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Die Geschichte

Klappbrücke Südobenende

Im Jahre 1825 wurden im benachbarten Amt Stickhausen von der damaligen hannoverschen Regierung zwei neue Kolonien, das Nord- und Südgeorgsfehn, ins leben gerufen!
Was heißt eigentlich "fehn"? Fehn kommt aus dem Holländischen und heißt "Moor"! Orte mit der Endung "fehn" deuten auf eine genaue festgelegte Kultivierungsmethode hin, nach der die Moore seit dem 17. Jahrhundert urbar gemacht wurden.
In Südgeorgsfehn wurde zunächst ein schiffbarer Kanal angelegt. Dadurch konnten die angrenzenden Moorflächen teilentwässert werden. Die Siedler hatten den tiefergelegenen Schwarztorf gestochen (ausgegraben), getrocknet und mit Schiffen abtransportiert um ihn als Brennmaterial zu verkaufen! Dabei wurde im Jahre 1860 in Südgeorgsfehn beim Torfgraben sogar eine Moorleiche zu Tage gefördert Unsere alte Windmühle
Beidseitig am Kanal entstanden nach und nach typische "Fehnsiedlungshäuser", wie an einer Perlenkette aufgezogen.
Dieser schöne ursprüngliche Charakter unserer Fehnkolonie ist bis heute noch erhalten!

Geblieben aus dieser Zeit sind einige Zeugen einer bemerkenswerten Vergangenheit:
Unser Kanal, an dem es noch Ebbe und Flut zu sehen gibt, unsere schönen Klappbrücken und unsere Windmühle!

Schafe auf dem Deich


Die Entwicklung der Einwohnerzahlen

Jahr 1848 1871 1905 1939 1950 1961 1995 1999 2000 2001 2002
Einwohner 241 512 701 632 779 668 608 578 583 579 580