Bauern und Heuerleute in Klein Dohren

Geschichte der Heuerstelle Düttmann
des Bauern Wübbels / Wilken / Blankmann


2.3 Düttmann, Ecke Kreuzdamm / Im Eichengrund, südlich des Hauses Blankmann. UK: 31/87.

Vermutlich nach seiner Hochzeit im Jahre 1898 begann Heinrich Deters mit seiner Frau Angela, geb. Hüring, auf dieser Heuerstelle zu wirtschaften. Spätestens 1904 hat die Familie Deters diese Heuerstelle aber schon wieder verlassen. Ihr Nachfolger dürfte die Familie Düttmann gewesen sein, die diesen Heuerhof bis etwa 1932 betrieb. Das Ehepaar Düttmann hatte vier Kinder, von denen Anna einen Anton Feldmann heiratete. Vielleicht hat das junge Ehepaarben diese Heuerstelle noch kurzzeitig betrieben. Sie zogen bald nach Ostenwalde bei Sögel, weil sie dort eine Siedlerstelle bekommen hatten. 1932 kam die Familie Weinberg / Telkmann vermutlich als Untermieter von Düttmann auf diese Heuerstelle. Da die Rechtsverhältnisse zur Untervermietung wohl nicht im seinem Sinne des Bauern oder zumindest nicht eindeutig geklärt waren, bestand Blankmann auf dem Auszug der Familie Telkmann. Dieses Ansinnen konnte er etwa 1935/36 mit Hilfe der Polizei durchsetzen. Die Familie Weinberg / Telkmann zog auf die vormalige Heuerstelle Linger des Bauern Barlage an der Ecke Kreuzdamm / Poststraße. Das Blankmann´sche Heuerhaus wurde etwa 1936 abgebrochen.

Quellen: Gespräch mit Alois Blankmann und seiner Frau Aloisia, geb. Feye, sowie seiner Mutter Agnes Blankmann, geb. Wilken, und deren Schwester Aloisa Kuhlmann, geb. Wilken, am 4.6.1999. Gespräch mit Josef Burrichter und seiner Frau Maria, geb. Telkmann, am 8.8.1999. Gespräch mit Heinrich Deters, Frengenstraße, am 9.1.2000. Gespräch mit Bernhard Rüther, Poststraße, am 23.1.2000. Gespräch mit Agnes Telkmann, Haren, am 4.3.2000.

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