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Mai 11

Wander- und Kulturfahrt mit Charterbus nach Fischerhude (Wümme) 
von Tura76 am Samstag, 4. Juni 2011


„Sag es nur netten Leuten, wie schön es hier ist“,

sagte einst Christian Modersohn, zweiter Sohn des Worpsweder und Fischerhuder Malers Otto Modersohn und dessen dritter Frau Louise, geb. Breling. Er meinte damit Fischerhude.
   
Dies war auch der Eindruck, den die 45 Wanderer von Tura76 am Samstag, 4.Juni 2011, einem bilderbucharteigen Vorsommertag, nach der Wanderung gewonnen hatten. Eigentlich sollte nur ein Kleibus mit 27 Plätzen eingesetzt werden; die Warteliste war jedoch so lang, dass der Wanderführer einen größeren Bus ordern mußte, um alle Wanderfreunde die Teilnahme zu ermöglichen. Pünktlich um 11:00 Uhr fuhr die Gruppe von der Turahalle ab, um zügig zum Ausgangspunkt der 11 km langen Halbtagswanderung zu gelangen.

Die „Spaziergängergruppe“ wanderte am Deichweg längs des „Alten Wümmearm“ vom Parkplatz an der „Landstraße“ parallel zum Wümme-Nordarm und dem Verlauf des „Heinrich-Breling-Weg“ folgend zum „Otto Modersohn Museum“ in der Bredenau. Dort traf sie mit der Wandergruppe zusammen, die mit dem Bus zunächst noch einen weiten Bogen zum Ausgangspunkt am Quelkhorner Moorland / Buchholzer Moor bei Rautendorf gefahren war, um vom Norden aus am Rande des Moores über Quelkhorn und das Waldgebiet von Surheide den Nordrand der Wümmewiesen zu erreichen. Der Wanderführer wollte die Vielfalt des Geländes mit Moor, Geest, nassen Wiesen und Flußläufen wandernd erleben lassen.

„Wir (Fritz Overbeck) durchwanderten das Dorf nach allen Richtungen und waren entzückt von seinem urwwüchsigen Charakter. Überall malerische Strohdachhäuser und Ställe, überall mächtige Eichen. An der Wümme, an der alten Wassermühle wurde es immer interessanter, so daß Overbeck meinte wir hätten uns mit Worpswede geirrt, Fischerhude überträfe es noch an malerischen Reizen.“

Der Wanderführer hatte es durch die Streckenführung und begünstig durch das schöne Wetter wohl geschafft, den Wanderfreunden diesen nachhaltigen Eindruck zu verschaffen. Die üppig ausgefallen Kaffeetafel mit „Kaffe/Tee und Kuchen satt“ im Bauerngarten von „Körber´s Gasthof“ und der abschließende Rundgang durch das alte Dorf mit dem Dorfanger „Heimathaus Irmintraut“, Friedhof und Kirche „Unsrer lieben Frau“ stärkten diesen Eindruck.

Der Bus stand bereit, so daß die große Tura-Wandergruppe mit den Gästen pünktlich die Heimfahrt antreten konnte und um 18:00 Uhr an der Tura-Halle wieder eintraf. Man war sich einig, dies war ein schöner Wandertag in einer für die meisten Wanderfreunde wenig bekannten Gegend der engeren Heimat.

Bericht:           Peter Lederle
Bild:       Manfred Mertineit