6.1 Hempen, Hohe Fehn 11. Alte Hausnummer: Klein Dohren Nr. 6b, UK: 26//169/99?
Die Heuerstelle entstand sicher vor 1895. In dieser Zeit und wohl auch lange vorher wurde sie von einer Familie, die Künneke genannt wurde, bewirtschaftet. Ob Künneke ihr amtlicher Name war oder nur ein Beiname, ist nicht klar. Nachfolger von Künneke, die nach Klosterholte zogen, war die Familie Hempen, die vorher die spätere Heuerstelle Kramer des Bauern Hemmen bewirtschaftet hatte. Hempen kamen um 1910 auf diese Heuerstelle. Catharina Hempen, geborene Kramer, starb 1925 (laut B.Rüther: 1926), nachdem sie von einem Blitz getroffen worden war. In der nächsten Generation führte ihr Sohn Wilhelm Hempen mit seiner Frau Anna geb. Schüring den Hof weiter. Der letzte Betreiber der Heuerstelle war ihr Sohn Bernhard Hempen. Er errichtete im Jahre 1963 ein neues Haus an der Poststraße 6 und zogen noch im gleichen Jahr nach dorthin um. Aus der Ehe Hempen / Johanning ging der Sohn Martin hervor, der mittlerweile mit Petra Hempen geb. Husmann verheiratet ist. In das Haus am Hohen Fehn zog 1963 die Familie Book ein, die hier zur Miete wohnte, die Heuerstelle aber nicht weiter betrieb. Auch diese Familie baute wenige Jahre später ein neues Haus, und zwar im Neubaugebiet Lehmkuhlen an der Rosenstraße 28. Etwa 1965/66 verließen sie das ehemalige Heuerhaus und zog in ihr neues Haus um. Zu dieser Zeit verkaufte der Bauer Toben das Haus am Hohen Fehn. Seit dieser Zeit hat es des öfteren Eigentümer (Krummrei, Kirchner) und Bewohner gewechselt. Seit etwa 1997 betreiben Peter und Anne Brown hier ihren Gartenservice.
Quellen: Gespräch mit Heinrich und Anni Hempen sowie seiner Mutter Anna Hempen am 28.08.1998. Gespräch mit Heinrich Schmidt und seiner Frau Alwine geb. Mers am 27.04.1999. Gespräch mit Bernhard Rüther, Poststraße, am 29.01.2000.