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| | Frühwanderung "Oberneuland" mit
Spargelessen
am Samstag, 7. Mai 2011
Ideales Wanderwetter mit morgendlichem Sonnenschein empfing die 21-köpfige (gemütliche)
Wandergruppe, die sich am Oldenburger Bahnhof morgens um 08:00 Uhr einfand, um
mit Bus, Bahn und Straßenbahn zur 12 km langen Frühwanderung mit Spargelessen
auf Bremer Wandergebiet aufzubrechen.
Viele Stammwanderer waren an diesem Wandertag
verhindert, da sie sich –seniorengerecht- bereits in der Vorsaison auf Reisen
befand. Die Einteilung in 5-köpfige Untergruppen bewährtesich wieder einmal
bestens, um dem Wanderführer die ständige Kontollprüfung zu ersparen.
Wanderfreundin Doris unterstützte den Wanderführer bei den organisatorischen
Dingen der Tour, so dass dem Wanderwart der Rücken frei blieb für die
anspruchsvolle Wegeführung. Schließlich waren mehrere Higlights am Wanderweg.
Das erste war der parkähnliche prachtvolle Riensberger
Friedhof, auf dem einige prominente Bremer Bürger ihre letzte Ruhestätte
haben. Erster Anlaufpunkt war das hochgepriesene „Kolumbarium“, welches
leider gsechlossen war.
(„Kolumbarium, auch Columbarium (von lateinisch columbarium,
der Taubenschlag; zu columba, die Taube), war ursprünglich
die Bezeichnung für einen Taubenschlag;
wegen der optischen Ähnlichkeit wurden dann auch altrömische Grabkammern mit
reihenweise übereinander angebrachten Nischen zur Aufnahme von Urnen nach Feuerbestattungen
so benannt. Heute bezeichnet man als Kolumbarium ein Gebäude oder Gewölbe, das
der Aufbewahrung von Urnen
dient und oft einem Friedhof
oder Krematorium
angegliedert ist. – Wikipedia 07may2011).
Der
Weg führte am Focke-Museum vorbei über die Horner Heerstraße zum
Westeingang des Botanischen Garten und Rhododendron-Park, dem zweiten Highlight
dieses Wandertages. Welch eine Blütenpracht in dem in voller Blüte stehenden
Parkteil mit dem Rhododendron-Wald, der sich bis zur Autobahn hinzog, die es
dann zu überqueren galt. Davor machte man aber noch eine kleine Trinkpause
am Eingang zur Botanika, wo Christel und Klaus planmäßig auf verkürztem Weg
zu der Gruppe gestoßen waren. Nach unterqueren der Marcus-Allee, einer der
ersten Bremer Adressen, folgte man dem Rad- und Wanderweg längs der Autobahn
bis man diese über eine Fußgängerbrücke in ostwärtiger Richtung überqueren
konnte um dann einen der jüngeren Parkanlagen Bremens, den
„Achterdiek-Park“ zu erreichen. Dieser Park wird, wie der Bremer Bürgerpark,
auf dem Gelände des ehemaligen Tierparks Oberneuland durch eine
Privatinitiative betrieben. Nun führte der Wanderweg durch eine Oberländer
Wohngegend, damit die Bahnlinie Bremen-Hamburg unterquert werden und der
eigentliche Stadtteil Oberneuland erreicht werden konnte. Auf dem
„Modersonweg“ (die nächste Wandertour nach Fischerhude läßt grüßen!)
mit den schönen Villen beidseits der Straße erreichte man die Rockwinkeler
Heerstraße, von der es über den Rilkeweg in Richtung „Oberneulander Heerstraße“
weiter ging. Auf dem Weiterweg an der Oberneulander Kirche vorbei zum „Park
Gut Hodenberg“ waren die alten, großen Parkanlagen „Heinekens Park“, „Höpkensruh“,
„Ichon´s Park“, Muhle´s Park“ mit dem vielen Grün und den noblen großzügigen
Villen und Landhäusern zu bewundern, eine wahre Augenweide dieses noblen Bremer
Stadtteils.
Nun
galt
es, es war schon recht warm geworden, zügig das „Ausflugsrestaurant
Hodenberger Diele“ auf dem Hodenberger Deich zu erreichen. Um keinen zu großen
Umweg zu machen, führte der Wanderführer die langsamer werdende Gruppe duch
ein kleines Wohngebiet und einem verborgenen Wanderweg zum Restaurant, in dem
die Mittagstafel gedeckt war und der Spargel auf die hungrigen und durstigen
Wanderer wartete. Kurz zuvor war noch Wanderkamerad Walter mit seinem Fahrrad
zur Gruppe gestoßen.
Um die Zeit bis zum Mittagessen zu verkürzen sangen die Wandersleut sämtliche
Strophen des Maienliedes „Der Mai ist gekommen…“. Dann kamen aber ausch
schon die Platten und Schüsseln mit Spargel satt und Schinken und Schnitzel.
Man ließ es sich gut schmecken und nahm nach ausgiebiger Pause den Rückweg zum
Bahnhof Oberneuland, wo kurze Zeit später bereits der METRONOM einfuhr und die
Wanderer nach Bremen zurückbrachte und die Nordwestbahn auch schon bereit
stand. Die Fahrten in den klimatisierten neuen und leeren Zügen waren
kurzweilig. Kurz nach 16:00 Uhr erreichten die zufriedenen Wanderer den
Oldenburger Bahnhof und den Linienbus, der alle zügig nach Hause brachte.
Es
war ein sehr abwechslungsreicher Wandertag in einer Gegend, welche kaum einer
kannte. Diese Wandertour wurde im Herbst 2010 noch von Gerda mit vorerkundet und
„Hilfswanderführerein Gisela“ hatte die genaue Tour im April radelnd
miterkundet.
Der
folgende Spruch in der Hodenberger Diele enthält wohl eine große Weisheit:
„Man
soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“
Bericht:
Peter Lederle
Bilder: Manfred Mertineit
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