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home · abgeschlossene Arbeiten · kritik an c. g. jungs unbewusstem


Um seine Argumentation entfalten zu können, enthält Harendarskis Buch Widerstreit ist zwecklos (2003) ein umfangreiches Kapitel, in dem die bereits seit Freud einsetzende und über C.G. Jung weitergeführte Einschätzung vom 'Unbewussten' als Erinnerungsmedium aus sprachwissenschaftlicher Sicht massiv kritisiert wird. Überraschenderweise passen moderne naturwissenschaftliche Ansichten und C.G. Jungs Archetypenthoerie des Unbewussten an einem Punkt sehr gut zueinander: in ihrem jeweiligen Sprach-Positivismus. Konzepte der Geisteswissenschaften neigen dazu, ebenso verdinglicht zu werden, wie dies hier am Beispiel des Unbewussten vorgeführt wird. Jedoch ist das dunkel Unbewusste eben nichts, das sich als Struktur oder Regelhaftes zeigen würde. Bestenfalls zeigt es regelmäßige Konsequenzen. Von diesen wiederum aber auf ein Seiendes namens Unbewusstes zurückzuschließen, kann als problematisch hinsichtlich schwer wiegender Konsequenzen dargestellt werden. Genau das versucht Widerstreit ist zwecklos. Ein Kostprobe des Kapitels steht hier zum Download bereit.

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