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Peters Wanderseite
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| Dezember 2011 "Jahresabschlusswanderung 2011"Wüsting - Oldenburg (HptBhf)Trotz schlechter
Wettervorhersage und nasskaltem, stürmischen
Regenwetters trafen sich am Samstag, 3. Dezember 2011 in der Bahnhofshalle 23
unentwegte Wanderfreunde, um an der Jahresabschlusswanderung teilzunehmen. Die
12 km lange Wandertour führte vom Bahnhof Wüsting durch den Ort hindurch über
den “Alten Mühlenweg“ die Holler Landstraße in Richtung Iprump überquerend
zur Hunte bei Iprump. Der Start am Bahnhof Wüsting
verzögerte sich, da bei dem einsetzenden Regen die Schutzkleidung angelegt
werden musste und die Schirme aus dem Rucksack dringend gebraucht wurden. Die
erste halbe Stunde regnete es ununterbrochen und die Sturmböen zwangen die
ersten Schirme zur Aufgabe. Über asphaltierte Wirtschaftswege und im Abschnitt
des Landschaftsschutzgebiets „Brookdeich mit Braken“ sehr schöne – am
Wandertag aber verschlammte- Sandwege erreichten die Wanderer den Huntedeich bei
Iprump, am Gartenlokal „Café Huntewasser“. Das Café sah nicht gerade
einladend aus, unter neuer Führung ist es neuerdings wieder samstags und
sonntags geöffnet. Der Wanderführer drängte
an diesem Wandertag, bedingt durch das schlechte Wetter und den Druck, die
Kaffeetafel im Turmzimmer der „Klinkerburg“ im Hauptbahnhof zeitgerecht zu
erreichen, die Wanderer zum zügigen Gang, was den meisten nur recht war. So
verzichtete er auch auf die Erklärungen zum Kloster Blankenburg, an dem als
„Oldenburger Wanderweg“ wie ebenfalls auch als „Oldenburger Rundweg“
markierten Wanderwege. Dieser Markierung wird im Frühjahr eine weitere
Markierung des Café-Besitzers zugefügt, nämlich der gelbe Pfeil auf blauem
Grund, wie der Jakobsweg in Spanien gekennzeichnet ist. Die neue
Gewerbeansiedlung mit IKEA, Baumarkt und Logistikunternehmen verdeckt den Blick
auf die im Jahre 2007 ausgegrabenen und gesicherten Überreste des
„Oldenburger Heidenwalls“, der strategisch günstig an einer Heer- und
Handelsstraße lag, die seinerzeit die wichtigste Nord-Süd-Verbindung innerhalb
der Region des späteren Oldenburger Landes darstellte (quasi eine frühmittelalterliche
„Autobahn“). An der ehemaligen
Brand-Werft trafen die Wanderer auf die Holler Landstrasse, der sie bis zum Bahnübergang
und Eisenbahnbrücke folgten. Die Eisenbahnklappbrücke senkte sich und gab den
Wanderern den Weg frei, um die Hunte überqueren zu können. Die geschlossene
Bahnschranke öffnete sich auch schnell wieder, so dass man zügig das Ziel, den
Oldenburger Bahnhof erreichte. Die „Kaffeegäste“,
welche an der Wanderung nicht teilnehmen konnten, warteten bereits auf ihre
Wanderfreunde, die sich aber erst einmal aus ihre Nässeschutzkleidung winden
mussten.
Die Wanderfreunde dankten
dem Wanderführer und seiner Partnerin für sein Engagement und seine Phantasie
bei Planung und Durchführung der Wanderungen; die beiden durften einen
Gutschein für einen Besuch im Jagdhaus Eiden entgegennehmen. Bericht:
Peter Lederle |