Peters Wanderseite


Home ] Wandern ] TennisAbo ] Turnen Gymnastik ] Sieben Eichen ]

 

Home
Juni 11

Abendwanderung am Küstenkanal bei Kampe von Tura76 am  2. Juli 2011  

Es waren nur 12 Wanderfreunde, die sich am Samstag Abend zur traditionellen sommerlichen Abendwanderung am Küstenkanal bei Kampe eingefunden haben.

Die Ferienzeit der Rentner war schon im vollen Gange und das kühle, eher herbstliche Wetter war auch nicht gerade verlockend. Der Wanderführer hatte bei der Begrüßung und Einführung in das Wandergebiet und in die Wanderstrecke vorsorglich darauf hingewiesen, dass man hier kein spektakuläres Wandergebiet zu erwarten habe.

Die versprochenen tuckernden Schiffe auf dem Küstenkanal waren auch nicht zu sehen und zu hören; dafür waren aber jede Menge Angelplätze für ein bevorstehendes Wettangeln am Küstenkanal numeriert und für den Wettbewerb vorbereitet.

Noch nicht einmal eingekehrt wurde bei dieser Wanderung; statt dessen begnügte man sich mit einer Trinkpause am schönen Rastplatz bei Schwaneburg. Der Wanderführer war gerade gelobt worden, weil an der Bushaltstelle an dem Rastplatz ein Linienbus mit laufendem Motor stand; denkste, der Bus fuhr natürlich ohne die Wanderer ab, denn die sollten die geplanten 12 km voll kriegen. Das gelang dem Wanderführer, denn auf dem Rückweg über die Bauernschaften Reinshaus und Ikenbrügge (mit geöffnetem Restaurant!) nach Kampe war noch gut eineinhalb Stunden durch die bäuerliche Landschaft zu wandern. Schweine- und Putenmastställe sowie moderne Biogasanlagen und Maisanbau auf den leichteren Geestrandböden prägen diese Gegend. Am Küstenkanal gegenüber liegt das 63 ha große Schutzgebiet „Schwaneburger Moor“, wo ein kleiner Teil des ehemals riesigen Ostermoores bis hin unsere Zeit erhalten blieb und unter Naturschutz steht.

Auf den letzten 20 Minuten durch das Neubaugebiet von Kampe setzte leichter Nieselregen ein, so dass man froh war, an der Kirche vorbei zu den Autos zu gelangen. Die Heimfahrt wurde zügig angetreten; keinem war noch viel an einer Einkehr gelegen. So war man schon um 21:30 Uhr an der Tura-Halle angelangt.

Es war auch wieder einmal schön, in einer kleinen Gruppe mit nur Stammwanderern zu wandern; so wurde viel getratscht und gelacht; alle waren froh, an einem ungemütlichen Abend in der Natur gewesen zu sein und wieder ein neues, unbekanntes Stück Heimaterde kennengelernt zu haben.

                                                                                                Bericht:    Peter Lederle                                                                                                        Bild:         Manfred Mertineit