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September 15

Oktober 2015

Wanderwochenende im Wiehengebirge (23.-25.10.2015)

               Nachdem 2013 kein Wanderwochenende durchgeführt wurde, stand für 2015, ein Jahr nach der Herbstwanderwoche auf Rügen, wieder ein Wanderwochenende an.

                Vom Freitag, 23. bis Sonntag 25. Oktober waren 16 Wanderfreunde von Tura 76im nahegelegenen Wiehengebirge, in Bad Essen, im Hotel „Haus Deutsch Krone“ einquartiert. Nach knapp 80 Minuten Autofahrt fanden sich am Freitag 11:00 Uhr die Fahrgemeinschaften zum Wanderwochenende ein. Der Großteil der Wanderer konnte sofort die Zimmer beziehen; die restlichen Zimmer konnten erst nach Rückkehr von der ersten Wanderung bezogen werden. Die Gruppe hatte das vom Hotel angebotene Wochenendarrangement mit 2 Abendessen und einem Mittagsbüffet gebucht. Hallenbadbenutzung, ein Saunabesuch und Begrüßungsgetränk waren inclusive.

                Die erste Wanderung begann und endete am Hotel. Nach einem einführenden Ortsspaziergang mit Besuch des im Rahmen der Landesgartenschau neu angelegten Kurparks folgte man dem „Waldrandweg“ in Richtung Ortsteil Hüsede. Die Sonne beschien die Wiesen und Waldränder, die typischen weißen Fachwerkhäuser des Osnabrücker Landes machten einen heimeligen Eindruck. Die Tour führte dann bergauf zum Kammweg „Wittekindsweg“, der von Porta Westfalica bis Osnabrück-Haste führt. An der Schutzhütte „Köhlerhütte“ vorbei, über den „Essener Berg“ ging es wieder abwärts zum Ziel in Bad Essen. Nach kurzer Erholungspause traf man sich zum gemeinsamen Kaffeetrinken im „Höger´s-Hotel“.

                Das Abendessen wurde gemeinsam mit anderen Gruppen am frühen Abend eingenommen; einige Unentwegte gingen anschließend noch in den Ort, um einen Absacker zu trinken.

Nach ausgiebigem gemütlichen Frühstück und Schwimmbadbesuch einiger Unentwegter fuhr die Gruppe in Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt der Tageswanderung nach Barkhausen, wo man am Parkplatz der Dinosaurierspuren parkte. Hier startete man zur gemütlichen Tageswanderung auf dem „DivaWalk“ (größtenteils wieder auf dem Wittekindsweg) in ostwärtiger Richtung Rödinghausen. Ziel waren der „Nonnenstein“ mit dem „Bismarckturm“ auf dem Kammweg. Leider gab es hier aber keine Einkehrmöglichkeit, sodass man nach kurzer Erfrischungspause den Rückweg zum Parkplatz antrat. Nun folgte man einem schlecht gekennzeichneten „Dschungelweg“ unterhalb des Kammweges. Nun sollte die Rast an der Hütte am „Grünen See“ eingelegt werden. Hier wurde man auch wieder enttäuscht, da die kleine Gaststätte zwar ganzjährig auf sein sollte aber nicht am Samstag. Die Temperaturen ließen es aber zu, dass man an der Hütte auf rustikalen Holzbänken rasten konnte. Nun wurde der Heimweg auf einem von Holzarbeiten stark in Anspruch genommenen Wirtschaftsweg angetreten. Unterhalb des „kleinen Knollenberges“ folgte man einem gut gekennzeichneten Wanderweg zum Parkplatz.

Die Gruppe ließ es sich nicht nehmen noch einen kurzen Gang zu den „Dinosaurierspuren“ zu unternehmen, die für die meisten Neuland waren. Nach kurzer Fahrt kam man wieder im Hotel an; hier genossen einige noch den selbst gemachten Kuchen bei einer Tasse Kaffee.

Am Sonntag fuhr das Gros der Gruppe nach „Hustädte“, um von dort aus einen 1 ½ stündigen Rundgang zum Hunte-Quellgebiet zu unternehmen. Bei schönstem Wetter ging es auf einem von Wildschweinen durchfurchtem Wirtschaftsweg zu dem im dichten Wald liegenden Quellgebiet, wo das kleine Rinnsal Hunte ihren Luf nimmt, um nach über 100 km Oldenburg zu erreichen.

Nach Rückkehr nahm man am großen Mittagsbüffet im Hotel teil, ehe alle sich wieder zufrieden auf die Heimfahrt nach Oldenburg machten. Alle waren sich einig: es war ein schönes harmonisches Wanderwochenende.

Bild: Manfred Mertineit

Bericht:     Peter Lederle