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Februar 11

März 2011

Halbtagswanderung "Delmenhorster Geest - Reiherholz -FriedwaldHasbruch"
"Und dräut der Winter noch so sehr

5 Wochen nach der Schneewanderung im Harz trafen sich an einem schönen Märztag 31 Wanderer, um lagebezogen zu einer  fast frühlingshaften Halbtagswanderung im „Reiherholz – Hude“ aufzubrechen. In Fahremeinschaften fuhr man zum Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung, „t´on drögen Schinken“. Zunächst geing es auf dem Sträßchen „Hinterm Reiherholz“, die Linteler Straße überquerend am Wanderparkplatz vorbei in das Reiherholz. Auf dem „Oldenburger Wanderweg“ der hier auf dem „Linteler Kirchweg“ nach Hude geführt wird, ging es den breiten,leicht kupierten Wanderweg in Richtung Hude. Das südlich liegende Waldstück mit dem gefährlichen Hinweis „Zeckengefahr“ ließ der Wanderführer „rechts“ liegen und führte die Gruppe am Waldrand entlang zum Bahnübergang „Hurreler Straße“. Ab hier folgte man ein gutes Stück der Bahnlinie Oldenburg-Bremen bis zum ersten nach Süden, Richtung Golfplatz abzweigenden Weg. Nun begleitete das Green des Huder Golfplatzes die Wandergruppe; links der Golfplatz, auf dem bei dem schönen Wetter schon viel Bewegung war, rechts der Waldsaum des Reiherholzes.
    Der Wanderweg führte danach auf dem breiten „Lehmweg“ in nördliche Richtung zum Wegekreuz „Linteler Kirchweg“, Linteler Straße, wo der Wanderführer an der Tafel des Huder Planetenpfades“ eine Einweisung in den zurückliegenden und den noch zu bewältigenden Teil der Wanderung gab. Am Wanderparkplatz an dieser Stelle, an welche der ostwärts gelegene „FriedWaldHasbruch“, Schnitt-Hilgenloh“ grenzt, nahm der Wanderführer die Gelegenheit wahr, die Wanderfreunde in die Ruhestätte des FriedWald einzuführen.
    Etliche Wanderfreunde -und auch der Wanderführer selbst - wollten den Wald und den Baum sehen, unter dem die Frau des Wanderführers wenige Wochen zuvor bestattet wurde. Nach einem einführenden Rundgang wurde an dem kleinen angrenzenden See ein Singstopp eingelegt, um den Frühling herbeizu singen und der verstorbenen Wanderfreundin Gerda im Lied zu gedenken. Mit Harald, unserem mitwandernden Pastor i.R., sprachen die Wanderer an der stattlichen Eiche den Psalm 23 „Vom guten Hirten“, ehe die Wandergruppe nun Ausgangspunkt und Ziel der 12-Km Wanderung, die Kutscherstube „t´on drögen Schinken“, ansteuerte. Nach Bahnüberquerung kurzem Abschnitt längs der „Linteler Straße“ ging es auf dem „Huder Reiterweg“ auf breitem, gut begehbaren Wanderweg durch das Reiherholz zurück zurGaststätte.
    In der gemütlichen Kutscherstube war die Kaffeetafel gedeckt, der Kaffee kam großen Kannen zügig an – man war sich wieder einig, ein schöner Wandertag bei herrlichem Wetter, auf guten, trockenen Wegen und in lockerer Stimmung ging zu Ende.
    Nun galt es noch einige Regularien zu klären, da das bewährte Wanderführerteam in der bekannten Form zerbrochen war. Nach Vorabklärung fand sich die bisherige „Hilfswanderführerin“ Gisela bereit, ein Gutteil zu übernehmen und auch im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten bei der Erkundung und Vorbereitung der Wandertouren mitzuwirken. Hier sprach der Wanderführer aber alle Wanderfreunde darauf an, sich gelegentlich einzubringen.
    Neu und sofort eingeführt wurde die Regelung, dass im Wechsel während der Wanderungen ein „Wanderbesen“ (analog den „Besenwagen“ bei Marathonläufen) das Schusslicht sein soll, bei dem sich alle „lagebezogenen“ Abweichler abzumelden haben. Dies hat bei der ersten Wanderung schon ganz gut geklappt und wird sich bewähren.

Der Wanderführer erlaubt sich zum Schluß noch das Recht, diese Wanderstrecke und seine neue Laufstrecke seiner Frau als „GG“ (Gerdas Green) zu widmen.

Bericht:      Peter Lederle Bild:     Manfred Mertineit