Kreuz gründen das "Centralkomité der deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger" mit Sitz in Berlin

 

1879 13. Dezember - Die Dachorganisation "Zentralkomitee der deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger" nennt sich um in :"Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz".  
1884 III. Internationale Rotkreuzkonferenz in Genf  
1887 IV. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Karlsruhe  
1892 V. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Rom  
1897

VI. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Wien

 
1898 6. Oktober - Auf der ersten Reichskonferenz in Stuttgart wird beschlossen, dass alle damaligen 26 deutschen Landesvereine sich einheitlich  "Landesverein vom Roten Kreuz" nennen  
1901 Henry Dunant erhält den Friedensnobelpreis gemeinsam mit Fréderic Passy  
1902 VII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in St. Petersburg  
1906  Revision und Weiterentwicklung des Genfer Abkommens von 1864; die "Nationalen Hilfsgesellschaften" werden einbezogen
1907 VIII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in London

18. Oktober - Vorläufer des II. Genfer Abkommens, welches die Anwendung der Grundsätze des Genfer Abkommens auf den Seekrieg (X. Haager Abkommen) betrifft

 

 

1908 27. Mai - Die Dresdener Übereinkunft regelt das Verhältnis der Landesvereine untereinander.  
1910  30. Oktober - Henry Dunant stirbt in Heiden am Bodensee (Schweiz)
1912 IX. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Washington  
1919 5. Mai - Gründung der Liga der Rotkreuzgesellschaften in Paris (heute Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften)  
1921 X. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf.         

25. Januar - Zusammenschluss aller deutschen Landesvereine und Landesfrauenvereine zum Deutschen Roten Kreuz e. V. mit Sitz in Berlin

 
1922 Beitritt des Deutschen Roten Kreuzes zur Liga der Rotkreuzgesellschaften  
1923 XI. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf  
1925 XII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf

27. Mai -Gründung des Jugendrotkreuzes in Deutschland

 
1928 XIII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Den Haag. Annahme der Statuten der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (revidiert 1952, 1986 und 1995)  
1929 27. Juli - Vorläufer des III. Genfer Abkommens zum Schutz der Kriegsgefangenen  
1930 XIV. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Brüssel  
1933 29. November - Verabschiedung einer neuen Satzung des DRK  
1934 XV. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Tokio  
1937 23. Dezember - "DRK-Gesetz": Das DRK verliert alle Wohlfahrtseinrichtungen und das Jugendrotkreuz; die Organisation wird nach dem "Führerprinzip" strikt hierarchisch neu gegliedert.

24.Dezember - Eine neue DRK-Satzung wird erlassen.

 
1938 XVI. Internationale Rotkreuz-Konferenz in London  
1939
bis
1945

Im 2. Weltkrieg setzt das DRK ca. 800 000 Ärzte, Krankenschwestern, Helferinnen und Helfer ein (85% Frauen in der Verwundetenhilfe, der sozialen Betreuung der Truppen und Gefangenen sowie der Hilfeleistung für die kriegsgeschädigte Zivilbevölkerung)

1945

19. September - Auflösung des DRK in der Sowjetzone

25. September - Auflösung des DRK in den westlichen Besatzungszonen

 
1948 XVII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Stockholm  
1949 12. August - Neufassung und Erweiterung der Genfer Abkommen: I. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde; II. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der Streitkräfte zur See; III. Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen; IV. Genfer Abkommen zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten  
1950 4. Februar - Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes in der Bundesrepublik auf dem Rittersturz in Koblenz, Generalsekretariat in Bonn  
1952

XVIII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Toronto.

25. Juni - Anerkennung des DRK in der Bundesrepublik durch das IKRK

23. Oktober - Gründung des Deutschen Roten Kreuzes in der DDR mit Sitz in Dresden

 
1953

"Flutkatastrophe" in Holland im Februar 1953

 
1954

9. November - Anerkennung des DRK der DDR durch das IKRK

 
1956 27. September - Anerkennung des DRK in der Bundesrepublik durch die Bundesregierung (2. Anerkennungsschreiben)  
1957 XIX. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Neu-Dehli  
1965 XX. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Wien:
Verkündung der sieben Rotkreuz-Grundsätze
 
1969  XXI. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Istanbul  
1973 XXII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Teheran  
1977 XXIII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Bukarest

Ergänzung der Genfer Abkommen durch zwei Zusatzprotokolle

 
1981 XXIV. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Manila  
1986 XXV. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf  
1990 9. November - Die sechs aus dem DRK der DDR neu gebildeten Landesverbände erklären den Beitritt zum Deutschen Roten Kreuz zum 1. Januar 1991. Vertrag über die Herstellung der Einheit des DRK. Das DRK der DDR löst sich auf. Beschluss der Verlegung des DRK-Generalsekretariats nach Berlin  
1991 3. Mai - Bestätigung der Anerkennung durch das IKRK anlässlich der Ausdehnung des DRK auf das gesamte Bundesgebiet  
1993 11. November - Verabschiedung der neuen DRK-Satzung  
1995 XXVI. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf.  
1997 14.Juli - Oder-Hochwasser  
1999 16./17. August - Erdbeben in der Türkei

XXVII. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Genf.

 
2001 12. Februar - Neuer Dienstsitz des GS in Berlin-Lichterfelde
2002 August - Elbe-Hochwasser  
2006 Fußballweltmeisterschaft. Das DRK führt seinen bisher größten geplanten Sanitätseinsatz in Deutschland durch.  

 

 

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