Minsen und Förrien

Fremdenverkehrsverein Minsen-Förrien, Tel: 04426-13 30
Minsen 1991
Aufstrebender Ort, der in den Sommermonaten 
beliebter Aufenthaltsort vieler erholungssuchender
Touristen ist. Aus diesem Grunde gibt es ein
reichhaltiges Angebot an Ferienwohnungen, 
Appartements und Ferienhäusern. Einen
Bankautomaten finden Sie neben dem Spar-Markt.
In Förrien sollten Sie beim DEICHGRAFEN
einkehren und den Überblick über die weite
Landschaft genießen.
Kirche zu Minsen
Dat geiht ut as dat Bäen to Minsen!
Zum Deichgrafen in Förrien
Hotel-Pension Arndt - Appartements
Anfragen auch per E-mail!
Neben Danz up de Deel, plattdeutschem Theater, 
Kutschfahrten, Radtouren, Vorträgen, 
Führungen durch Natur und Windpark, gibt es
vielfältige Möglichkeiten, sich in ruhiger Umgebung 
an der frischen salz- und jodhaltigen Luft zu erholen.
Ein Ausflug zu den Salzwiesen im Nationalpark
Wattenmmeer sollte nicht fehlen. Lassen Sie sich von der Meerjungfrau in die Geschichte entführen. Fragen Sie
die Einheimischen danach und spazieren
Sie zum Denkmal!
Dat Seewiefken
Der Westturm von Wangerooge
Der markante Westturm wird  im Sommer als Jugendherberge genutzt. 
Nordseeinsel Wangerooge
Bei guter Sicht erkennen Sie vom Deich in Minsen am Horizont die Insel
Wangerooge 
Blick über das Wattenmeer nach Wangerooge.
Minser Olloog - heute
Minser Olloog:
Fröher leeg dat Dörp Minsen up Minser Olloog, wat vandag een Insel is - un dat keem so:
De ruug Minser harrn fröher een Seewiefken infangen un fasthollen - dat Wiefken jammer düchtig un sä - man schull ehr free laten - awer de Minser wulln dat nich. So luur dat Seewiefken een günstigen Moment af - sprung koppeister in't Water un weg weer se.
Nächsten Dag, een Sönndag - all Minser weern in de Kark, do geef dat een gräsigen Störm un de Pannen fungen to klappern an un jüst as de Pastor sien Segen  utdeelt harr, dor schooten die Wogen dör Karkendör un Fenster un all Land un dat gänz Dörp woor mit Mann un Mus verslungen - so vertellt man sück. De poor Lü, de dit Unglück överstahn hefft, hebbt in dat Minsen van vandag een nee Dörp un een groote Kark baut, un de Stä, wo domols allns verdrunken is, nennt man bit vandag Minser Olloog.
Das Dorf lag nicht immer da, wo es heute liegt. Die Minser hatten einmal ein Seeweibchen gefangen. Das bat bitterlich, es wieder freizulassen. Sie aber wollten es nicht. In einem günstigen Augenblick stürzte es sich in die Fluten. Am nächsten Tag, einem Sonntag, waren alle Minser in der Kirche, als ein fürchterlicher Sturm losbrach. Gerade als der Pastor seinen Segen gesprochen hatte, da stürzten die Wogen herein und verschlangen das Land und das Dorf. Davon ist bis auf den heutigen Tag das Sprichwort geblieben:

"Dat geiht ut as dat Bäen to Minsen!" 

Die wenigen Leute, die sich gerettet hatten, bauten später das jetzige Dorf. Die Stätte im Meer, wo das alte Dorf stand, nennt man bis auf den heutigen Tag das Minser Olloog 
(nach Kuhn u. Schwarz Norddeutsche Sagen)
Oldenburger Heimathefte 1964
Minser Oldeoog - eine Sandbank im Wattenmeer am Rande des Jadefahrwassers, die nur von Buhnenwärtern und Vogelwarten bewohnt wird - kann in den Sommermonaten unter Führung eines Wattführers von Schillig aus besucht werden.


[SONNENFINSTERNIS]  [WKA-Bau]  [achtern Diek]     [MINSEN]  
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