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Teil 1

Teil 2 Jederman

Norwegen

Name:

Kongeriket Norge  (Königreich Norwegen)
 

Staat und Verwaltung:

Norwegen hat eine konstitutionelle Monarchie mit Parlament (Storting) seit 1905 (Unabhängigkeit von Schweden). Das Parlament umfasst 169 Abgeordneten, wobei die dünn Besiedelten nördlichen Bezirke (Fylke, insgesamt 19) im Verhältnis zu Ihrer Stimmzahl stärker repräsentiert sind als der Süden, ist in zwei Kammern aufgeteilt und für legislative Angelegenheiten zuständig. Staatsoberhaupt: König Harald V.., seit 1991. Regierungschef: Erna Solberg, seit 2013.
 

Fläche: 

385.199 qkm  (Weltrang: 60), Landmasse: 307,860 qkm, Wasser: 16,360 qkm

Zu Norwegen gehören zusätzlich auch die Inselgruppe Svalbard (mit der Hauptinsel Spitzbergen) und die Vulkaninsel Jan Mayen im Nordatlantik. Außerdem hat Norwegen territoriale Interessen in der Antarktis (Peter-I.-Insel und Königin-Maud-Land) und im Südatlantik (Bouvetinsel).

 

Hauptstadt:

Oslo
 

Einwohner:

ca. 5.063.709 Mio. (Stand: April 2013). davon ca. 60.000 -100.000 Samen

Amtssprache:

Norwegisch (mit den zwei einander sehr ähnlichen offiziellen Schriftsprachen Bokmål (Buchsprache) und Nynorsk (Neunorwegisch)). Im Norden wird auch Samisch und Kvenisch (Ostfinnisch, Eine Komune) gesprochen.

Lage:

Auf der skandinavischen Halbinsel, im Westen vom Europäischen Nordmeer (ca. 21.192 km Küste), im Osten von Schweden begrenzt 

Ausdehnung:

1.752 km von Nord nach Süd, von West nach Ost zwischen 6,3 km und 430 km

Größte Städte:

Oslo (613.285), Bergen (263.762),  Trondheim (1576.348) und Stavanger (127.506) (Stand: Jan. 2012)

Höchster Berg:

Galdhøpiggen, 2,469 m

Längste Flüsse:

Glomma, 598 km

Größte Seen:

Mjøsa-See, 362 qkm

Nationalparks:

Hardangervidda mit 1.200 m größte Hochebene Europas. Der größte Teil dieser 7.400 qkm sind Nationalpark. Jotunheimen
Sehenswert: Zu den bekanntesten touristischen Attraktionen zählen das Nordkap (der nördlichste Punkt des europäischen Festlands), die westnorwegischen Fjorde, die Samische Kultur in Finnmark, die reizvolle Küste Nordnorwegens und der im gotischen Stil erbaute Nidarosdom in Trondheim (der älteste Sakralbau Skandinaviens). In der gleichen Provinz (Sør-Trøndelag) liegt die alte Bergbaustadt Røros, wo früher Kupfererz abgebaut wurde. An der Küste im Westen trägt Ålesund das Attribut "Stadt im Jugendstil".

Die in der Hansezeit von deutschen Kaufleuten gebauten Holzhäuser in Bergen ("
Bryggen") wurden in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Von der Hauptstadt Oslo mit dem Königlichen Schloss, dem Vigeland-Park, der Festung Akershus und dem Holmenkollen reisen ausländische Touristen oft in andere Teile des Landes. Für die norwegische Bevölkerung zählen die Schären an der Küste im Süden zu den beliebten Urlaubszielen.

Seit der Zeit, als die englischen "Lachslords" und Mitglieder der europäischen Oberklasse im vorigen Jahrhundert zum Lachsangeln nach Norwegen kamen, stehen Angeln, Wandern, Bergsteigen und Skifahren bei vielen Touristen hoch im Kurs. Die norwegischen Berge, Nationalparks und die Küstenlandschaft Nordnorwegens sind noch relativ unberührt, was von vielen Erholungssuchenden geschätzt wird.

Nationalfeiertag 
und Flaggentage:

1. Jan.  Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt. 17. Mai Verfassungstag, Pfingstmontag. 25./26. Dez. Weihnachten.
(2003 Neujahr. 18. - 21. April Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 17. Mai Nationalfeiertag. 29. Mai Christi Himmelfahrt. 9. Juni Pfingstmontag. 25./26. Dez. Weihnachten.)

Religion:

Evangelisch-lutherisch; katholische und moslemische Minderheiten.

Wirtschaft:

Norwegen befindet sich im Wandel von einer modernen Industriewirtschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Da das Volumen des Binnenmarktes nur gering ist und wenig zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt, ist das Land traditionell stark auf den Außenhandel und die internationale Zusammenarbeit angewiesen. Das Gesamtvolumen des Exports beträgt rund 40% des Bruttoinlandsprodukts, der Außenhandel wird mit einem Anteil von bis zu 75% mit der EU bestritten. Norwegen besitzt kaum landwirtschaftlich nutzbares Land. Die Viehzucht ist von größerer Bedeutung als die Agrarwirtschaft, die nur noch 3% der Erwerbstätigen beschäftigt und nur zu 2% zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Dessen ungeachtet spielt die Landwirtschaft im Bewusstsein der Bevölkerung und in der Politik aller Regierungen weiterhin eine wichtige Rolle. Der Agrarsektor Norwegens wird bislang entschlossen vor internationaler Konkurrenz geschützt; die norwegischen Landwirte erhalten mit die weltweit höchsten Subventionen. Holzproduktion und Papierherstellung gehören zu den wichtigen Industriezweigen des Landes. Die Fischwirtschaft teilt sich in die Branchen der traditionsreichen, aber rückläufigen Fischerei sowie der international in der Spitzengruppe liegenden Fischzucht. Mitte der siebziger Jahre wurde vor der norwegischen Küste Erdöl entdeckt, das seither für Norwegens Wirtschaft eine große Rolle spielt. Obwohl die Öl- und Gaswirtschaft nur 16000 Erwerbstätige beschäftigt, trägt sie zu ca. 12-15% des Bruttoinlandsprodukts bei (in 2000 aufgrund der hohen Ölpreise sogar rund 20%). Öl und Gas einschließlich ihrer Produkte sind mit einem Anteil von ca. 70% des Gesamtexports weiterhin die wichtigsten Ausfuhrgüter des Landes, das den drittgrößten Öl- und viertgrößten Gasexporteur weltweit stellt. Die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft trugen bislang regelmäßig zu einem Haushaltsüberschuss bei. Norwegen ist durch die bedeutende Stellung dieser Branche allerdings auch in nicht unerheblichem Maße von der internationalen Konjunkturentwicklung im Ölbereich abhängig. Von dieser Abhängigkeit sind insbesondere auch viele Branchen, die als Zuliefererindustrie für die Ölförderung dienen (insbesondere Werften), betroffen. Das Wachstum der norwegischen Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren leicht abgeschwächt. Nachdem der norwegische Staat lange Zeit eine starke Rolle in der Wirtschaft, insbesondere bei der Nutzung der Rohstoffe Öl, Gas und Wasserkraft sowie in einzelnen Branchen wie Banken, Verkehr und Telekom, einnahm, plant er nun einen stetigen Rückzug aus Teilbereichen der Wirtschaft. Diese Entwicklung wird unter anderem durch geplante größere Privatisierungsvorhaben reflektiert. Großbritannien, Deutschland und Schweden sind Norwegens Haupthandelspartner. Norwegen ist Mitglied der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und somit der so genannten 'European Economic Area', ein Produkt aus Mitgliedern der EU und der EFTA, die sich 1991 in einer freien Handelszone zusammengeschlossen haben. Bedenken zu den möglichen Auswirkungen auf Fischereiwesen und Landwirtschaft waren die Ursache für Norwegens Entscheidung (zwei Volksentscheide 1973 und 1994), sich der EU nicht anzuschließen. Mit Ausnahme jener beiden Wirtschaftszweige unterhält Norwegen jedoch freie Handelsbeziehungen mit den EU Mitgliedstaaten.

Außenpolitik:

Norwegen ist neutral, aber Mitglied in der NATO

Seit 1952 arbeiten die nordischen Länder Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island in den meisten Bereichen der Gesellschaft eng zusammen. Der Nordische Rat ist gemeinsames Forum für die Kooperationsbestrebungen der nordischen Parlamente und Regierungen. Zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den fünf Regierungen wurde 1971 der Nordische Ministerrat gebildet.

Da Schweden und Finnland ab 1995 ebenso wie Dänemark Mitglieder der Europäischen Union sind, wird sich die nordische Zusammenarbeit verändern. Man ist sich jedoch in hohem Maße einig, dass sie auf eine Weise fortgesetzt und entwickelt werden soll, die auch die Interessen der beiden nordischen Nicht-EU-Mitglieder wahrnimmt. Inhalt und Arbeitsformen müssen allerdings der neuen Situation angepasst werden. Mit der Europapolitik auf der nordischen Tagesordnung wird das Profil des Nordens in Europa unterstrichen. Gleichzeitig werden Norwegen und Island in die EU-Zusammenarbeit einbezogen. Norwegen möchte, dass die zukünftige nordische Zusammenarbeit außer EU-Fragen zwei weitere zentrale Elemente umfasst: die nordische Eigenart im Hinblick auf Kultur und Identität sowie die Beziehung zu den Nachbargebieten des Nordens.

Die informelle nordische Zusammenarbeit wird fortsetzen, dabei mit Regelungen, die den Regierungen in Zusammenhang mit zentralen Fragen bestmöglichen Kontakt sichern.

Klima und Reisezeit:

Der Golfstrom und Luftströmungen des Nordatlantik sorgen für ein gemäßigtes Klima an den Küsten. Im allgemeinen haben die südlichen Flachländer wärmere Sommer und kältere Winter als die Küstengegenden. Regen fällt während des ganzen Jahres, im Winter gibt es heftige Schneefälle. In der Nähe des Polarkreises herrscht ständiges Tageslicht zur Mittsommerzeit und ständiges Zwielicht während der Wintermonate. Temperaturen von bis zu - 50 Grad sind möglich.

Weiter Infos findet Ihr unter:
Norwegen.org

 

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