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Meinereiner (30 Jahre alt) auf einem der Moeraki Boulders, nördlich von Dunedin,

Südinsel, Neuseeland, 1998.

Moeraki Boulders sind eine rundliche geologische Kuriosität und ca. 60 Mio. Jahre alt. Die tonnenschweren Kugeln aus Stein haben bis zu 4 m Durchmesser und sehen aus, als wie versteinerte Dinosauriereier. Tatsächlich sind es Ablagerungen aus Kalksalzen auf dem Meeresboden, der in den letzten zig tausend Jahren gesunken ist.


Verschiedene Delphinarten tummeln sich in den Gewässern rund um Neuseeland.

 

Seit heute eine neue Baustelle aufgemacht, die ich aber, je nach Freizeit, erst in ein paar Wochen fertig haben werde.
Ab heute (28.Juni 2019) gibt es, nach 20 Jahren, endlich mehr von meinem Neuseelandurlaub 1998

Nach meiner Landung in der Hauptstadt Auckland bekam ich einen Hitzeschock, als ich das Flugzeug verließ. Deutschland verließ ich im Winter mit Kälte und Schnee. In Neuseeland war Spätsommer bei schwüler warmer Luft und das bereits morgens um 6 Uhr. Ich fuhr erst einmal zum Hostel um meine Koffer und Rucksack, jetzt inkl. Winterjacke, in der Reception. Mein Zimmer war um 7 Uhr natürlich noch nicht frei. Nach einem Rundgang durch die Stadt, entdeckte ich den Auckland Zoo. Tierparks besuche ich bis heute in jedem Land, in das ich reise. Ob der Auckland Zoo der südlichste der Welt ist, weiß ich nicht. Zumindest ist es mein südlichster Zoo, den ich bis heute besucht habe. Den nördlichsten Zoo der Welt habe ich mittlerweile auch besucht. Und zwar alle beide, die sich mit diesem Attribut schmücken. Der eine ist in Norwegen, der andere in Finnland.


Im Auckland Zoo sah ich dann auch meinen ersten Kiwi, Namensgeber der Einheimischen.

Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem Mietwagen in den Norden der Nordinsel. Neuseeland besteht im wesentlichem aus zwei große Inseln. Die Nordinsel mit der Hauptstadt Wellington, der größten Stadt Auckland, den letzten Regenwäldern Neuseelands und einem aktiven Vulkangebiet, dass einen großen Teil der südlichen Nordinsel umfasst.


In Waitangi an der Bay of Island Übernachtete ich in einem Backpacker und machte eine Bootstour bei der man Delphine, Wale und Pinguine sehen soll. Pinguine leben aber nur auf der Südinsel. Wale habe ich während der Fahrt auch keine gesehen. aber Delfine begleiteten immer wieder unser Boot. Vor einer Insel in der Bay wurde der Anker geworfen und wir Touris durften eine halbe Stunde in der Lagune Schnorcheln.

Ein paar Tage später fuhr ich auf die Coromandel Halbinsel. 

Das Highlight der Coromandel Halbinsel war für mich nicht nur Cathedral Cove an der Mercury Bay, sondern auch der Weg dahin. Die kürzeste Verbindung dahin war nämlich, für mich laut Mitwagenvertrag, tabu, weil es eine unbefestigte Straße quer durch die Halbinsel war und somit natürlicher ein besonderer Reiz für mich war genau diese Straße zu benutzen. 
Bei dieser Gelegenheit kann ich ja mal erwähnen, dass ich vor dem Wechsel zur Südinsel meinen Mietwagen, einen Vauxhall Corsa (ein Bild findest du weiter unten), in Wellington mit diversen Schäden an Reifen und beiden Achsen abgegeben hatte. Die Karre lief zuletzt wirklich unrund und den Rest gab ich ihm am Abgabetag, als ich eine letzte Fahrt entlang eines felsigen Küstenabschnittes nahe Wellington machte. Ich rechnetet mit einer fetten Reparaturrechnung auf meiner Kartenabrechnung. Auch für den Ford, den ich auf der Sündinsel zu fahren bekam und in Christchurch abgab, rechnete ich mit einer größeren Reparaturrechnung. Nicht ganz so ruiniert wie der Corsa, aber immerhin heftige Schäden an der Lenkung und Aufhängungen der Vorderachse. Zu meiner Überraschung blieben diese Sonderzahlungen aber aus.


Schaut man durch den Cathedral Cove, einem natürlichen Tunnel, sieht man den diesen Felsen im Meer.

Weiter ging es zum Te-Urewera-Nationalpark


Ach, was war ich mit 30 noch geschmeidig. Da konnte ich noch eben Mal im Nationalpark auf einem Baum klettern.


Aber das Highleight des Parks war nicht die Flora, sondern der Weirora Wasserfall, den man nur durch einen Tunnel im Fels sehen kann. 

In der Mitte der Nordinsel befinden sich etliche Gegenden, die den Vulkanischen Ursprungs Erlebbar machen. 


Ein Thermalsee vulkanischen Ursprungs in Waimangu.


Auch diesen Wasserfall der aus mehreren Thermalquellen gespeist wird, zeugt von der vulkanischen Aktivität, der man überall auf der mittleren Nordinsel begegnet.

Weiter ging es zum unbezwingtem Waikato River.



Entlang des Waikato River hat die ursprüngliche Flora Neuseelands Überlebt.

Taupu


In Neuseeland viel mir auf, dass jeder Ort ab 2.000 Einwohner einen Mc Donalds Restaurant hatte. Und das der Kinderspielplatz (hier in Taupu mit Flugzeug) bei fast jedem Restaurant größer war, als das Restaurant selber. Ich selber habe fast jeden Tag mein Mittagessen bei McD genossen. Allein schon, weil es deutlich billiger war als in deutschen McD#s.


Blick auf den Ort Taipu.

Mt. Ruapehu


Die Mitte der Nordinsel wird von drei Vulkanen beherrscht. Hier der Blick auf den Mt. Ruapehu.

 


Hier der Grund,  warum einige Straßen für Mitwagen verboten sind:...


... Die Durchquerung dieses Flusses traute selbst ich meinem Mietcorsa nicht zu. Also Kehrtwende und einen Umweg fahren. Trotzdem hat sich dieser Abstecher auf einer verbotenen Straße gelohnt. Touristenfrei und eine tolle Landschaft erlebt. 

Napier

 Nördlich der Hauptstadt Wellington machte ich einen kurzen Abstecher zur "Art-Déco-Stadt"  Napier City an der Ostküste der Nordinsel. 1931 wurde die Stadt an der Hawke's Bay von einem schweren Erdbeben (7,8 Ms auf der Richter-Skala, Der Erdboden wurde in der Regio um bis zu 2,7 Meter angehoben) erschüttert und von einem sich anschließenden Großfeuer völlig zerstört. 1933 wurde die Stadt im damals Hippen "Art-dèco-Stil" wieder aufgebaut. Diese interessante und seit den 1990er Jahren unter Denkmalschutz stehende Architektur, die die Innenstadt immer noch beherrscht, macht einen Abstecher lohnenswert. Die Stadt gilt bis heute als die am besten erhaltene Art-dèco-Stadt der Welt. Nur in South Beach (Miami) befinden sich ähnlich viele Gebäude im Stil des Art déco.


Flaniermeile und Marktplatz in einem am Strand der Hawke's Bay. Hier gibt es auch ein kleines Gebäude, in dem ein Kiwi in zur Schau gestellt wird. 


Das Criterion Hotel Ecke Emerson Street und Market Street wurde 1932 erbaut und ist ein gutes Beispiel für den vorherrschenden Baustil der Innenstadt. Die zumeist verwendeten Pastellfarben der Fassaden entstand aus dem Mangel an Farbe in der damaligen Weltwirtschaftskrise. Die wenig vorhandene Farbe wurde mit Wasser gestreckt. Die damit aus der Not heraus geborenen Farbnuancen sind heute ein wichtiger Puzzelstein der damaligen Art-dèco-Bauweise.

Cape Kidnappers

Ein lohnender Abstecher findet sich ca. 40km südöstlich von Napier. Die Austaltölpelkolonie am Cape Kidnappers. Hier wäre einst beinahe ein Teil der Besatzung  vom Entdecker Captain James Cook  von Maori entführt worden.
Daher stammt der Name des Kap.


Der Australtölpel oder Australischer Tölpel ähnelt zwar dem Bass- und Kaptölpel, stellt aber eine eigene Art dar. In Neuseeland gibt es mehrer Brutkolonien. 


Vor Menschen zeigen die Tölpel keinerlei Scheu, sodass man den Tieren ganz nah kommen kann.

 

Übersetzen zur Südinsel

Von der Hauptstadt Wellington setzte ich mit der Interisland-Fähre, über die Cook Strait und die Marlborough Sounds, nach Picton auf der Südinsel über.


Die Pazifik-Küstenstrasse nördlich von Kaikoura

 

Kaikoura

Die Stadt Kaikoura an der Pazifikküste ist vor allem bei jungen Touristen beliebt. Der Ort bietet viele coole Freizeitaktivitäten an. Z.B. Walsafaris mit Boot oder Flugzeug. Ich wollte eine Safari mit dem Boot machen, die aber wegen schlechten Wetter ausfiel,...

 
... sodass ich per Flugzeug auf Walsuche ging. Kaikouras ist eine der wenigen Orte der Erde, an dem man Küstennah Pottwal sehen kann.

 

Entlang Neuseelands Küsten kann man diverse Robbenarten beobachten. Anfang des 19. Jahrht. waren alle Robbenarten auf Neuseeland beinahe vom Menschen ausgerottet worden. Mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Der neuseeländische Seelöwe gilt allerdings immer noch als bedrohte Art. Entgegen zur deutschen Nordseeküste gibt es aber keine Einschränkungen, wie nahe man sich den Tieren nähern darf. Der unvorsichtige der die 10-Meter-Abstand-Regel nicht beachtet, wird schon merken wie schnell eine Robbe sein und deren Zähne lang sein können, wenn sie sich gestört fühlt. Während in Deutschland die Touristen auch bei geführten Touren bewusst auf 100 - 200 m Abstand (Ausnahme Helgoland) gehalten werden, bieten Neuseeländische Unternehmer sogar Touren an, bei denen man, ausgestattet mit Neoprenanzug und Schnorchel, zu den Küstennahen Robbenfelsen schwimmen kann. 


Die vor Kaikoura lebenden neuseeländischen Seebären bleiben entweder auf ihren Felsen liegen, oder gehen ins Wasser, um die Menschen neugierig zu beobachten. Dabei kamen sie mir verspielt so nahe, dass ich einige sogar streicheln konnte. 


Die Seebären entscheiden, wie Nahe man ihnen kommen kann.

Nach diesem Highlight fuhr ich zum Airport am südlichen Stadtrand. Dort kann man selber Pilot sein und eine Cessna steuern. 


Nach fünfminütiger Einweisung durfte, oder musste, ich mich ans Steuer setzen. Mein Fluglehrer Werner funkte den Tower an und bat um Startfreigabe. Nach der Freigabe sagte Werner nur: "Drive to the Runway, we can fly now". Die geilste halbe Stunde meiner Zeit auf NZ. Ich durfte Fliegen wohin ich wollte und sogar 100 m über einer Kuh diese eng umkreisen. Dabei schwenkt man die Flugzeugachse bis zu seiner Grenze von 55 Grad. 

Abel-Tasman-Nationalpark

Nach meinem kleinen Abstecher zur Ostküste, fuhr ich wieder zurück nach Picton und von da aus zum westlich gelegenen Abel-Tasman-Nationalpark. Am Parkrand in Marahau ließ ich mein Auto stehen und fuhr mit dem Wassertaxi einige Kilometer die Küste entlang, um von dort aus auf dem Abel-Tasman-Nationalpark-Coast-Track zurück zu meinem Auto zu wandern.


Mit dem Wassertaxi am Split-Apple-Rock vorbei.


Von der Wasserseite aus sieht man die vielen traumhaften Strände des Parks. Der Coast Track führt nicht zu allen Stränden.


Dann und wann kann man vom Wassertaxi aus auch Seebären entdecken.


Auf dem Coast Track überquert man einige Flüsse. ...


... Häufig via solcher wackelnder Hängebrücken, die auch nicht jedermanns Sache sind.


Zweimal stieß ich auf Bausellen, wobei mittels kleiner Sprengungen der Wanderweg wieder Saniert wird. 

 

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