November 2011
Halbtagswanderung im November 2011
Rastede
Schlosspark
Am Samstag, dem 5. November 2011 machten sich 29 Wander zur
Herbstwanderung in den Schloßpark Rastede auf. Es waren einige Jahre vergangen,
seit die Wandergruppe von Wahnbek aus über Ipsweger und Funchs Büsche und
durch Loy zum Residenzort Rastede wanderte. Damals war es schon fast dunkel als
es auf dem Loyer Kirchweg zum Schloßcafé ging; von den schönen Parkanlagen
war fast nichts zu sehen.
Dieses mal war das aber anders. Der Wanderführer führte die
29-köpfige Gruppe vom Bauernhofladen und „Bauerncafé Janßen“ durch den
Ortsteil Kleinendfelde durch den Stratjebusch, westlich der Bahnlinie, zum
„Erbprinzenpalais“ mit dem schönen Palaisgarten gegenüber des Rasteder
Schloßes.
Beim Schloßgarteneingang an der Schloßstraße betrat die
Gruppe den 300 ha großen Schloßpark, der zu den größten Parkanlagen in
Norddeutschland zählt. Hier, auf dem Gelände des ehemaligen
Benediktinerkloster Rastede, errichtete Graf Anton Günther nach der
Reformationszeit sein „Lusthaus“, aus welchem 2 Jahrhunderte später die Sommerresidenz des Herzog Peter Friedrich Ludwig wurde. Alle
Oldenburger Großherzöge erweiterten den Park nach dem Vorbild englischer Parkanlagen
zu einem „begehbaren Gemälde“ mit geschlungen Wegen, großzügigen Wiesenflächen
und Teichen. Die Wandergruppe genoß den schönen Herbsttag im Park und auf den
Wiesen, deren herbstlich gefärbte Waldränder einen wunderbaren Kontrast abgaben. Über
die Bauernschaft Hankhausen führte der Wanderweg zum Abtsbusch und dem
Verbindungspark mit Forsthaus Hankhausen und dem Loyer Kirchweg. Über den
Wolfsschluchtweg gelang die Gruppe zum Ellernteich von dessen Hügel aus der
gepflegte Turnierplatz und die St-Ulrichskirche gut einzusehen waren.
Nach einem kurzen Abstecher zur Kirche und einer kleine
Besinnungspause verließ man den Schloßpark um über den Palaisgarten, vorbei
am Rasteder Hallenbad und der anschließenden Festhalle mit Schulgelände über
die Schloßstraße die Bahnlinie zu überqueren. Nach einem kurzen Gang durch
ein kleines Wohngebiet erreichten die müden Wanderer zur geplanten Zeit das
Ziel, das Hofcafé Janßen, wo Kaffee und Kuchen bereits für die Wanderer
bereit stand.
Dieses mal hatte man die Chance, den Park in aller Ruhe zu
genießen und sich an den leuchtenden Herbstfarben zu erfreuen. Die Wege waren
trocken und trotz der raschelnden Blätter gut zu begehen. Die Wanderer fuhren
auf dunklen Straßen wieder gut zufrieden nach Oldenburg zurück. Ein schöner
Herbsttag mit guten Gesprächen in herrlicher Natur ging zu Ende.
Bild: Doris
Mertineit,
Bericht: Peter Lederle |