Bauern und Heuerleute in Groß Dohren
Geschichte des Heuerstelle Mähs II
des Bauern Brokjans
 

Mähs II.

Von spätestens 1874 bis mindestens 1937 gab es ein noch ein Brokjans´sches Heuerhaus, und zwar ganz in der Nähe von unserem (Remmes) Haus an der Brookstraße 13, aber genau auf der anderen Straßenseite der Brookstraße und dann etwa 30 m nördlich. Heute kann man noch den Graben sehen, der an der Nordseite unseres Grundstücks entlangfließt. Dieser Graben war vor der Flurbereinigung in den 1960er Jahre der Bach "Welle". Dieser Bach ging auch vor der Flurbereinigung schon unter der Brookstraße hindurch und knickte dann in einem Winkel von etwa 30° von der geraden Verlängerung nach Südwesten ab, um einige Zehn Meter weiter nach Erreichen der Wellenstraße parallel zur dieser weiterzufließen. Einige Meter nördlich der geraden Verlängerung der ehemaligen Welle auf der uns gegenüberliegenden Straßenseite befand sich das hier behandelte Heuerhaus.

In diesem Haus soll die Familie Mähs gewohnt haben, nachdem sie in dem Heuerhaus in der Nähe von Brüggemann (siehe oben: Groß Dohren 8.5) abgebrannt war. Die Familie Mähs wohnte hier wohl nur kurzzeitig. 1922 existiert der Hausplatz, das Heuerhaus selbst anscheinend aber schon nicht mehr. Das Haus ist wohl schon weit vor dem Zweiten Weltkrieg weggekommen.

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