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| | Januar 2011
Winterwanderung
Hude –
"Hasbruch" von Tura76 am Samstag, 08. Januar 2011
Am
Samstag, dem 8 Januar starteten 24 Wanderer/Innen zur ersten Wanderung im neuen
Wanderjahr 2011 in den Hasbruch.
Nach Begrüßung und erster Einweisung am Vielstedter
Bauernhaus ging es zunächst auf der "Kirchkimmer Straße", " Brummelkamp" zum
"Forstamt Hasbruch“, wo der Wanderführer die Wanderfreunde in die geplante Wanderung
und in den Hasbruch einführte.
Zunächst führte die 10 Km-Tour die Turaner/Innen in
Richtung Parkplatz „Schwarzes Heck“ und über die „Alte Baumschule“ in die
Mitte des Hasbruch zur Jagdhütte, wo früher unter anderem herzogliche
Jagdgesellschaften pausierten und teilweise logierten.
Das Jagdhaus diente nach
dem 2. Weltkrieg sogar als Notunterkunft. Am Wandertag stieß die Gruppe auf
die Organistoren einer Kohlfahrt, die hier im warmen Jagdhaus eine Kaffeerast
einlegen wollte. Das freundliche Vorstandsmitglied der „Gesellschaft der
Freunde des Hasbruch“ ließ die Damen das einfache Toilettenhäuschen benutzen
und machte die Gruppe auf das Projekt der Revitalisierung der Brookbäke und den
mit EU-Mitteln geförderten neu errichteten Aussichtsturm aufmerksam.
Vom 12 Meter hohen Turm aus ging der Blick der Wanderer auf eine
malerische Landschaft, durch die sich die "neue" Brookbäke schlängelt. Durch die 2004
begonnene Renaturierung hat der Bach, der zwischen der Autobahn 28 und dem
Hasbruch in einem Bett aus Beton-Halbschalen verlief, sieben Schleifen und ein
natürliches Bett bekommen. Die Bäke führte am Wandertag mächtig Wasser,
verursacht durch den Temperaturamstieg um 10°C, der den Dezemberschnee des
alten Jahres zum schmelzen brachte. In den Abendnachrichten waren alarmierende Bilder von den
Überschwemmungen an der Mosel und im Oderbruch zu sehen.
Die Wanderwege im Hasbruch waren natürlich auch nicht
besonders gut zu begehen, denn einerseits lagen auf den Hauptwanderwegen noch
gefährliche Eisreste oder der Boden war nass und rutschig geworden.
Weiter führte der Wanderweg am Rande des
Naturschutzgebietes über den „Krummen Weg“ und den Bachlauf der „Hohlbäke“
vorbei an der „Amalieneiche“ zu den "Klingenberg-Teichen" und weiter zur
„Dicken Eiche“, wo der der Wanderführer über frühere Turner- und
Sozialistentreffen zu Beginn des 20. Jahrhunderts berichtete. Nach Übquerung
des vereisten "Hohenbökener Weges" führte der Weiterweg zum Nordrand zur
Vielstedter Seite des Hasbruch.Dabei wurde die nun fast reißende Brookbäke überquert,
um über die „Liebesallee“, Langefohr die Bauernschaft Vielstedt
„unfallfrei“ (!) zu erreichen.
Am „Vielstedter Bauernhaus“ endete die anstrengende
Wanderung am gemütlichen, offenen Kamin bei prasselndem Feuer mit der
Kaffeetafel. Als man die Autos zur Rückfahrt bestieg, setzte der für den späten
Nachmittag angekündigte Regen ein, was die müden Wanderer aber nicht mehr störte.
Bericht: Peter Lederle
Bild: Manfred Mertineit
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