Abendwanderung am Küstenkanal bei Kampe von Tura76 am 2.
Juli 2011
Es
waren nur 12 Wanderfreunde, die sich am Samstag Abend zur traditionellen
sommerlichen Abendwanderung am Küstenkanal bei Kampe eingefunden haben.
Die
Ferienzeit der Rentner war schon im vollen Gange und das kühle, eher
herbstliche Wetter war auch nicht gerade verlockend. Der Wanderführer hatte bei
der Begrüßung und Einführung in das Wandergebiet und in die Wanderstrecke
vorsorglich darauf hingewiesen, dass man hier kein spektakuläres Wandergebiet
zu erwarten habe.
Die
versprochenen tuckernden Schiffe auf dem Küstenkanal waren auch nicht zu sehen
und zu hören; dafür waren aber jede Menge Angelplätze für ein bevorstehendes
Wettangeln am Küstenkanal numeriert und für den Wettbewerb vorbereitet.
Noch
nicht einmal eingekehrt wurde bei dieser Wanderung; statt dessen begnügte man
sich mit einer Trinkpause am schönen Rastplatz bei Schwaneburg. Der Wanderführer
war gerade gelobt worden, weil an der Bushaltstelle an dem Rastplatz ein
Linienbus mit laufendem Motor stand; denkste, der Bus fuhr natürlich ohne die
Wanderer ab, denn die sollten die geplanten 12 km voll kriegen. Das gelang dem
Wanderführer, denn auf dem Rückweg über die Bauernschaften Reinshaus und
Ikenbrügge (mit geöffnetem Restaurant!) nach Kampe war noch gut eineinhalb
Stunden durch die bäuerliche Landschaft zu wandern. Schweine- und Putenmastställe
sowie moderne Biogasanlagen und Maisanbau auf den leichteren Geestrandböden prägen
diese Gegend. Am Küstenkanal gegenüber liegt das 63 ha große Schutzgebiet
„Schwaneburger Moor“, wo ein kleiner Teil des ehemals riesigen Ostermoores
bis hin unsere Zeit erhalten blieb und unter Naturschutz steht.
Auf
den letzten 20 Minuten durch das Neubaugebiet von Kampe setzte leichter
Nieselregen ein, so dass man froh war, an der Kirche vorbei zu den Autos zu
gelangen. Die Heimfahrt wurde zügig angetreten; keinem war noch viel an einer
Einkehr gelegen. So war man schon um 21:30 Uhr an der Tura-Halle angelangt.
Es
war auch wieder einmal schön, in einer kleinen Gruppe mit nur Stammwanderern zu
wandern; so wurde viel getratscht und gelacht; alle waren froh, an einem ungemütlichen
Abend in der Natur gewesen zu sein und wieder ein neues, unbekanntes Stück
Heimaterde kennengelernt zu haben.
Bericht:
Peter Lederle
Bild: Manfred
Mertineit |