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| | März 2011
Halbtagswanderung
"Delmenhorster Geest - Reiherholz -FriedwaldHasbruch"
"Und
dräut der Winter noch so sehr
5 Wochen nach der
Schneewanderung im Harz trafen sich an einem schönen Märztag 31 Wanderer, um
lagebezogen zu einer fast frühlingshaften
Halbtagswanderung im „Reiherholz – Hude“ aufzubrechen. In
Fahremeinschaften fuhr man zum Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung, „t´on drögen
Schinken“. Zunächst geing es auf dem Sträßchen „Hinterm Reiherholz“,
die Linteler Straße überquerend am Wanderparkplatz vorbei in das Reiherholz.
Auf dem „Oldenburger Wanderweg“ der hier auf dem „Linteler Kirchweg“
nach Hude geführt wird, ging es den breiten,leicht kupierten Wanderweg in
Richtung Hude. Das südlich liegende Waldstück mit dem gefährlichen Hinweis
„Zeckengefahr“ ließ der Wanderführer „rechts“ liegen und führte die
Gruppe am Waldrand entlang zum Bahnübergang „Hurreler Straße“. Ab hier
folgte man ein gutes Stück der Bahnlinie Oldenburg-Bremen bis zum ersten nach Süden,
Richtung Golfplatz abzweigenden Weg. Nun begleitete das Green des Huder
Golfplatzes die Wandergruppe; links der Golfplatz, auf dem bei dem schönen
Wetter schon viel Bewegung war, rechts der Waldsaum des Reiherholzes.
Der Wanderweg führte danach auf dem breiten „Lehmweg“ in
nördliche Richtung zum Wegekreuz „Linteler Kirchweg“, Linteler Straße, wo
der Wanderführer an der Tafel des Huder Planetenpfades“ eine Einweisung in
den zurückliegenden und den noch zu bewältigenden Teil der Wanderung gab. Am
Wanderparkplatz an dieser Stelle, an welche der ostwärts gelegene
„FriedWaldHasbruch“, Schnitt-Hilgenloh“ grenzt, nahm der Wanderführer die
Gelegenheit wahr, die Wanderfreunde in die Ruhestätte des FriedWald einzuführen.
Etliche Wanderfreunde -und auch der Wanderführer selbst -
wollten den Wald und den Baum sehen, unter dem die Frau des Wanderführers
wenige Wochen zuvor bestattet wurde. Nach einem einführenden Rundgang wurde an
dem kleinen angrenzenden See ein Singstopp eingelegt, um den Frühling herbeizu
singen und der verstorbenen Wanderfreundin Gerda im Lied zu gedenken. Mit
Harald, unserem mitwandernden Pastor i.R., sprachen die Wanderer an der
stattlichen Eiche den Psalm 23 „Vom guten Hirten“, ehe die Wandergruppe nun
Ausgangspunkt und Ziel der 12-Km Wanderung, die Kutscherstube „t´on drögen
Schinken“, ansteuerte. Nach Bahnüberquerung kurzem Abschnitt längs der
„Linteler Straße“ ging es auf dem „Huder Reiterweg“ auf breitem, gut
begehbaren Wanderweg durch das Reiherholz zurück zurGaststätte.
In der gemütlichen Kutscherstube war die Kaffeetafel
gedeckt, der Kaffee kam großen Kannen zügig an – man war sich wieder einig,
ein schöner Wandertag bei herrlichem Wetter, auf guten, trockenen Wegen und in
lockerer Stimmung ging zu Ende.
Nun galt es noch einige Regularien zu klären, da das bewährte
Wanderführerteam in der bekannten Form zerbrochen war. Nach Vorabklärung fand
sich die bisherige „Hilfswanderführerin“ Gisela bereit, ein Gutteil zu übernehmen
und auch im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten bei der Erkundung und
Vorbereitung der Wandertouren mitzuwirken. Hier sprach der Wanderführer aber
alle Wanderfreunde darauf an, sich gelegentlich einzubringen.
Neu und sofort eingeführt wurde die Regelung, dass im
Wechsel während der Wanderungen ein „Wanderbesen“ (analog den
„Besenwagen“ bei Marathonläufen) das Schusslicht sein soll, bei dem sich
alle „lagebezogenen“ Abweichler abzumelden haben. Dies hat bei der ersten
Wanderung schon ganz gut geklappt und wird sich bewähren.
Der Wanderführer
erlaubt sich zum Schluß noch das Recht, diese Wanderstrecke und seine neue
Laufstrecke seiner Frau als „GG“ (Gerdas Green) zu widmen.
Bericht:
Peter Lederle
Bild: Manfred
Mertineit
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