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Widersteit ist zwecklos. Eine semiotische Untersuchung zum Diskurs "Entführt von Außerirdischen" Gunter Narr Verlag Tübingen 2003, 340 Seiten. Erschienen als Kodikas / Code Supplement 26. ISBN 3-8233-6011-6
Ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Semiotik e.V. 2002.
Auszug aus der Laudatio: Nun so ist es: die Wahrheit und nichts als diese, aber nach Lobpreis soll sie klingen. Ich will es, in gebotener Kürze, dennoch versuchen.
"Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt." Dieser berühmte Satz entstammt Sigmund Freuds Unbehagen in der Kultur, und der Verf. hat ihn seiner hier zu lobenden Preisschrift über Berichte von Entführungen durch Ufos vorangestellt. Dem Wahn stellt er vielmehr sein aufklärerisches Bestreben entgegen und bekräftigt, versehen mit dem ansonsten raren Ausrufezeichen: "Meine Arbeit gehört (...) nicht zum UFO-Diskurs!" (25) . Gegen Esoterik, Science Fiction, Dianetik, (Trivial-)Mythologie und quasi-religiöse Erlösungsverheißungen zieht der Autor nicht direkt ins Feld; er trägt mit höflicher Skepsis Licht in jene dunklen Prozesse, die beim Übergang von der schieren Phantastik zur wissenschaftlich scheinbar fest fundierten Gewißheit ablaufen. An Licht herrscht hier ohne Zweifel Bedarf. Eine seiner Fragen lautet: "[...] wie macht man das, ohne irgendeinen Grund von irgendeinem Gespinst behaupten: so ist es!" (33).
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© 2008 · harendarski |
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