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November 11

Dezember 2011

"Jahresabschlusswanderung 2011" 

Wüsting - Oldenburg (HptBhf) 

Trotz schlechter Wettervorhersage und  nasskaltem, stürmischen Regenwetters trafen sich am Samstag, 3. Dezember 2011 in der Bahnhofshalle 23 unentwegte Wanderfreunde, um an der Jahresabschlusswanderung teilzunehmen. Die 12 km lange Wandertour führte vom Bahnhof Wüsting durch den Ort hindurch über den “Alten Mühlenweg“ die Holler Landstraße in Richtung Iprump überquerend zur Hunte bei Iprump.

Der Start am Bahnhof Wüsting verzögerte sich, da bei dem einsetzenden Regen die Schutzkleidung angelegt werden musste und die Schirme aus dem Rucksack dringend gebraucht wurden. Die erste halbe Stunde regnete es ununterbrochen und die Sturmböen zwangen die ersten Schirme zur Aufgabe. Über asphaltierte Wirtschaftswege und im Abschnitt des Landschaftsschutzgebiets „Brookdeich mit Braken“ sehr schöne – am Wandertag aber verschlammte- Sandwege erreichten die Wanderer den Huntedeich bei Iprump, am Gartenlokal „Café Huntewasser“. Das Café sah nicht gerade einladend aus, unter neuer Führung ist es neuerdings wieder samstags und sonntags geöffnet.

Der Wanderführer drängte an diesem Wandertag, bedingt durch das schlechte Wetter und den Druck, die Kaffeetafel im Turmzimmer der „Klinkerburg“ im Hauptbahnhof zeitgerecht zu erreichen, die Wanderer zum zügigen Gang, was den meisten nur recht war. So verzichtete er auch auf die Erklärungen zum Kloster Blankenburg, an dem als „Oldenburger Wanderweg“ wie ebenfalls auch als „Oldenburger Rundweg“ markierten Wanderwege. Dieser Markierung wird im Frühjahr eine weitere Markierung des Café-Besitzers zugefügt, nämlich der gelbe Pfeil auf blauem Grund, wie der Jakobsweg in Spanien gekennzeichnet ist.
Ab Oldenburger Osthafen blies der Sturm an der Hunte den Wanderern kräftig ins Gesicht, Regen –vermischt mit Hagel- kam wieder auf und prasselte auf die Wanderer; nun gaben wieder einige Schirme ihren Geist auf.

Die neue Gewerbeansiedlung mit IKEA, Baumarkt und Logistikunternehmen verdeckt den Blick auf die im Jahre 2007 ausgegrabenen und gesicherten Überreste des „Oldenburger Heidenwalls“, der strategisch günstig an einer Heer- und Handelsstraße lag, die seinerzeit die wichtigste Nord-Süd-Verbindung innerhalb der Region des späteren Oldenburger Landes darstellte (quasi eine frühmittelalterliche „Autobahn“).

An der ehemaligen Brand-Werft trafen die Wanderer auf die Holler Landstrasse, der sie bis zum Bahnübergang und Eisenbahnbrücke folgten. Die Eisenbahnklappbrücke senkte sich und gab den Wanderern den Weg frei, um die Hunte überqueren zu können. Die geschlossene Bahnschranke öffnete sich auch schnell wieder, so dass man zügig das Ziel, den Oldenburger Bahnhof erreichte.

Die „Kaffeegäste“, welche an der Wanderung nicht teilnehmen konnten, warteten bereits auf ihre Wanderfreunde, die sich aber erst einmal aus ihre Nässeschutzkleidung winden mussten.

Bei Kaffee und Kuchen gab der Wanderführer noch einen Rückblick auf das abgelaufene Wanderjahr und führte in das Wanderprogramm 2012 ein. Die fleißigsten Wanderinnen und Wanderer wurden mit Urkunden und Schoko-Weihnachtsmann geehrt; alle Teilnehmer erhielten traditionell die kleine Ausgabe.

Die Wanderfreunde dankten dem Wanderführer und seiner Partnerin für sein Engagement und seine Phantasie bei Planung und Durchführung der Wanderungen; die beiden durften einen Gutschein für einen Besuch im Jagdhaus Eiden entgegennehmen.

Bericht:         Peter Lederle
Bild:        Manfred Mertineit